Empfehlungen basierend auf "Die Ökonomie des Überlebens"

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von Henning Beck

Wir können mehr, als wir glauben, wenn wir verstehen, wie wir denkenUnsere Welt befindet sich in einem großen Umbruchprozess. Wir müssen die Energiewende schaffen, den Klimawandel aufhalten, unsere Wirtschaft und Verwaltung digitalisieren – und gleichzeitig unsere Demokratie gegen Fake News und digitale Meinungsmanipulation verteidigen. An guten Ideen und konkreten Vorschlägen, was zu tun ist, mangelt es nicht. Auch nicht an Vorstellungen, wie eine lebenswerte Zukunft aussehen sollte. Dennoch kommen wir nicht in die Gänge. Woran liegt das? Genau hier setzt der Neurowissenschaftler Henning Beck an: Er beschreibt zwölf kognitive Denkphänomene, die uns falsch handeln lassen oder gar ausbremsen. Und er erklärt, wie aus Pessimismus eine gestaltende Kraft wird. Warum wir niemals die richtige Entscheidung treffen, aber trotzdem dadurch besser werden. Wie wir es schaffen die Zukunft zu gestalten, bevor sie begonnen hat. Wir sollten den Mut haben, die Welt zu verändern. Nicht weil die Krisen kleiner sind, als wir glauben, sondern weil unsere Fähigkeit Probleme zu lösen, größer ist, als wir ahnen.

von Franca Parianen

Teilen heißt überleben, zumindest aus Sicht der menschlichen Evolution. In unserer stürmischen Entwicklung hat sich die Verteilung von Arbeit, Wissen und Risiken als unsere größte Stärke und zugleich einzige Chance herausgestellt. Bis heute prägt sie Gehirn und Gesellschaft - vom solidarischen Sozialstaat über die Lust, Informationen zu tauschen (oder Katzenfotos), bis zur komplexen Arbeitsteilung in jedem Lebensbereich (vor allem WG-Küchen). Was aber, wenn Teilen nicht mehr als Grundbedingung gilt, sondern nur noch als Verlustgeschäft? Wenn Besitz das Gleichgewicht aus Kosten, Nutzen und Risiken kippt? Und wenn dabei alles, was wir einst geteilt haben - ob Bildung, Nahrung oder Care-Arbeit - als Erstes unter den Tisch fällt? Weltweit wehren sich immer mehr Menschen gegen Ungleichheit und Ausbeutung. In der Krise und an den Grenzen unserer Ressourcen wird Verteilungsgerechtigkeit wieder zur Überlebensfrage. Franca Parianen zeigt: Wenn wir eine Zukunft haben wollen, müssen wir die verlorene Kunst des Teilens schleunigst wiederentdecken.

von Anna Mayr

Anna Mayr war noch ein Kind und schon arbeitslos. Sie ließ die Armut hinter sich, doch den meisten gelingt das nicht – und das ist so gewollt. Dieses Buch zeigt, warum. Faul. Ungebildet. Desinteressiert. Selber schuld. Als Kind von zwei Langzeitarbeitslosen weiß Anna Mayr, wie falsch solche Vorurteile sind – was sie nicht davor schützte, dass ein Leben auf Hartz IV ein Leben mit Geldsorgen ist und dem Gefühl, nicht dazuzugehören. Früher schämte sie sich, dass ihre Eltern keine Jobs haben. Heute weiß sie, dass unsere Gesellschaft Menschen wie sie braucht: als drohendes Bild des Elends, damit alle anderen wissen, dass sie das Richtige tun, nämlich arbeiten. In ihrem kämpferischen, thesenstarken Buch zeigt Mayr, warum wir die Geschichte der Arbeit neu denken müssen: als Geschichte der Arbeitslosigkeit. Und wie eine Welt aussehen könnte, in der wir die Elenden nicht mehr brauchen, um unseren Leben Sinn zu geben.

von Naomi Klein

Naomi Klein hat eine Doppelgängerin, die all das verkörpert, wogegen sie selbst ein Leben lang gekämpft hat. Die gefährlichen Verschwörungstheorien und radikal anderen Ansichten jener Frau, die ihr zum Verwechseln ähnlich sieht und sogar ihren Vornamen trägt, verfolgen sie auf Schritt und Tritt. In dieser unheimlichen Doppelgängerin erkennt Naomi Klein ein Symptom unserer politisch verwirrten Zeit, in der die Grenzen zwischen rechts und links, richtig und falsch, Fakt und Meinung verschwimmen. In dieser Welt, in der liberale Demokratien am Rande der Autokratie taumeln, KI für uns kommuniziert und der Hass sich online ausbreitet, während gleichzeitig unsere Wälder brennen und der Meeresspiegel unaufhaltsam ansteigt, scheint die Realität selbst aus den Fugen geraten zu sein. Eine unvergleichliche Gegenwartsanalyse und eine intellektuelle Abenteuergeschichte für unsere Zeit.

von Naomi Klein

Die Schockstrategie - Der Aufstieg des Katastrophenkapitalismus - bk1911; Fischer Verlag; Naomi Klein; Paperback; 2007

von Joseph Ratzinger

KurzbeschreibungWas ist die Zukunft der Humanität in einer von wirtschaftlichen und politischen Machtinteressen bestimmten Welt? Wie hängen Politik und Moral zusammen? Welche Werte gelten noch in Zeiten radikalen Umbruchs? Der neue Papst zum Verhältnis zwischen Glauben und Vernunft, zur Zukunft unserer Gesellschaften und zur immer lauter werdenden Frage nach der "Seele" Europas. Kritische Anfragen an die Zeit, verbunden mit grundlegenden Antworten. "Das intellektuelle Profil des neuen Papstes" (ORF).

