Im dritten Band der Chroniken von Amarid erfährt man vieles über Lon Ser. Der Kontinent ist überbevölkert, die Umwelt verseucht. Die Menschen leben in riesigen, hoch technisierten Städten, den Nals. Sie werden von machtgierigen, korrupten Nal Lords regiert. Der wichtigste von ihnen ist Ceydrich, der schon den Angriff auf Tobyn Ser im ersten Band befohlen hatte. Er bereitet einen neuen Angriff auf die Magier vor, der von einer jungen, ehrgeizigen Frau namens Meylor angeführt werden soll. Außerhalb der Städte leben in Lon Ser aber auch die Gildri, Nachfahren von Theron-Anhängern, von denen einige über begrenzte magische Kräfte verfügen. In Tobyn Ser ist der Rat der Magier darüber zerstritten, wie man mit der Bedrohung durch Lon Ser umgehen soll. Daher macht sich Magier Orris alleine nach Lon Ser auf, um mit den Nal Lords Kontakt aufzunehmen. Der vorliegende Band ist ausgesprochen ruhig erzählt. David B. Coe beschreibt zahlreiche Personen und die Situation, in der sie sich gerade befinden. Er macht uns mit neuen Figuren vertraut, die im kommenden Kampf zwischen den ausgesprochen unterschiedlichen Kontinenten eine tragende Rolle spielen werden. Für Leser, die Action bevorzugen, wird dieser Band enttäuschend, ja langweilig sein -- die endlosen Debatten im Magierrat sind geradezu eine Geduldsprobe. Wer dagegen die durchdachte Entwicklung einer Geschichte schätzt und gerne viel über Herkunft, Hintergründe und Denkweise der Hauptfiguren wissen möchte, wird diesen Band zwar nicht mit Spannung, aber doch mit Vergnügen lesen. Allerdings sollte man unbedingt mit Band eins der Serie anfangen -- Der Fluch des Magiers -- es lohnt sich. --Ute Wimhöfer
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Die Chroniken von Amarid 03. Das dunkle Herz von Lon- Ser.
von David B. Coe
Im dritten Band der Chroniken von Amarid erfährt man vieles über Lon Ser. Der Kontinent ist überbevölkert, die Umwelt verseucht. Die Menschen leben in riesigen, hoch technisierten Städten, den Nals. Sie werden von machtgierigen, korrupten Nal Lords regiert. Der wichtigste von ihnen ist Ceydrich, der schon den Angriff auf Tobyn Ser im ersten Band befohlen hatte. Er bereitet einen neuen Angriff auf die Magier vor, der von einer jungen, ehrgeizigen Frau namens Meylor angeführt werden soll. Außerhalb der Städte leben in Lon Ser aber auch die Gildri, Nachfahren von Theron-Anhängern, von denen einige über begrenzte magische Kräfte verfügen. In Tobyn Ser ist der Rat der Magier darüber zerstritten, wie man mit der Bedrohung durch Lon Ser umgehen soll. Daher macht sich Magier Orris alleine nach Lon Ser auf, um mit den Nal Lords Kontakt aufzunehmen. Der vorliegende Band ist ausgesprochen ruhig erzählt. David B. Coe beschreibt zahlreiche Personen und die Situation, in der sie sich gerade befinden. Er macht uns mit neuen Figuren vertraut, die im kommenden Kampf zwischen den ausgesprochen unterschiedlichen Kontinenten eine tragende Rolle spielen werden. Für Leser, die Action bevorzugen, wird dieser Band enttäuschend, ja langweilig sein -- die endlosen Debatten im Magierrat sind geradezu eine Geduldsprobe. Wer dagegen die durchdachte Entwicklung einer Geschichte schätzt und gerne viel über Herkunft, Hintergründe und Denkweise der Hauptfiguren wissen möchte, wird diesen Band zwar nicht mit Spannung, aber doch mit Vergnügen lesen. Allerdings sollte man unbedingt mit Band eins der Serie anfangen -- Der Fluch des Magiers -- es lohnt sich. --Ute Wimhöfer
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