Empfehlungen basierend auf "Die fabelhafte Welt der Leichen"
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von Patrick Süskind
»Anders als alles bisher Gelesene. Ein Phänomen, das einzigartig in der zeitgenössischen Literatur bleiben wird.«
von Michael Tsokos
Verkohlte Skelette, erschreckende Funde in alten Möbelstücken, eine Wasserleiche in ungewöhnlicher Kleidung, verstümmelte Körperteile – täglich hat es Prof. Dr. Michael Tsokos mit Toten zu tun, die auf mysteriöse Weise ums Leben gekommen sind. Nun erzählt der Rechtsmediziner anschaulich und spannender als in einem Krimi von seiner Arbeit im Obduktionssaal und wie er ein ums andere Mal den entscheidenden Hinweis für die weiteren Ermittlungen findet. Die hier versammelten echten Fälle geben auf verständliche Weise detaillierten Einblick in den rechtsmedizinischen Alltag und zeigen, welche herausragende Rolle die Rechtsmedizin bei der Aufklärung dieser scheinbar unlösbaren Fälle einnimmt.
von Marcus Schwarz
"Marcus Schwarz zeigt sehr interessant die Wichtigkeit der forensischen Entomologie bei Kriminalfällen."
von Thomas Heise
Die Gangster von nebenanAuf den Straßen deutscher Großstädte tobt ein Machtkampf: Kriminelle arabisch-stämmige Clans haben in Berlin, Bremen, Dortmund oder Essen über Jahre Großstadtkieze erobert – und kaum jemand hat sie aufgehalten. Lange waren Polizei und Justiz machtlos gegen die um sich greifende Gewalt. Nun hat der Staat den Kampf mit den Familienbanden aufgenommen. Bereits seit 2003 verfolgen die SPIEGEL-TV-Reporter Thomas Heise und Claas Meyer-Heuer die kriminellen Machenschaften dieser Clans. Sie trafen Clan-Mitglieder bei Boxabenden und Gerichtsverhandlungen, sie waren bei Razzien vor Ort oder als auf offener Straße Prügeleien ausbrachen. In ihrem Buch geben sie tiefe Einblicke in die Strukturen der Clans, beschreiben, wie die Familienbanden so stark werden konnten – und analysieren, ob es dem Staat nun gelingen kann, die Kontrolle zurückzuerlangen.
von Oliver Moros
Packend, düster, fesselnd - der neue Thriller von Bestsellerautor Oliver Moros Alteneck, Schleswig-Holstein. Eine Serie brutaler Morde erschüttert die kleine Küstenstadt - die Opfer werden mit herausgetrennter Zunge, ohne Augen und verstümmelten Geschlechtsteilen aufgefunden, außerdem werden Zähne und Hände entfernt, um die Identifizierung zu erschweren. Die Polizei steht vor einem Rätsel, doch schnell wird klar: Der Killer sucht sich seine Beute bewusst unter den Hilflosesten der Gesellschaft, denn die Opfer sind allesamt behinderte Menschen. Für Hauptkommissar Felix Hübler beginnt die Situation außer Kontrolle zu geraten, als er Helene, die Schwester des neuesten Opfers des kranken Serienkillers kennenlernt und sich zu ihr hingezogen fühlt. Weiß sie mehr über die grausamen Morde als sie zugibt? Doch auch in Felix Hüblers eigener Vergangenheit lauern schreckliche Geheimnisse, die ihn erneut heimsuchen, als die Morde beginnen. Kann der Polizist den Wahnsinn stoppen, bevor es zu spät ist - und bevor er selbst seinen Verstand verliert? Spannung bis zur letzten Seite: In diesem düsteren Thriller von Bestsellerautor Oliver Moros ist nichts, wie es scheint. Textauszug: »Ich brauche meine Medikamente«, versuchte er es noch einmal, jetzt im bewusst weinerlichen Ton. Wurde zum Kind, hilflos, ungeschützt. Doch das schien sein Gegenüber nur noch mehr in Rage zu versetzen. Er kassierte einen kräftigen Tritt, taumelte und plumpste ungeschickt auf seinen Hintern. Ausdrucksloses Starren hinter den Gläsern der Maske war die Antwort auf seine Unbeholfenheit. Nein, dachte er. Hier ist kein Mitleid zu erwarten. Und schon gar keine Gnade. Als sie zum ersten Mal versuchte, die Augen zu öffnen, stach ihr das Licht unsagbar grell in die Augen, also presste sie die Lider hastig wieder aufeinander. Ein krächzendes Stöhnen drang über ihre Lippen: »Wasser!«, ihre Kehle fühlte sich an wie ausgetrocknet. Jemand führte den Hals einer Plastikflasche an ihre Lippen und sie begann zu trinken, ohne sich darum zu kümmern, was wirklich in der Flasche war. Stimmen zu "Rosenblut" von O. Moros: »Der Thriller von Oliver Moros hat es in sich. Er ist mit 180 Seiten zwar recht kurz, aber das tut der Spannung keinen Abbruch. Eher im Gegenteil. Die kurzen und knappen Kapitel führen dazu, dass sich der Leser, ganz ohne schlechtes Gewissen, immer wieder sagt: Eines geht noch! Mir ging es jedenfalls so! Ich bin so schnell so tief in die Geschichte eingetaucht, dass ich sie quasi in einem Rutsch durchgelesen hatte.« (Sabine) »Morde mit Liebe zum Detail: Toller Thriller, den ich gerne gelesen habe und von dem ich auch gerne weitere Fälle lesen würde.« (Amaku) »Sehr flüssig geschrieben, liest sich das Buch fast schon von selbst und bietet eine verblüffende Auflösung.« (Gisel) »Eine erfrischende und gelungene Mischung, die den Leser neugierig macht und auf weitere Fälle hoffen lässt. Das Buch liest sich flüssig und der Spannungsbogen ist bis zum letzten Kapitel da. Erst auf den letzten Seiten beginnt man zu ahnen, wer hinter den Morden steckt.« (Kiki77/Leseratte77) »Spannung bis zum Schluss ! Nur zu empfehlen !« (Amazon Kunde)»Ein spannennder Fall! Die Protagonisten sind sehr sympatisch. Habe das Buch sehr schnell gelesen, toller Schreibstil. Es hat gedauert, bis ich drauf kam, wer der Täter ist aber auch danach ist es spannend geblieben bis zum Ende!« (M. G.)
