3.5

Die geheime Gesellschaft

von Sarah Penner, Julia Walther

Format:Hardcover

Der neue Roman der Autorin von »Die versteckte Apotheke« – Zwei geheimnisvolle Frauen, die die Grenzen ihrer Zeit sprengen und den wohl außergewöhnlichsten Mordfall der Welt lösen1873: In einem verlassenen Château außerhalb von Paris hält die Spiritualistin und Wahrsagerin Vaudeline D’Allaire düstere Séancen ab. Sie ist weithin bekannt für ihr Talent und ihre Dienste werden gleichermaßen von Verwitweten wie von Gesetzeshütern in Anspruch genommen – um Kontakt zu Mordopfern aufzunehmen und deren Mörder zu finden.Die junge Lenna Wickes ist nach Paris gekommen, um den Mord an ihrer Schwester aufzuklären, wobei sie erst ihre Vorurteile gegenüber dem Okkulten überwinden muss. Als dann Vaudeline für eine Mordermittlung nach England gerufen wird, begleitet Lenna sie als Gehilfin. Doch während die zwei Frauen versuchen, mit der exklusiven und ausschließlich aus Männern bestehenden Geheimgesellschaft »Séance Society« zusammenzuarbeiten, kommt ihnen langsam der Verdacht, dass sie nicht nur ein Verbrechen aufdecken sollen, sondern selbst in eines verwickelt wurden …

Mystery, Thriller, Horror & Crime
416 SeitenHardcover
Erschienen an: 2023

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Aktuelle Rezensionen(5)

3.5(33 ratings)
Eileen Dierner Rezension von Eileen Dierner

Als Lennas Schwester Evie stirbt, wagt sie sich trotz ihrer wissenschaftlichen Überzeugungen in die Welt der Geister und Séancen des späten 19. Jahrhunderts. An der Seite eines berühmten Mediums Vaudeline D'Allaire versucht sie herauszufinden, wie Evie gestorben ist, und was es mit dieser Society of Spiritualism zu tun hat, mit der Evie mehr Kontakt zu haben schien, als Lenna gedacht hatte.<br/><br/>Nach "Die geheime Apotheke", Penners erstem Roman, musste ich diese Neuerscheinung lesen. Feminismus wird hier wieder ganz groß geschrieben, sowohl in der Handlung als auch in der Protagonistin. Lenna ist eine wissenschaftsbegeisterte junge Frau, die nichts von Konventionen hält und sich in Vaudeline verguckt. Gemeinsam decken die beiden eine Verschwörung in der ausschließlich maskulinen Society auf, wodurch das Buch in eine Krimi/Mystery-Atmosphäre gehüllt wird.<br/><br/>Obwohl die Prämisse gut klingt (und das Cover unglaublich aussieht!) war ich nicht ganz sooo überzeugt. Der Spannungsbogen war mir vielerorts zu flach und die Rätsel nicht komplex genug. Trotzdem bin ich froh, "Die geheime Gesellschaft" gelesen zu haben!

MilenaRezension von Milena

Die Geschichte beginnt sehr gemächlich und legt im Laufe des Buches, vor allem im letzten Drittel, in puncto Spannung ordentlich eine Schippe drauf. Das Ende finde ich war eine perfekte Abrundung für die gesamte Geschichte. Sehr empfehlenswert ☺️

ChristinaRezension von Christina

Schönes Buch mit ganz guten Frauenrollen, zieht sich aber teils, ohne dabei genug in die Tiefe zu gehen. Cozy Read, kann man gut lesen.

LeaRezension von Lea

Das Buch hat einen spooky und mysteriösen Vibe. Durch die Séancen und die Mordfälle ist es ein sehr passendes Herbstbuch meiner Meinung nach. Ich muss zugeben, dass ich die Aufklärung nicht hab kommen sehen, aber es war interessant mit Lenna mehr zu erfahren, während Mr Morley Stück für Stück von seiner Erinnerungen widergibt.

Anna H.Rezension von Anna H.

In "Die geheime Gesellschaft" begleiten wir Lenna, die mit Hilfe eines Mediums den Mord an ihrer Schwester Evie im viktorianischen London aufklären möchte. Lenna wendet sich hierfür an Vaudeline D'Allaire, ein bekanntes Medium und beginnt, wie ihre Schwester, eine Ausbildung zur Gehilfin bzw zum Medium, obwohl sie dem Spiritismus sehr skeptisch gegenüber steht. Die Geschichte wird aus Lennas und der Perspektive von Mr Morley erzählt, der zweiter Vorsitzender der "London Seance Society" ist, die im Buch eine große Rolle spielt. Durch die beiden Perspektiven bildet sich ein vielschichtiges Bild mit vielen Handlungen, die es zu entwirren gilt. Im Grunde ist das Buch ein Krimi mit übernatürlichen Elementen. Es hat mir insgesamt gut gefallen. Der Schreibstil war gut zu lesen und der Wechsel zwischen den Protagonisten erhöhte die Spannung. Allerdings wird Mr Morleys Sicht aus der Ich- und Lennas Sicht aus der Er-Perspektive erzählt, was am Anfang etwas verwirrend war. Die Auflösung des Falls war definitv nicht, was ich erwartet habe und hat mir ebenfalls gut gefallen. Cover und Titel passen sehr gut zur Geschichte und spiegeln den mysteriösen Charakter und das viktorianische Zeitalter gleichermaßen wider.

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