4.3

Die Geschichte eines neuen Namens

von Elena Ferrante, Karin Krieger

Format:Hardcover
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Lila und Elena sind sechzehn Jahre alt, und sie sind verzweifelt. Lila hat noch am Tage ihrer Hochzeit erfahren, dass ihr Mann sie hintergeht – er macht Geschäfte mit den allseits verhassten Solara-Brüdern, den lokalen Camorristi. Für Lila, arm geboren und durch die Ehe schlagartig zu Geld und Ansehen gekommen, brechen leidvolle Zeiten an. Elena hingegen verliebt sich Hals über Kopf in einen jungen Studenten, doch der scheint nur mit ihren Gefühlen zu spielen. Sie ist eine regelrechte Vorzeigeschülerin geworden, muss aber feststellen, dass das, was sie sich mühsam erarbeitet hat, in ihrer neapolitanischen Welt kaum etwas gilt. Trotz all dieser Widrigkeiten beharren Lila und Elena immer weiter darauf, ihr Leben selbst zu bestimmen, auch wenn der Preis, den sie dafür zahlen müssen, bisweilen brutal ist. Woran die beiden jungen Frauen sich festhalten, ist ihre Freundschaft. Aber können sie einander wirklich vertrauen? Elena Ferrante hat einen Weltbestseller geschrieben. Ein Gipfelwerk der zeitgenössischen Literatur. Und einen Roman, den man erschüttert und begeistert liest!

Gegenwarts- & Literarische Fiktion
623 SeitenHardcover
Erschienen an: January 10, 2017

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Aktuelle Rezensionen(6)

4.3(74 ratings)
JennyRezension von Jenny

Wundervoll!!

chiara 🌼Rezension von chiara 🌼

Ich bin einfach nur fasziniert von dieser Autorin?

CharRezension von Char

3-3,5 Der zweite Teil war schwächer als der erste, aber vielleicht auch nur, weil er genau war wie der erste, aber eben zum zweiten Mal. Mein größtes Manko: Das Problem, das ich bereits in Teil 1 mit der Sprache und dem Stil hatte, nahm ich in Teil 2 leider noch deutlicher wahr. Vielleicht liegt es auch an der Übersetzung. Aber der Ich-Perspektive mangelt es an wirklicher, tiefer Introspektion, die Erzählstimme ist oft formalisierend, und hat etwas von Tagebuch ohne Emotion (a la „zwei Ereignisse erschütterten den Tag. Das erste war…“). Ich empfand oft Mitleid mit z.B. Lila, aber eher auf abstrakter Ebene, weil ich weiß, dass es natürlich schlimm ist, wenn jemand geschlagen wird oder wenn ein Leben so tragisch verläuft wie das ihre. Aber ich habe es körperlich nicht - gefühlt -. Leider. Wirklich einen Kloß im Hals hatte ich nur bei der einen Szene mit Lenu und Ninos Vater. Und das ist für mich leider der große Unterschied zu anderen Romanen, die mich tief drinnen mitgenommen haben, wo ich mitgelitten habe und die Grenzen zwischen Fiktion und Realität verwischt wurden. Auch generell fand ich den Plot etwas repetitiv und teilweise uninspiriert und ich habe ehrlich gesagt weder bei Elena noch bei Lila großes character development gesehen. Dennoch: Ich hatte wieder ein absolut tolles Leseerlebnis und bin nur so durch die Seiten geflogen. Und ich lese definitiv Teil 3 (aber nicht direkt). Now, on to Middlemarch. Rione, I will be back!

StraßenkeksRezension von Straßenkeks

Einzigartig!

Simon CheungRezension von Simon Cheung

„Ich bin, was ich bin, und ich kann nichts anderes tun als mich akzeptieren; ich bin so geboren, in dieser Stadt, mit diesem Dialekt, ohne Geld: ich werde geben, was ich geben kann, werde mir nehmen, was ich nehmen kann, werde ertragen, was ertragen werden muss.“ „Zeit ist ein Fluss von nur scheinbar zusammenhängenden Worten, je mehr einer hat, umso mehr häuft er an, und immer so weiter.“

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