3.8

Die fünf Leben der Daisy West

von Cat Patrick

Format:Hardcover

Daisy Ist Fünfzehn - Und Schon Mehr Als Ein Mal Gestorben. Sie Lebt Waghalsig, Denn Sie Weiß, Dass Es Revive Gibt, Ein Medikament, Das Ins Leben Zurückhilft, Wenn Alle Anderen Mittel Versagt Haben. Da Diese Medizin Hochgeheim Ist, Muss Daisy Nach Jedem Tod Eine Neue Identität Annehmen Und An Einen Anderen Ort Ziehen. Bisher Hat Sie Daher Meist Isoliert Und Ohne Enge Freunde Gelebt. Aber Dann Findet Sie An Ihrer Neuen Schule Nicht Nur Völlig Unverhofft Eine Beste Freundin, Sondern Verliebt Sich Auch Noch Hals über Kopf. Zum Ersten Mal Lässt Daisy Sich Wirklich Auf Das Leben Ein. Da Entdeckt Daisy, Dass Sie Teil Eines Großen Experiments Ist. God, Der Zwielichtige Leiter Des Revive-programms, Hat Viele Menschen Auf Skrupellose Weise Rekrutiert Und Behandelt Sie Wie Versuchskaninchen. Daisy Begehrt Auf. Und Setzt Damit Ernsthaft Und Unwiederbringlich Ihr Leben Aufs Spiel ...

Gegenwarts- & Literarische Fiktion
304 SeitenHardcover
Erschienen an: November 2, 1913

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Aktuelle Rezensionen(1)

3.8(5 ratings)
LizaRezension von Liza

Nach mehreren Jahren habe ich mich entschlossen dieses Buch erneut zu lesen, da ich die Story schon damals ziemlich cool fand. Als ich die Geschichte das letzte Mal las, war ich noch ein Teenager und seitdem sind einige Jahre vergangen. Also schon ein kleiner Unterschied im Sinne von Interessen und Ähnlichem. Dieses Buch ist ein klassischer Jugendroman. Und dann wieder doch nicht, denn die Story, die dahinter steckt, ist so fantasievoll, so etwas in dieser Richtung habe ich noch nicht gelesen. An viele Punkte konnte ich mich tatsächlich noch grob erinnern, wogegen andere Teile komplett aus meinem Gedächtnis verschwunden waren und mich dann doch (teilweise sehr) überrascht haben. Da es ein Jugendroman ist, kommen dementsprechend sehr viele typische Jugendaktivitäten in diesem Roman vor und das war aus meiner jetzigen Sicht sehr lustig, aber auch komisch zu lesen. Manche Szenen waren mir aber auch etwas zu kitschig. Da mir dies aber nicht negativ in Erinnerung geblieben ist, bin ich mir sicher, dass es für Jugendliche nicht komisch ist so etwas zu lesen. Insgesamt ist es definitiv eine gute Story mit Verstand. Sowohl der Hauptstrang des Romans mit der gesamten Story um Revive als auch der Nebenstrang der Geschichte in dem es um den Alltag der 15-Jährigen Daisy geht mit allen Ärgernissen, Freuden und Co, sind schön geschildert und man möchte das Buch nicht aus der Hand legen. Revive mit in die Geschichte zu bringen und sich überhaupt auszudenken war und ist ein Geniestreich. Fast alle Charakter waren mir sympathisch. Mason ist toll, denn er zeigt Verständnis, wo man sich Verständnis wünscht, macht aber auch nie zu große Hoffnungen, wenn diese unangebracht wären. Und hinter seinen Handlungen steckt sehr viel Fürsorge. Ich würde jetzt sogar behaupten, dass er mein Lieblingscharakter ist. Matt ist die Person, den sich viele im Teenageralter als ersten festen Freund gewünscht hätten, obwohl er manchmal sehr merkwürdige Anwandlungen gezeigt hat, meiner Meinung nach. Audrey als beste Freundin ist einfach nur cool und dass Megan in das Buch eingebaut wurde, ist auch ohne nähere Erklärung einfach super. Lediglich mit Cassie konnte ich nie viel anfangen. Großer Pluspunkt: Es ist das erste Buch, in welchem ich von Transgendern gelesen habe und somit auch in Berührung gekommen bin. Das ist wirklich erstaunlich, denn es zeigt, wie unterrepräsentiert dieses Thema bei Autoren*innen ist. Daher Chapeau an Cat Patrick. <spoiler>Ein kleiner Fehler ist mir allerdings aufgefallen. Am Anfang fragt Daisy, warum sie denn ausgerechnet nach Omaha ziehen. Als Antwort erhält sie, dass “Gott” Omaha vermutlich ausgewählt hat, weil es einer seiner Lieblingsstädte ist und es folgt eine kleine Erklärung weshalb. Gegen Ende wird gefragt, warum denn Gott ebenfalls in Omaha sein sollte, denn er habe ja keine Verbindung zu Omaha. Und ich war so Häää? Weil es eine seiner Lieblingsstädte ist?? Also wenn das keine Verbindung ist, dann weiß ich auch nicht weiter.</spoiler> Insgesamt ist es ein sehr schönes Jugendbuch, obwohl man es aus Sicht eines/einer Erwachsenen womöglich an ein paar Stellen etwas kitschig und zu kindisch finden könnte. Wenn man aber dies außer Acht lässt, ist es wirklich schön geschrieben, denn es beschäftigt sich auch mit ernsteren Themen (Tod und Verlust) und wie es ist, sich damit auseinandersetzen zu müssen. Ich finde, man hätte locker noch ein zweites Buch daraus machen können, bin aber andererseits froh, dass es nicht so gekommen ist.

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