Empfehlungen basierend auf "Die Farbe der Alpen"

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von Ellen Sandberg

Erinnerungen können gefährlich sein.Ellen Sandberg. Jeder Roman ein fesselndes Leseerlebnis.Eigentlich könnte man Barbara Maienfeld beneiden. Sie lebt in einer schönen Stuttgarter Altbauwohnung, mit dem Mann, den sie seit Studententagen liebt. Niemand ahnt, dass ein Verrat ihrem Glück zugrunde liegt. Doch nun stehen die Maienfelds kurz davor, alles zu verlieren. Und der einzige Weg, der sie retten kann, stößt die Tür zu ihrer Vergangenheit auf – mit der sie längst abgeschlossen hatten. Damals, Ende der 80er Jahre, wohnten die Maienfelds mit ihren Kindern zurückgezogen in der Eifel. Scheinbar genossen sie dort die ländliche Idylle – doch tatsächlich versteckten sie sich vor dem Verfassungsschutz. Bis zu einem verhängnisvollen Tag.Jetzt – Jahrzehnte später – erkennt Barbara, dass das Vergangene nie wirklich vorbei ist. Und schon bald balancieren die Maienfelds zum zweiten Mal in ihrem Leben am Rande eines Abgrunds …

von Ingrid Noll

Gegen dreiste Verehrer, die das Dolcefarniente stören, gibt es nur ein Mittel. Eine rabenschwarze Komödie unter dem ewigblauen Toskana-Himmel zum ewigen Thema Mann und Frau.

von Melanie Metzenthin

Der neue Band der berührenden Reihe rund um Gut Mohlenberg von Bestsellerautorin Melanie Metzenthin. Endlich wieder Frieden auf Gut Mohlenberg – doch die Vergangenheit wirft ihre langen Schatten. Gut Mohlenberg, 1957: Friederike von Aalen führt das Gestüt wieder als psychiatrische Klinik. Als ihr Kollege Richard Hellmer sie um Hilfe bittet, reist sie mit ihrer Tochter Charlotte nach Hamburg. Es geht um Zwangssterilisationen im Dritten Reich – ein Unrecht, das Friederike heute noch nahegeht. Ausgerechnet Richards alter Widersacher Doktor Krüger bietet seine Unterstützung an. Doch noch bevor er sich mit Friederike und Richard treffen kann, wird er tot aufgefunden. War es Mord? Friederike gerät mitten in die Ermittlungen und muss erleben, wie viel Macht die alten Naziseilschaften noch immer haben. Währenddessen macht Charlotte die Bekanntschaft des britischen Piloten Thomas, der sie mehr fasziniert, als es ihrer Mutter recht ist ...

von Lydia Schwarz

Das europäische System des 22. Jahrhunderts hat sich Toleranz und Freiheit auf die Flagge geschrieben. Doch stattdessen herrschen Unterdrückung und Armut. Die Bevölkerung seufzt unter der eisernen Faust des Diktators Demokrit Magellan. Anna Tanner, einstige Studentin des Systems, wagt aus dem Exil im Norden den Versuch, nach Mitteleuropa zurückzukehren. Dort steht sie auf der Todesliste des Regimes, weil sie sich öffentlich gegen den Diktator starkgemacht hat. Als finnische Spionin lässt sie sich in der Grenzstadt nieder, um – gemeinsam mit ihren Freunden – Aufständischen zur Flucht zu verhelfen. Anna wird hautnah mit der Not der Menschen konfrontiert. Wie kann sie ihnen Hoffnung geben? Derweil formiert sich der Widerstand, im Untergrund brodelt es. Die undurchsichtige Organisation der "Schwarzen Rächer" buhlt um Annas Aufmerksamkeit. Sie soll als Volksheldin die Rebellen zum Sieg gegen Demokrit Magellan anführen. Doch wem kann Anna trauen? Adonis, ihre erste große Liebe, verfolgt seine eigenen dunklen Ziele. Und die Macht an sich ist ein trügerischer Freund.

von Marie Merburg

Wellen, Wind und Liebesworte Das Krummhörner Wochenblatt will die Tradition des Briefeschreibens wieder aufleben lassen und hat seine männlichen Leser dazu aufgerufen, der Liebe ihres Lebens öffentlich zu schreiben. Gewonnen hat ein anonymer Liebesbrief, der so wundervoll romantisch ist, dass die ganze Gegend darüber spricht. Und alle sind sich einig: Merle ist diejenige, die dem mysteriösen Dichter das Herz gestohlen hat. Die hält das jedoch für Humbug. Wenn jemand ihr so zugetan wäre, wüsste sie schließlich davon! Oder etwa nicht?! Um auf Nummer sicher zu gehen, versucht sie, die Identität des Schreibers herauszufinden. Leider weigert sich Bastian, der attraktive Redakteur des Wochenblatts, Informationen herauszurücken. Er wittert nämlich eine herzergreifende Story und heftet sich bei Merles Suche ungefragt an ihre Fersen ...