von Jason Hickel

Seit Dekaden hören wir, Entwicklung hilft: Die südlichen Länder der Welt schliessen zum reichen Norden auf, die Armut hat sich in den vergangenen 30 Jahren halbiert, bis zum Jahr 2030 ist sie verschwunden. Das ist eine tröstliche Geschichte, die von Politik und Wirtschaft gerne bestätigt wird. Aber sie ist nicht wahr. In Wirklichkeit hat sich die Einkommenslücke zwischen Nord und Süd seit 1960 verdreifacht, 60 Prozent der Weltbevölkerung verdienen weniger als 4,20 Euro am Tag. Armut ist kein Naturphänomen, sie wird gemacht. Der Autor entlarvt die Wachstumsideologie und zeigt auf, dass Armut ein politisches Problem ist, für das radikale politische Lösungen erforderlich sind. Voraussetzung ist eine Revolution im Denken. (Verlagstext)

von Seghers

***JETZT ODER NICHTS - der provokante Gesellschaftsentwurf der international bekannten Bestsellerautorin Naomi Klein (>NoLogoDie Schock-StrategieVergessen Sie alles, was Sie über den Klimawandel zu wissen meinten: Es geht nicht nur um CO2-Emissionen, es geht um den Kapitalismus! Die weltbekannte Aktivistin Naomi Klein weckt uns aus der kollektiven Ohnmacht angesichts der Klimakatastrophe. In einer packenden Vision zeigt sie, dass wir uns dieser existentiellen Herausforderung stellen können. Wir müssen unser Wirtschaftssystem des Immer-mehr aufgeben und etwas radikal Neues wagen. Denn überall auf der Welt gibt es bereits überraschende und inspirierende Alternativen. Brillant gedacht, fundiert recherchiert, hoffnungsvoll und spannend. Ein Buch, das aufrüttelt und Lust auf die Zukunft macht.»Die Klimakatastrophe kann die Welt zum Besseren ändern.« - Naomi Klein»Naomi Klein befasst sich in ihrer unbestechlichen, leidenschaftlichen und akribischen Art mit den größten und drängendsten Fragen unserer Zeit. Ihr Werk hat die Spielregeln der Debatte verändert. Für mich zählt sie zu den inspirierendsten politischen Vordenkern der Welt von heute.« - Arundhati Roy »Zweifellos eines der wichtigsten Bücher des Jahrzehnts.« - Amitav Ghosh»Naomi Klein ist ein Genie. Sie hat für das Feld der Politik das geleistet, was Jared Diamond für die Erforschung der Geschichte des Menschen getan hat. Meisterhaft verwebt sie politische, ökonomische und historische Fakten und verdichtet sie zu einfachen und mächtigen Wahrheiten mit universeller Anwendbarkeit.« - Robert F. Kennedy, Jr.»Naomi Kleins klare Sprache und ihr Scharfsinn, machen Lust auf Veränderung und verdeutlichen die Notwendigkeit zum sofortigen Handeln.« - Charlize Theron »Eine mitreißende Pflichtlektüre!« - Michael E. Mann, Direktor des Earth System Science Center an der Pennsylvania State University

von Timothée Parrique

ein kämpferisches, radikal ehrliches und hochaktuelles Werk, das die Widersprüche und Abgründe des Wachstumsparadigmas schonungslos entlarvt.

von Co-Director Elinor Ostrom

English summary: The governance of natural resources used by many individuals in common is an issue of increasing concern to policy analysts. Both state control and privatization of resources have been advocated, but neither the state nor the market has been uniformly successful in solving common-pool resource problems. After critiquing the foundations of policy analysis as applied to natural resources, Elinor Ostrom here provides a unique body of empirical data to explore the conditions under which common-pool resource problems have been satisfactorily solved. Elinor Ostrom first describes three models most frequently used as the foundation for recommending state or market solutions. She then outlines theoretical and empirical alternatives to these models in order to illustrate the diversity of possible solutions. German description: In ihrem [...] Buch packt Elinor Ostrom eines der zahesten und umstrittensten Probleme der empirischen politischen Okonomie an: Lasst sich, und wenn ja wie, die Erschliessung von Allmenderessourcen so organisieren, dass sie weder ubernutzt werden noch allzu hohe Verwaltungskosten entstehen? Nach einer haufig unter Okonomen vertretenen Ansicht sind Ressourcen, die von vielen Individuen gemeinsam bewirtschaftet werden [...] erst ausbeutbar, wenn das Problem der Ubernutzung entweder durch Privatisierung oder durch eine externe Sanktionsinstanz gelost ist. Ostrom dagegen weist uberzeugend nach, dass andere Losungen existieren und sich stabile selbstverwaltete Institutionen schaffen lassen, sobald gewisse Probleme der Institutionenbereitstellung, glaubwurdigen Selbstverpflichtung und Regeluberwachung gelost sind. Ihre detaillierte Studie eines einzigartig breiten Spektrums von Fallbeispielen befasst sich unter anderem mit Hochgebirgsweiden in Japan und der Schweiz, Wasserprojekten auf den Philippinen und in Kalifornien [...] Gestutzt auf eine vergleichende Analyse der Ursachen erfolgreicher und gescheiterter Selbstverwaltung, beschreibt Ost