Empfehlungen basierend auf "Die Farbe des Feuers"

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von Édouard Louis

»Édouard Louis ist einer der präzisesten Beobachter der Gegenwartsliteratur, sein neuester Roman belegt das eindrucksvoll.«

von Paolo Cognetti

Eine Geschichte vom Aufbrechen und vom WiederkehrenWagemutig erkunden Pietro und Bruno als Kinder die verlassenen Häuser des Bergdorfs, streifen an endlosen Sommertagen durch schattige Täler, folgen dem Wildbach bis zu seiner Quelle. Als Männer schlagen die Freunde verschiedene Wege ein. Der eine wird sein Heimatdorf nie verlassen, der andere zieht als Dokumentarfilmer in die Welt hinaus. Doch immer wieder kehrt Pietro in die Berge zurück, zu diesem Dasein in Stille, Ausdauer und Maßhalten. Er ringt mit Bruno um die Frage, welcher Weg der richtige ist. Stadt oder Land? Gehen oder Bleiben? Was zählt wirklich im Leben?Vor der ehrfurchtgebietenden Kulisse des Monte-Rosa-Massivs schildert Paolo Cognetti mit poetischer Kraft die lebenslange Suche zweier Freunde nach dem Glück. Eine eindringliche archaische Geschichte über die Unbezwingbarkeit der Natur und des Schicksals, über das Leben, die Liebe und den Tod.»Acht Berge« ist ein feiner, lebenskluger Roman, der mit inzwischen 1,5 Millionen verkauften Büchern weltweit viele Leserinnen und Leser begeistert hat; ausgezeichnet mit dem Premio Strega, dem bedeutendsten Buchpreis Italiens.

von Thomas Zwerina

"… der Junge wird Euch mit seinen sieben Jahren die Fantasie lehren wie ein Michelangelo die Farbe…"Paris 1821, am Institut National des Jeunes Aveugles, Frankreichs nationaler Blindenanstalt: Es ist die „Nachtschrift“ eines gewissen Charles Barbier, die den blinden Louis Braille in tiefes Grübeln versetzt. Fasziniert streicht der Junge mit den Fingerkuppen über die erhabenen Zeichen und stellt sich die eine Frage: Ist diese Schrift, die ursprünglich als Geheimschrift für das Militär ersonnen war, etwa das Vehikel in die Freiheit? Und siehe da – nach anfänglichen Schwierigkeiten gelangt er zu sechs einfachen erhabenen Punkten. Sie sind – so wird ihm bewusst – der Schlüssel zu all dem Wissen, das in den Büchern der Sehenden schlummert und nach dem er unendlich dürstet.Ein atmosphärischer Roman über das Leben eines beeindruckenden Mannes, dessen Erfindung so vielen die Welt eröffnet: Louis Braille.

von János Székely

Der Welterfolg des ungarischen Autors und das Lieblingsbuch vieler begeisterter Leser und Buchhändler neu aufgelegt. Die Geschichte des Bauernjungen Béla, der als Liftboy in einem Budapester Grandhotel eine vom nahen Untergang gezeichnete Welt kennenlernt, ist ein ebenso düsteres wie schillerndes Tableau des Ungarn der Zwischenkriegszeit.

von Max Porter

»Ein aufwühlender, spannender, stilistisch beeindruckender Roman.« Guy Helminger, Luxemburger Tageblatt, 31.10.2020

von Silvia Tschui

Die junge Magd Elsie träumt von einer Karriere als Musikerin. Kein leichtes Unterfangen in der Schweiz im 19. Jahrhundert, in dem neben der festen sozialen Ordnung auch Gewalt und Aberglaube herrschen. Der Hausherr fördert das Talent der Magd auf seine Weise; und als Elsie von ihm schwanger wird, erhält der Rossknecht Jakob sie zur Frau. Elsie fügt sich ihrem Schicksal – bis ein Fahrender auftaucht, der sich für ihre Musik begeistert. Ihre heimliche Liebe kostet seiner gesamten Sippe das Leben. Und Elsie kommt beim Kampf um ihre Selbstbestimmung beinahe selber um. Mit ungeheurer Wucht erzählt Tschuis Debüt eine Gotthelfsche Geschichte voller Magie und unbändiger Lebenskraft.