von Brenda Navarro

Der auffällig hübsche dreijährige Daniel verschwindet von einem Spielplatz. Nur für kurze Zeit war seine Mutter in die Nachrichten auf ihrem Mobiltelefon vertieft gewesen. Eine Unbekannte hat den Jungen mitgenommen und sich damit endlich ihren Kinderwunsch erfüllt. Sie nennt ihn Leonel. Beide Frauen erzählen von ihrem Schmerz, ihrer Verzweiflung und ihren Schuldgefühlen. Beide reflektieren ihre Liebesbeziehungen und Lebensträume. Beide leiden unter dem psychischen Druck ihrer familiären Umgebung. Daniels in bürgerlichen Verhältnissen lebende Mutter ist sich nicht sicher, ob sie das verlorene Kind wirklich gewollt hatte. In ihrem aufgezwungenen Familienleben fühlt sie sich trotz Momenten des Glücks allein und überfordert. Die aus einer sozial benachteiligten Familie stammende Kidnapperin hingegen ist entschlossen, ihre Chance zu nutzen. Dank des ersehnten Kindes und ihrer eigenen Süßigkeitenproduktion, die ihr finanzielle Unabhängigkeit verschafft, will sie sich gegenüber ihrer bösartigen Mutter und ihrem gewalttätigen Liebhaber behaupten. Aber die Träume scheitern. Brenda Navarro gelingt es in ihrem psychologisch raffiniert komponierten Roman, einer von Machismo geprägten Gesellschaft ungeschönt den Spiegel vorzuhalten und die Rollen von Frauen und Müttern grundsätzlich zu hinterfragen.

von Marion Kummerow

Margarete stolpert aus dem zerbombten Haus, um sie herum fällt der Staub wie Schnee. Ein Polizist eilt herbei und fragt, ob er ihr helfen kann. Schnell sieht sie zu der Stelle, an der sich noch bis vor kurzem der verhasste gelbe Stern auf ihrer Jacke befunden hat. Er muss sie für die Tochter des toten SS-Mannes halten. Nach kurzem Zögern antwortet sie: »Ja«.Berlin, 1941: Margarete Rosenbaum arbeitet als Hausmädchen für einen hochrangigen Nazi. Als die Villa ausgebombt wird, ist sie die einzige Überlebende und wird fälschlicherweise für die Tochter des Hauses gehalten. Sie ergreift die unerwartete Chance auf Freiheit. Mit falschen Papieren flüchtet sie in ein anderes Leben, ständig in Angst, entdeckt zu werden. Als der Sohn ihres ehemaligen Arbeitgebers, SS-Oberscharführer Wilhelm Huber, sie in Paris aufspürt, fürchtet sie das Schlimmste. Doch seltsamerweise gibt er ihre wahre Identität nicht preis und hält stattdessen seine schützende Hand über sie. Aber kann sie dem vermeintlichen Feind das Letzte, was ihr noch geblieben ist, anvertrauen: ihre Sicherheit, ihr Leben, und ihre Würde? Oder wird Wilhelm sie am Ende doch verraten?Eine herzzerreißende und fesselnde Geschichte über die Frage, wie weit man gehen würde, um ein Leben zu retten, genau das Richtige für Fans von Der Tätowierer von Auschwitz, Die Sternenpflückerin und Unter Blutrotem Himmel.Was Leser:innen über Ein Licht der Hoffnung sagen:»Wundervoll, wundervoll … Ich war von diesem Buch überwältigt. Ich konnte es nicht aus der Hand legen. Ich habe alles und jeden ignoriert, bis ich es fertiggelesen hatte.« Nicki’s Book Blog, ⭐⭐⭐⭐⭐»Es hat mich umgehauen … Man wird bis zum Ende in die Geschichte hineingezogen! … Perfekt! … Ich habe dieses Buch geliebt – ich habe den ganzen Tag mit Lesen verbracht – ich konnte es einfach nicht aus der Hand legen!« NetGalley Rezensent, ⭐⭐⭐⭐⭐»Ich kann nicht in Worte fassen, wie unglaublich Ein Licht der Hoffnung ist … Außergewöhnlich, gut geschriebene, schöne Geschichte.« Goodreads Rezensentin, ⭐⭐⭐⭐⭐»Diese Geschichte war herzzerreißend und fesselnd. Ich war bis in die frühen Morgenstunden wach und habe gelesen. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen, bis ich wusste, wie es weitergeht.« Goodreads Rezensentin, ⭐⭐⭐⭐⭐»Emotional … Geht mit jedem Umblättern der Seite ans Herz.« Spooky’s Maze of Books, ⭐⭐⭐⭐⭐»Eine ergreifende Liebesgeschichte … wunderschön geschrieben und voller Emotionen … Eine Geschichte über Mut und aufopfernde Liebe, die ich wirklich schön fand und die ich sehr empfehlen kann.« Christian Novel Review, ⭐⭐⭐⭐⭐»Herzzerreißend … Eine packende Lektüre, die man nicht aus der Hand legen möchte. Eine Geschichte, die sowohl herzzerreißend als auch fesselnd ist.« Confessions of a Bookaholic, ⭐⭐⭐⭐⭐»Ich war von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt und habe den Atem angehalten … So gut geschrieben, dass man das Gefühl hat, in Frankreich und Berlin zu sein … Die Seiten flogen nur so dahin … Eine Lektüre, die mir noch lange in Erinnerung bleiben wird.« Goodreads Rezensentin, ⭐⭐⭐⭐⭐»Ich liebe diese Bücher, die einen WIRKLICH zum Nachdenken anregen! Es ist nicht nur eine Geschichte. Es ist eine Überprüfung des moralischen Kompasses... Ich kann mich immer darauf verlassen, dass Marion Kummerow einen fesselnden historischen Roman schreibt, der meine Aufmerksamkeit erregt, sie hält und mich belohnt.« Goodreads Rezensentin, ⭐⭐⭐⭐⭐

