Empfehlungen basierend auf "Die Geiselnahme"
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von W. Somerset Maugham
Als Gegenstück zu Heldenverehrung und Geniekult erzählt Maugham die psychologische Biographie eines Genies: Charles Strickland, 17 Jahre lang Börsenmakler und makelloser Familienvater, verläßt Beruf, Frau, Kinder, Stellung und Besitz, um Maler zu werden. Kunsthändler entdecken auf Tahiti, seiner letzten Lebensstation, sein Genie und machen das Geschäft.
von Heinrich Böll
Schlicht ist seine Sprache, doch nie banal, und erzeugt in dieser Einfachheit ein beinahe somatisches Bewusstsein für die unbedingte Verzahnung von Gegenwart und Vergangenheit.
von Christoph Ransmayr
Wann immer ich gefragt werde, wem ich den Literaturnobelpreis wünsche, dann sage ich: Christoph Ransmayr.
von Wladimir Arsenjew
Wladimir Arsenjew, Geograf und Offizier des Zaren, erforscht 1902 die unwegsamen Grenzgebiete zwischen Russland und China. Eines Nachts stößt der alte Jäger Dersu vom Volk der Golden zur kleinen Truppe. Eine Freundschaft entsteht, die erst mit dem tragischen Tod von Dersu Usala ein Ende findet.
von Franz Kafka
Als Gregor Samsa eines Morgens die Augen aufschlägt, packt ihn ein seltsames Gefühl. Es ist kein Morgen, wie jeder andere, etwas ist geschehen, eine Verwandlung hat stattgefunden …
von María Ospina Pizano
Ein Zugvogel gleitet hinweg über Plantagen, Mauern, Gefängnisse. Ein verpackter Käfer weckt Erinnerungen, und zwei Hündinnen flüchten vor dem Alleinsein. Zahllose Wesen werden im Verborgenen Zeuge menschlicher Krisen und Hoffnungen und lassen uns den amerikanischen Kontinent aus einzigartiger Perspektive als zusammenhängenden Organismus begreifen.
von Djaimilia Pereira de Almeida
Der alte Boa Morte zieht durch die Gassen Lissabons, verdient sich ein paar Münzen als Parkplatzeinweiser, findet Obdach in verborgenen Winkeln. Früher hat er in der Kolonialarmee gekämpft, heute sucht er ein wenig Glück in den Lichtern des Viertels. Doch die dunklen Bilder seiner Vergangenheit hüllen die Farben der Stadt in einen grauen Schleier.
Diese Neuübersetzung Von Tausendundeine Nacht Macht Erstmals Die älteste Arabische Fassung Der Berühmten Orientalischen Erzählsammlung Auch Deutschen Lesern Zugänglich. Die Übersetzerin Claudia Ott Führt Uns Mit Einer Frische Und Ungezwungenheit Durch Das Labyrinth Der Kunstvoll Verwobenen Erzählfäden, Daß Man Meint, Schahrasad Selbst Zu Hören. Nicht Mehr Ein Europäischer Orientalismus Spricht Durch Tausendundeine Nacht Zu Uns, Sondern Endlich Der Orient Selbst.die Nächtlichen Erzählungen Von Schahrasad, Mit Denen Sie Ihren Königlichen Gatten Verzaubert Und So Ihre Tötung Immer Wieder Aufschiebt, Entführen Den Leser In Die Welt Der Basare Und Karawansereien, Der Weisen Kalifen Und Verschlagenen Händler, Der Vornehmen Damen Und Klugen Ehefrauen, Der Mächtigen Zauberinnen, Dschinnen Und Bösen Dämonen. Sie Berichten Von Erotischen Vergnügen Und Harten Schicksalsschlägen. Wie Kein Anderes Werk Ist Tausendundeine Nacht Inbegriff Eines Romantischen, Exotischen Orientbildes. Dieses Orientbild Geht Allerdings Nicht Unmittelbar Auf Tausendundeine Nacht Zurück, Sondern Wurde Seit Dem 18. Jahrhundert Von Europäern In Die Verschiedenen Übersetzungen Und Sammlungen Hineingetragen. Zudem Wurden Die Erzählungen Dem Europäischen Geschmack Angepaßt, Indem Die Zuweilen Derbe Ausdrucksweise Und Unverblümte Erotik Des Originals Durch Einen Biederen Märchenstil Ersetzt Wurden. Nachdem Muhsin Mahdi 1984 Die Weitaus älteste Handschrift Aus Dem 14./15. Jahrhundert Ediert Hat, Ist Es Jedoch Möglich, Die Geschichten Aus Tausendundeiner Nacht In Einer Von Allen Übermalungen, Ausschmückungen Und Prüderien Der Letzten Jahrhunderte Freien Form Kennenzulernen.
von Mika Waltari
In der Einsamkeit der Verbannung, erfüllt von der Sehnsucht nach seiner Heimatstadt Theben, schreibt der Arzt Sinuhe die Geschichte seines bewegten Lebens. Es ist zugleich die Kultur- und Sittengeschichte des vorchristlichen Orients, umhüllt von Glanz und Rausch, bis an den Rand gesättigt mit grausamen Lüsten und den Mysterien heidnischer Erotik.
von László Krasznahorkai
'Jedes meiner Bücher soll die literarische Landkarte verschieben.' - László Krasznahorkai, 2015 mit dem International Man Booker Prize ausgezeichnet, gelingt mit 'Baron Wenckheims Rückkehr' ein Meisterwerk: ein Feuerwerk aus unerschöpflicher Erfindungsgabe, hellsichtiger Psychologie, abgründigen Themen und absurdem Humor. Baron Wenckheim kehrt in das Ungarn von heute zurück: eine heruntergekommene Welt voller Verlierer. Die übersteigerten Hoffnungen aller richten sich an Wenckheim. Der in Buenos Aires zu vermeintlichem Weltruhm gekommene Sohn der Stadt soll sie retten. Doch zu viele spielen mit dem Feuer, und die Stadt steht voller geheimnisvoller Tankwagen. Die Explosion scheint jede Sekunde nah. Mit seinem neuen Buch schließt Krasznahorkai an seine legendären Romane 'Satanstango' und 'Melancholie des Widerstands' an, die in New York zu gefeierten Wiederentdeckungen mit Kultstatus wurden.