von Alexander Stevens
Seine Geschichten übertreffen jeden Roman. Alexander Stevens, Anwalt für Sexualstrafrecht, berichtet von seinen spannendsten und skurrilsten Fällen: vom angesehenen Gynäkologen, der jahrelang den Intimbereich seiner Patientinnen fotografiert und die Bilder ins Internet stellt; vom Geschäftsführer einer Restaurantkette, der Frauen auf den Toiletten nachstellt; aber auch vom schüchternen Sonderling, der unschuldig als pädophiler Triebtäter abgestempelt und verurteilt wird. Nicht selten sind die Gerichtsverhandlungen ein Drama für sich. Alexander Stevens erzählt, was passiert, wenn es vor Gericht um Sex geht.
von Peter May
"Nicht immer - ehrlich gesagt: eher selten - gelingt es Verlagen, mit ihren Titelübersetzungen ins Schwarze zu treffen. Bastei Lübbe [...] gebührt somit ein großes Lob. Coffin Road - Tödliches Vergessen ist in gleich mehrfacher Hinsicht ein Volltreffer!" Siegener Zeitung, 23.05.2018 "Coffin Road - Tödliches Vergessen ist in gleich mehrfacher Hinsicht ein Volltreffer!" Siegener Zeitung, 23/05/2018 "Peter May entwickelt einen extrem verzinkten Thriller, der zugleich eine herausforderde literarische Übung ist. Eigentlich würde man meinen, brauchte es Meister wie Umberto Eco oder Michael Ondaatje, um sich bei so einer konstruktion nicht heilos zu verzetteln, Peter May zieht das aber ganz cool durch" Frankfurter Rundschau, 23/06/18
von Robert D. Hare
Psychopathie ist eine Persönlichkeitsstörung, die durch eine ausgepr- te Kombination von Verhaltensweisen und daraus gefolgerten Charakter- genschaften definiert wird. Die meisten dieser Eigenschaften werden von der Gesellschaft als negativ angesehen; daher ist es keine Bagatelle, jem- den als Psychopathen zu diagnostizieren. Wie bei jeder psychiatrischen S- rung basiert die Diagnose auf zusammengetragenen Indizien dafür, dass eine Person zumindest die Minimalkriterien der Persönlichkeitsstörung - füllt. Bei Fällen aus meinen eigenen Akten sind die jeweiligen Personen sorgfältig auf der Basis umfangreicher Informationen aus Interviews und den Akten diagnostiziert worden. Allerdings habe ich diese Personen durch die Veränderung von Einzelheiten und das Entfernen von Identifikatio- merkmalen unkenntlich gemacht, ohne jedoch die zu treffende Aussage zu verfälschen. Wenn auch das Thema dieses Buches Psychopathie ist, so sind doch nicht alle hier beschriebenen Personen Psychopathen. Viele der verwendeten Beispiele stammen aus öffentlich zugänglichen Berichten, den Nachricht- medien und persönlichen Gesprächen, und ich kann nicht sicher sein, dass die jeweils in Frage stehenden Personen Psychopathen sind, selbst wenn sie von anderen so bezeichnet worden sind. In jedem Falle stehen aber die belegten Aussagen über einen Verhaltensaspekt der jeweiligen Person mit dem Konzept der Psychopathie in Einklang, oder sie illustrieren einen für die Persönlichkeitsstörung zentralen Charakterzug oder ein typisches V- halten. Solche Personen könnten Psychopathen sein oder auch nicht. Aber die Berichte über ihr Verhalten sind ein nützliches Vehikel, um die v- schiedenen Eigenschaften und Verhaltensweisen zu erörtern, die Psycho- thie definieren.
von Patrick Burow
»Wegen Mordes lebenslang verurteilt. Aber was, wenn es ein Fehlurteil war?« Eine Neunjährige verschwindet spurlos. Ausgerechnet ein Jurastudent gesteht ihre Entführung und Ermordung, führt die Polizei sogar zum Tatort, wo er Neles Leiche verbrannt haben will. Jan Virchow wird zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt und in die Psychiatrie eingewiesen. Fall gelöst? Keineswegs. Im neu gegründeten Institut für Justizirrtümer in Hamburg stoßen die Studenten Saskia Cornelius und Florian Hansen auf Ungereimtheiten: Der Medikamentenabhängige war im psychotischen Wahn, als er alles gestand, hat sogar ein Alibi. Für das ungleiche Paar beginnt eine riskante Mission. Können die beiden mithilfe ihres Professors den echten Täter überführen und herausfinden, was mit Nele wirklich geschah?