von Tara Haigh

Eine starke junge Frau und ihr mutiger Weg durch die Wirren der letzten Kriegsjahre. Aus der Feder von Bestsellerautorin Tara Haigh.Nürnberg, 1943: Die junge Inge spielt leidenschaftlich gern Geige und träumt von der weiten Welt. Gegen den Willen des Vaters lässt sie sich zur Rotkreuzschwester ausbilden und wird gleich bei ihrem ersten Einsatz an die Ostfront geschickt. Die Arbeit im Lazarett konfrontiert sie mit der grausamen Realität des Krieges, während die Rote Armee immer näher rückt.Als der deutsche Offizier Preuss ihr anbietet, ihn nach Italien zur Abtei Montecassino zu begleiten, ergreift sie die rettende Chance. Aber kann sie Preuss wirklich trauen? Er ist kultiviert, ein feinsinniger Kunstkenner, aber auch Nationalsozialist. Noch ahnt Inge nicht, dass sich in Italien ihr Schicksal offenbaren wird und sie schwere Entscheidungen treffen muss: zwischen Liebe und Verrat, Zukunft und Vergangenheit …

von Iris Krumbiegel

,,Wir haben ihn, Marie. Wir haben ihn!"Marie, die der Mord an ihren Eltern nie losgelassen hat, ist erschüttert, als sie diese Nachricht erhält. Inzwischen arbeitet sie wieder in der Klinik und denkt nur noch selten an die Vergangenheit. Was sich durch Doktor Klingenbergs Anruf schlagartig ändert.Zufällig lernt sie Max kennen, den seltsamen alten Mann, der im Fußballstadion auf der Treppe sitzt und Tränen vergießt. Bevor Marie, an Eli erinnert, das Gespräch mit ihm suchen kann, verliert sie ihn aus den Augen. Doch dann trifft sie ihn unerwartet wieder und er erzählt ihr von Wilhelm und dessen Regeln, die ihm im Konzentrationslager das Leben retteten.Marie, die vom Schicksal des Holocaust-Überlebenden berührt ist, taucht tief in seine Geschichte ein und erfährt so auch von Wilhelms letzter Regel: Überlebe!

von Beatrice Salvioni

Eine unerschütterliche Freundschaft, die vom Krieg auf die Probe gestellt wird. Und ein unbedingter Wille zum Widerstand, den die Gesellschaft nicht brechen kann.Durch die nachtschwarzen Straßen von Monza läuft ein junges Mädchen, das Nachthemd klebt ihr am Rücken, ihre Füße sind nackt. Es ist das Jahr 1940 und Francesca hat seit vier Jahren nichts mehr von ihrer besten Freundin Maddalena gehört. Seit dem Tag, an dem diese weggesperrt wurde. Und auch Francescas Leben ist aus den Fugen geraten: Das Haus ihrer Eltern betritt sie nicht mehr, ihre Mutter schimpft sie eine »Malacarne«, eine durch und durch Verkommene. Dann endlich kehrt Maddalena in den Ort zurück. Äußerlich kaum verändert, ist sie doch eine völlig andere. Ein unüberwindbarer Graben scheint die Freundinnen zu entzweien. Während Italien in den Krieg eintritt, müssen sie sich entscheiden: füreinander einstehen oder für immer getrennte Wege gehen? Mit ungeheurer erzählerischer Kraft entführt uns Beatrice Salvioni in das Italien der 1940er-Jahre. Die Geschichte zweier unzertrennlicher Freundinnen, die die Fesseln ihrer Zeit sprengen wollen, auch wenn es sie alles kostet.