Empfehlungen basierend auf "Die Burg von Otranto"
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von Ellin Carsta
Das Schicksal fordert die Händlerstochter heraus: der neue historische Roman der Bestsellerautorin Ellin Carsta.Köln, 1354: Mit ihren kunstfertig genähten Kleidern und unternehmerischen Ideen hat es die Händlerstochter Elisabeth zu einigem Wohlstand gebracht. Sie kann sogar das Haus von der Stadt erwerben, in dem sie mit ihrem Mann, ihrer Mutter und den Bediensteten wohnt.Doch da wendet sich das Schicksal. Als Elisabeth mitleidig eine geschundene Dirne rettet und bei sich aufnimmt, macht sie sich grausame Feinde, die vor keiner Bluttat zurückschrecken. Zudem schmiedet Elisabeths Zwillingsbruder, zerfressen vor Neid auf ihren Erfolg, einen finsteren Plan. Mit seiner Rückkehr nach Köln scheint Elisabeths Ruin besiegelt …
von Ellin Carsta
Eine Zerreißprobe für die Familien von Falkenbach und Lehmann. Der neue historische Roman von SPIEGEL-Bestsellerautorin Ellin Carsta.Bernried am Starnberger See, 1938: Unternehmer Wilhelm Lehmann geht es nicht so schlecht, wie er nach seinem Schlaganfall fast allen Familienmitgliedern glauben machen will. Als er auch noch seine gesamten Firmenanteile für fünf Reichsmark verkauft, steht die restliche Familie vor einem großen Rätsel.Wilhelmine von Falkenbach versucht, sich mit ihrer Reitleidenschaft abzulenken, doch die aufkeimende Liebe zu einem kommunistischen Widerstandskämpfer lässt sie nicht los. Sie kann einfach nicht verstehen, warum er sich ohne ein Wort des Abschieds aus ihrem Leben gestohlen hat.Als ihr Bruder Gustav von Falkenbach zu der hochschwangeren Elisabeth Lehmann gerufen wird, ahnt er noch nicht, dass die Geburt bald das Interesse des Gauleiters auf sich ziehen wird, der davon besessen ist, die Familien zu ruinieren.
von Sandra Gernt
Tarryn wollte nie etwas anderes vom Leben, als ein Sohn Nennitas zu sein – ein Bewahrer der Schriften, der Göttin der Weisheit geweiht. Doch als überzähliger Spross einer Adelsfamilie wird er gezwungen, eine Bündnisehe einzugehen – mit einem Mann. Einem Krieger in einem fernen Land, für den Tarryn ein wertloses Nichts ist. Ein notwendiges Übel, das eine Lieferung von Waffen, Kriegsrössern und Soldaten garantiert, mehr nicht. Ohne die Möglichkeit der Kommunikation ist er als Gelehrter unter raubeinigen Kriegern verloren. Doch ein wahrer Sohn Nennitas findet seinen Weg …
von Doderer, Heimito Von
Childerich von Bartenbruch, der schmächtige, doch zu unglaublichen Wutausbrüchen neigende Majoratsherr in Mittelfranken, hält sich - nicht ganz zu Unrecht - für einen Nachfahren der Merowinger. Gleichzeitig verfolgt er hartnäckig die Realisierung seiner Idee von der totalen Familie. Durch eine ungewöhnliche Heirats- und Adoptionspolitik gelingt es ihm, sein eigener Vater, Großvater, Schwiegervater und Schwiegersohn zu werden...