von Eric Walters

Der Roman Zum Tag, Der Die Welt Veränderte. »so Erzählt Sind Gesellschaftlich Relevante Themen Des 21. Jahrhunderts Tatsächlich Spannender Als Jeder Krimi.« Eselsohr New York, 11.09.2001: Eigentlich Hat Will Nicht Die Geringste Lust, Seinen Vater Für Ein Schulprojekt Einen Tag Bei Der Arbeit Im World Trade Center Zu Begleiten – Was Soll Daran Schon Spannend Sein? Doch Dann Gerät Die Welt Ins Wanken: Ein Passagierflugzeug Fliegt In Den Nachbarturm. Sofort Herrscht Chaos: Ein Unfall? Ein Anschlag? Was Ist Mit Den Menschen Im Turm? Was Sollen Sie Selbst Tun? Aber Noch Bevor Will Und Sein Vater Eine Entscheidung Treffen Können, Taucht Am Horizont Ein Zweites Flugzeug Auf. Es Steuert Direkt Auf Ihren Turm Zu ...

von Lars Elling

»Der Wald ist ein Heim. Nicht nur für die Bäume, sondern für alle Arten von Tieren: Vögel, Fische, Insekten und Menschen, und alle sind fest miteinander verbunden. Es gibt eine Ordnung im Wald.«Filip ist neunzehn Jahre alt und verbringt seine Zeit damit, Fußball zu spielen und Bryan Ferry auf seinem Walkman zu hören. Er wohnt mit seinen Eltern und seinem Großvater Arnstein Zaun an Zaun mit dessen Bruder Truls. Doch die Brüder reden seit vielen Jahren nicht mehr miteinander. Etwas Dunkles ist tief unter diesem Schweigen begraben. Damals, als der Erste Weltkrieg aufzog, wurden die beiden Brüder von ihrem Vater jeden Sommer in die Nordmarka geschickt. Voller Staunen und Ehrfurcht erkunden sie die riesigen Wälder und fühlen sich wie deren Herrscher. Bis eines Tages ein unvorstellbares Unglück geschieht, das das Band zwischen den Brüdern zerreißen wird. Erst Filip kann viele Jahre später der Geschichte hinter dem Schweigen auf den Grund gehen.»Ein Roman, der Lust macht, in einem Zelt zu schlafen und fischen zu gehen. Aber vor allem ist es eine Hommage an eine Welt, die verschwindet.« Aftenposten

von Yasar Kemal

Nichts ist mehr wie früher. Die Großgrundbesitzer sind vernarrt in ihre neuen Maschinen und glücklich, dass sie sich mit den Tagelöhnern aus den Bergdörfern nicht mehr herumschlagen müssen. So irrt ein Grüppchen von Dörflern durch Staub und Hitze – und findet sein Glück ganz unerwartet: auf dem Feld des menschenfreundlichen Melonengärtners.

von Isaac Bashevis Singer

Mit der Ausbreitung der modernen Zivilisation nach westlichem Vorbild verändert sich nicht nur das materielle Leben von Polen und Juden. Orthodoxe Tradition und neue Aufklärung stoßen auch in der Familie des frommen jüdischen Getreidehändlers Kalman Jacobi aufeinander, von dessen Aufstieg zum wohlhabenden Gutspächter Singer in dem Roman 'Das Landgut' erzählt hat. Vor allem die Jüngeren lehnen sich gegen die Gesellschaft mit ihren veralteten Gesetzen und hohlen Privilegien und ihrem religiösen Fanatismus auf. Sie suchen eigene Wege und Möglichkeiten.