Empfehlungen basierend auf "Die Frauen von Bramble House."
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von Rebecca Gablé
"Etwas Furchtbares war in Gang gekommen, das nicht nur seine Familie betraf, sondern ebenso den König, das Haus Lancaster und ganz England. Ihnen allen schien der Blutmond." England 1413: Als der dreizehnjährige John of Waringham fürchten muss, von seinem Vater in eine kirchliche Laufbahn gedrängt zu werden, reißt er aus und macht sich auf den Weg nach Westminster. Dort begegnet er König Harry und wird an dessen Seite schon jung zum Ritter und Kriegshelden. Doch Harrys plötzlicher Tod stürzt England in eine tiefe Krise, denn sein Sohn und Thronfolger ist gerade acht Monate alt ...
von Kate Thompson
"Kate Thompson greift eine wahre Geschichte auf und setzt mitreißend den Frauen ein Denkmal - und dem Lebensmut gleich dazu!"
von Maria Edgeworth
»Ich weiß nun mit Sicherheit, dass mir keine Romane gefallen außer Miss Edgeworths und meinen eigenen.« JANE AUSTEN Der Roman »Belinda« sorgte bei seinem Erscheinen 1801 für einen Skandal, denn er war seiner Zeit voraus und brach mit so mancher Konvention: Eine Weiße heiratet einen Schwarzen, zwei Frauen duellieren sich in Männerkleidung. Auf Drängen ihres Vaters musste Maria Edgeworth schließlich zahlreiche Passagen streichen. London um 1800: Die junge, behütet aufgewachsene Belinda Portman soll in die feine Gesellschaft eingeführt werden – und natürlich eine gute Partie machen. Doch Belinda merkt bald, dass ihre Gastgeberin Lady Delacour, eine vergnügungssüchtige und kapriziöse Dame, keine geeignete Mentorin ist. Sie muss also lernen, sich im turbulenten Gesellschaftsleben selbst zurechtzufinden. Dabei verliebt sie sich in Clarence Hervey, einen Freund Lady Delacours, der jedoch anderweitig versprochen ist ... In Gerlinde Völkers virtuoser Neuübersetzung lässt sich der Roman ganz unzensiert entdecken. »Belinda« ist ein literarisch-satirischer Gesellschaftsroman erster Güte und zugleich ein mitreißendes Psychogramm einer jungen Frau. Maria Edgeworth wurde damit zum literarischen Vorbild von Jane Austen, Sir Walter Scott und vielen anderen.
von Leonie Britt Harper
Im Jahr 1845 herrscht in Irland eine bittere Hungersnot. Wie viele andere verliert die junge Éanna ihr Zuhause und ihre Familie. Bettelarm ringt sie fortan jeden Tag aufs Neue um ihr Überleben. Doch plötzlich eröffnet sich die Möglichkeit zur Ausreise nach Amerika.
von Donna Douglas
London, 1914. Die Schwesternschülerinnen Sadie, Anna, Eleanor u.a. beginnen aufgeregt ihren ersten Tag am ehrwürdigen Nightingale Hospital. Sie werden schnell in den Alltag und bald in das Unheil des Ersten Weltkrieges geworfen. Jede der Mädchen bringt seine Vergangenheit mit, die Elternhäuser kommen aus den unterschiedlichsten Verhältnissen. Auch die angehende Ärztin Kate, eine der ersten Medizinstudentinnen, kämpft um Anerkennung. Der 10. Band der erfolgreichen Serie beginnt zeitlich nicht etwa im Anschluss an den 9. Band um 1946 (zuletzt "Ein Weihnachtstraum wird wahr"), sondern springt an den Beginn des 1. Weltkriegs 1914. Hier setzt Donna Douglas ihre gesammelte schriftstellerische Erfahrung ein und zaubert im vertrauten Sujet neue Szenerien, prototypische Charaktere und signifikante Zeitgeschichte hervor. Eklatant beschreibt sie den Deutschenhass, aber auch den Zusammenhalt von Familie und tragische Soldatenschicksale. Mit berührenden Szenen lässt sie die Leser*innen an den Familientischen sitzen und beobachten. Wieder spannend, bewegend, historisch aufhellend, gerne empfohlen.
von Leila Meacham
Drei Familien stehen im Zentrum dieser Saga: Die Tolivers, die Warwicks und die Dumonts. Alle 3 gehören zu den Gründern des kleinen texanischen Ortes Howbutker. Ihr wechselvolles Schicksal durch das ganze 20. Jahrhundert wird geschildert.
von Angharad Price
Rebecca Jones wird Anfang des 20. Jahrhunderts auf einem kleinen Bauernhof in einem abgelegenen Tal in Wales geboren. Nie hat sie das Tal wirklich verlassen. Auf ihre alten Tage erinnert sie sich, und ihre Worte lassen gleichsam ihr Leben wie die Kultur des ländlichen Wales lebendig werden. Das harte Leben auf der Farm, das vom Munde abgesparte Schulgeld für die blinden Brüder, das Leben im Einklang mit der Natur des Tals, die Liebe für Land und Menschen.
von Vanessa Diffenbaugh
Victoria Jones kennt von Geburt an nur Waisenhäuser und Pflegefamilien. Wie ein Gegenstand wurde sie von einer Bleibe zur nächsten weitergereicht. Schon als Kind hat sie sich deshalb zu einer wortkargen, menschenscheuen Kratzbürste entwickelt. Einzig für Blumen interessiert sie sich, und für deren Sprache, denn die hat sie von Elizabeth gelernt, dem einzigen Menschen, von dem sie je Liebe erfahren hat. Mit achtzehn Jahren ist Victoria obdachlos und ganz auf sich allein gestellt – bis sie einen Job in einem kleinen Blumenladen findet. Auf dem Markt der Blumenhändler lernt sie schließlich einen jungen Mann kennen. Erstaunt stellt sie fest, dass Grant ebenfalls die Sprache der Blumen versteht. Gegen ihren Willen keimt in Victoria nach langer Zeit wieder Hoffnung: auf Liebe, auf eine Familie, auf ein Zuhause ... Doch ihre Vergangenheit, ihre schmerzvollen Erinnerungen an Elizabeth holen sie immer wieder ein. Kann es Grant gelingen, sie trotzdem zu lieben – so unberechenbar, so verstockt, so verletzlich, wie sie ist?
von Patricia Shaw
Australien mit seinen eindrucksvollen Landschaften, mit seiner strahlenden Sonne - ein Land, in dem man es zum reichen Plantagenbesitzer bringen kann. So einfach jedenfalls hatte sich das Corby Morgan vorgestellt und England voller Zuversicht verlassen. Doch er muß einen steinigen Weg ins Ungewisse gehen. Auch Jessie, seine Frau, hat es nicht leicht. Das Leben mit Corby ist alles andere als idyllisch, und ihre Schwester Sylvia, die ein Auge auf ihn geworfen hat, ist für sie keine Hilfe.