von Klaus Kordon
Immer wieder wirft August Jacobi kleine Steinchen an Nellys Fenster in der Berliner Grünstraße. Drinnen brennt noch Licht, vermutlich Nellys Petroleumlampe, und der Gymnasiast lässt nicht locker, bis seine geliebte Freundin das Fenster öffnet. Denn es ist Krieg zwischen Deutschland und Frankreich in diesem Schicksalsjahr 1870, in dem Otto von Bismarck die deutsche Einheit unter Preußens Führung will. August muss noch nicht mit in den Krieg, er ist zu jung. Aber er will sich, wie viele seiner Klasse, freiwillig melden, und Nelly hält ihn nicht zurück, sondern ist stolz auf ihn. Deutschland ist im Kriegsfieber, und so geht August an eine Front, die ihn für immer verändert. Fünf Finger hat die Hand, und fünf Mitglieder hat die Familie von August Jacobi. Bis der Krieg und die emotionalen, mit Politik verknüpften Wirren der Zeit sie auseinander reißen und am Ende nichts mehr so ist, wie es war.Fünf Finger hat die Hand ist der zweite Teil einer Trilogie (1848) über die Anfänge der Demokratiebewegung in Deutschland aus der Feder des renommierten Jugendbuchautors Klaus Kordon. Kordon hat also eine Botschaft, und es ist schön zu lesen, dass ihn dieser Idealismus nicht zu einem platten Buch mit erhobenem Zeigefinger inspiriert hat, sondern zu einem imposanten Familienepos, in dem sich Welt- und Privatgeschichte auf eindringliche -- und überaus glaubwürdige -- Art und Weise mischen. Als besondere Zugabe hat Kordon für seinen Band ein ausführliches, sehr subjektiv geprägtes Nachwort geschrieben, das die geschichtlichen Ereignisse nicht an Hand der Fiktion, sondern an Hand der Fakten noch einmal kritisch beleuchtet. Da bekommt man dann die Ereignisse rund um den deutsch-französischen Krieg noch einmal aufgeschlüsselt. Die Biographie der wichtigsten historischen Persönlichkeiten beschreibt ein Glossar. So macht Geschichtsunterricht richtig Spaß. Ab zwölf Jahre. --Stefan Kellerer
von Sabine Weiß
Lübeck 1379. Die junge Hansekauffrau Henrike ist bestürzt, als sie ein Brief aus Flandern erreicht: Ihre Familie in Brügge wird bedroht. Ausgerechnet jetzt sind Henrikes Mann Adrian und ihr Bruder Simon auf Handelsreisen - so macht sie sich kurzerhand alleine auf den Weg in die von Aufständen erschütterte Stadt. Als dann aber auch noch Adrian und Simon nur knapp Mordanschlägen entgehen, ist klar: Das kann kein Zufall sein! Gemeinsam decken sie eine Verschwörung auf, die ihre Liebe und ihr Leben zu zerstören droht ...
von Cornelia Haller
Luzia arbeitet als Hebamme in Ravensburg. Mit ihrem Wissen über Kräuter hilft die liebenswürdige junge Frau den Frauen weitaus erfolgreicher als es die Gebete und Litaneien der bisherigen Hebamme Grete je vermochten. Dies ist Kaplan Grumper ein Dorn im Auge, sein Hass auf Luzia wächst.
von Dorothy Dunnett
Erstes Buch der Romanreihe Das Haus Niccolo Brügge, im Jar 1459. Mit einer versenkten Kanone, der Haube einer schönen Frau und dem Holzbein eines Griechen beginnt der rasante Aufstieg eines Färberlehrlings zum erfolgreichen Handelsherrn.
von Mark Häberlein
Wie keine andere Familie verkorpern die Fugger wirtschaftlichen Erfolg und soziale Aufstiegschancen des suddeutschen Burgertums an der Wende vom Mittelalter zur Neuzeit. Unter der Leitung Jakob und Anton Fuggers baute die Familienfirma binnen weniger Jahrzehnte das grosste europaische Handels- und Bergbauunternehmen seiner Zeit auf. Als Geldgeber des Kaisers und als Bankiers der romischen Kurie spielten die Fugger eine wichtige Rolle bei der Finanzierung der europaischen Politik. Ihr Erfolg ermoglichte ihnen den Kauf grosser Landguter in Schwaben und den Aufstieg in den Reichsadel. Als uberzeugte Anhanger der alten Kirche exponierten sie sich in den konfessionellen Auseinandersetzungen der Reformationszeit. Als Stifter, Sammler und Mazene pragten sie die Kultur der suddeutschen Renaissance.