Empfehlungen basierend auf "Die Konsumgesellschaft"

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von Aristoteles

Aristoteles’ Schrift »Über die Seele« (»De anima«) bietet keine Humanpsychologie im heutigen Sinne. Sie untersucht – den Blick auf alle Lebewesen gerichtet – in naturphilosophischer Manier die Physiologie der Sinnesorgane und widmet sich damit Fragen aus dem Bereich der Philosophie des Geistes und der Erkenntnistheorie. Die neu erarbeitete Ausgabe bietet nicht nur die älteste Monographie zum Thema überhaupt, sondern auch einen der meistkommentierten Kerntexte der Philosophiegeschichte.

von Ludwig Wittgenstein

Die kleine Leseausgabe eines der einflussreichsten Werke der Philosophiegeschichte bietet den verlässlichen Text nach der neuen, gleichzeitig im Hardcover erscheinenden kritischen Ausgabe sowie ein Nachwort, das ebenso kurz wie prägnant in die Abhandlung und ihre Bedeutung einführt.

von Karl Marx

Eine schallende Ohrfeige für die etablierte Lehrstuhl-Philosophie ihrer Zeit: 1845/46 veröffentlicht, bekämpfen Marx und Engels in ihrem Werk die Weltabgewandtheit etwa der Junghegelianer und schaffen so eines der großen Werke des historischen Materialismus. Es müsse nun endlich um den »praktischen Umsturz der realen gesellschaftlichen Verhältnisse gehen, aus denen diese idealistischen Flausen« hervorgegangen seien. Der Grundgedanke der Schrift ist dabei ebenso einfach wie bestrickend: Nicht das Bewusstsein bestimmt das Leben, sondern das Leben bestimmt das Bewusstsein. Das extrem einflussreiche Werk, dessen zentrale Passagen in dieser knappen Auswahl geboten werden, hilft bis heute, der Realitätsflucht in den Elfenbeinturm entgegenzuwirken.

von Otfried Höffe

Platons "Politeia" gehört zu den bedeutendsten und wirkungsreichsten Texten der Philosophiegeschichte. Unter der Leitfrage nach der Gerechtigkeit weist Platon traditionelle Auffassungen zurück und leistet eine Sophistenkritik; im Anschluss daran entwickelt er seine Lehre von den drei Seelenteilen und die Lehre von den vier Kardinaltugenden. Er skizziert eine Erziehungstheorie, eine Staatsphilosophie mit der Lehre von der Philosophenherrschaft, eine Erkenntnistheorie und die Ideenlehre. Vor allem aber enthält die "Politeia" Platons bekannteste Gleichnisse: von der Sonne, der Linie und der Höhle. In Form eines kooperativen Kommentars führen anerkannte Platon-Interpreten, der Gliederung des Werkes folgend, in die Hauptthemen der "Politeia" und die wichtigsten Forschungsprobleme ein.

von Martin Heidegger

Heidegger gibt in seiner Vorlesung von 1951/52 auf die im Titel gestellte Frage keine Antwort, die man einfach nur zur Kenntnis nehmen müsste. Denn: »In das, was Denken heißt, gelangen wir, wenn wir selber denken. Damit ein solcher Versuch glückt, müssen wir bereit sein, das Denken zu lernen.« Das aber heißt, dass wir noch nicht – jedenfalls nicht eigentlich – denken. Warum? Heidegger fand in diesem Text den nötigen Schritt des Denkens deutlicher gemacht als in allen seinen anderen Schriften. Mark Michalski hat für diesen Band ein neues Nachwort verfasst.

von undefined Aristoteles

In der »Nikomachischen Ethik« bestimmt Aristoteles die »eudaimonía« (»Glück«) als das für einen Menschen höchste Gut – aber worin besteht ein glückliches Leben? Und wie wird man ein guter Mensch? In der »Nikomachischen Ethik« grenzt Aristoteles Tugenden von Affekten und von tadelnswerten Charaktereigenschaften ab, untersucht die Bedeutung von Werten wie der Freundschaft und gibt gewissermaßen einen Leitfaden für ein gutes, tugendhaftes und glückliches Leben. Als ein Hauptwerk der westlichen Ethik ist der Text zentral im Philosophiestudium. Philosophen wie Gräzisten haben mit dieser zweisprachigen Ausgabe die Möglichkeit, die Aussagen auch im Original zu verfolgen.

von Epikur

Epikur: Philosophie der Freude – Vom lustvollen Leben (Epikur Gesamtausgabe)(Zur Naturphilosophie, Ethik und Erkenntnistheorie | Zur Astronomie und Meteorologie | Die 40 Lehrsätze | Die Aphorismen)Dieser Band enthält alle schriftlich überlieferten Texte in einer Neuübersetzung, die Epikurs Denken präzise fasst und mit modernen Wissenschaftserkenntnissen vergleichbar macht.Epikurs philosophische und naturwissenschaftliche Erkenntnisse sind äußerst bemerkenswert. Er orientiert sich ausschließlich an Fakten und Evidenz und schließt übernatürliche Ursachen und Mythen konsequent aus. Zudem reflektiert er stets kritisch die eigene Erkenntnisfähigkeit. Viele seiner Hypothesen sind inzwischen durch die moderne Wissenschaft bestätigt. Epikurs naturwissenschaftliche Orientierung widerspricht dabei keineswegs seinem übergeordneten Ziel eines glücklichen und lustvollen Lebens: Denn Glückseligkeit basiert für ihn auf Wissen und Erkenntnis. © CloudShip, 2016Über den Autor: Epikur (341–271 v. Chr.), ein Zeitgenosse Alexanders des Großen, gehört zu den großen Philosophen des alten Griechenland. Im Mittelpunkt seiner Philosophie standen nicht Askese und Tugend, sondern die Lust [auf altgriechisch ›hēdonḗ‹, daher der Begriff Hedonismus]. – Lust allerdings nicht als Selbstzweck, sondern als Weg zur Erlangung eines erfüllten und ausbalancierten Lebens. Obwohl Epikurs Lehre immer wieder als gott- und zügellos gebrandmarkt wurde, entfaltete sie im Lauf der Jahrhunderte große Wirkung. Der Philosoph starb im Jahr 271 v. Chr. im Alter von 70 Jahren in Athen, vermutlich an einer durch Nierensteine verursachten Infektion.

von Arthur Schopenhauer

Diese Texte, die schon zu Lebzeiten ihre Wirkung zeitigten, sind virtuos in ihren Gedankenblitzen und doch geschrieben in lesbarster Form.

von Boethius

Das Hauptwerk des Boethius entstand im Kerker in den Monaten vor seiner Hinrichtung (524/526). Der schuldlos Verurteilte gelangt im Dialog mit der personifizierten Philosophie vom Zustand der Erschütterung zur gefassten Akzeptanz seines Schicksals. Die Trostschrift, die sich vor allem aus platonischem und stoischem Gedankengut speist, gilt als letztes Zeugnis der antiken Philosophie und hatte zugleich enormen Einfluss auf das mittelalterliche Denken der Scholastik.Mit einer Einführung von Friedrich Klingner.

von Aristotle

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