Empfehlungen basierend auf "Die Bibel Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift"
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von Tobias Faix
Wie verliert man seinen Glauben? Warum geht es oft jungen Leuten so? Die Autoren lassen Menschen zu Wort kommen, die sich vom Glauben abgewandt haben, und forschen nach Gründen. Sie stoßen auf Erschütterndes genauso wie auf Unverständliches, auf Herausforderndes wie Bedauernswertes. Auch wenn jeder seine eigene Geschichte hat, lassen sich doch bestimmte Leitmotive ausmachen, die zu einer Abwendung vom Glauben beitragen. Ein erhellendes Buch für Pastoren, Jugendleiter etc.
von Tobias Faix, Martin Hofmann, Tobias Künkler
Das Vorgängerbuch "Warum ich nicht mehr glaube" hat zahlreiche Menschen ins Nachdenken und ins Gespräch miteinander gebracht. Viele Christen haben sich erstmals intensiv damit beschäftigt, warum junge Erwachsene den Glauben verlieren. Fast immer kam dabei die Frage auf: "Wie kann man das verhindern?" Das nun vorliegende Buch vertieft und erweitert die gewonnenen Erkenntnisse. Expertinnen und Experten wie Christina Brudereck, Alexander Garth oder Andreas Malessa denken in kurzen Beiträgen über die vier Themenbereiche "Zweifel & Identität", "Offenheit & Vielfalt", "Macht & Missbrauch" sowie "Mündigen Glauben stärken und fördern" nach und damit auch darüber, wie man zu einer Kultur des verantwortlichen Glaubens findet.
von Vishal Mangalwadi
Als Buch der Bücher wurde die Bibel aus der Mitte gedrängt. Sola scriptura - "allein die Schrift", lehrte einst Martin Luther. Aber die Reformation ist lange her, und längst haben andere Kräfte ihren Alleinstellungsanspruch in den Ring geworfen. Dieser Verlust der Mitte ist heute mit Händen zu greifen. Vishal Mangalwadi hat genau das großartig dokumentiert. Vor allem aber konzentriert er sich auf die Epochen der Gravitationskraft der Bibel, die über Jahrhunderte hinweg immer wieder Menschen inspirierte und Kultur erschuf. Ob Menschenrechte, technologischer Fortschritt, Musik, Architektur oder Demokratie-Entwicklung: Immer stand die kulturprägende Kraft der Bibel jenen Menschen zur Seite, die die Welt mit neuen Innovationen beschenkten. "Das Buch der Mitte" ist das seltene und glückliche Zusammenkommen von lebendiger Erzählung, nüchterner Beweisführung und überraschenden Einsichten, die uns den Schatz der Bibel wieder vor Augen führen und zerrissene Landkarten wieder zusammensetzen. Ein Muss für sprachfähige Christen.
von Kenneth E. Bailey
Jesus war kein Europäer, sondern lebte in einer Kultur, die uns fremd ist. Dieses faszinierende, leicht verständliche Sachbuch liefert Einblicke in die Denkwelt Jesu und des Neuen Testaments. Durch die Beschreibung des kulturellen Umfelds, in dem Jesus gelebt und gewirkt hat, bekommt man ein tieferes Verständnis seiner Aussagen. Der Autor Kenneth E. Bailey hat Jahrzehnte lang im Nahen Osten gelebt und gelehrt. Für seine Analysen zieht er noch weitere arabisch-christliche Bibelausleger des Mittelalters heran. So erfährt man zum Beispiel, warum Jesus in der Krippe, aber nicht im Stall geboren wurde, oder warum er in den Staub schrieb, als die Ehebrecherin vor ihm stand. Eine wertvolle Neu-Interpretation vieler biblischer Texte.
von Johanna Haberer
Was sagt uns die Bibel heute? »Wie unsere Welt ohne die Bibel aussähe, ist unvorstellbar.« Die Bibel ist eines der Fundamente der westlichen Kultur, bis heute bietet sie vielen Menschen Orientierung. Doch wie sind die biblischen Schriften überhaupt entstanden? Welches Menschenbild liegt der Bibel zugrunde, welches Verständnis von Liebe und Sexualität? Und: Wer war Jesus und wer ist Gott? Anhand markanter biblischer Texte legt Johanna Haberer die zentralen Themen des Ersten und des Zweiten Testaments offen und zeigt, wie sich die Motive der jüdisch-christlichen Religion in der westlichen Weltsicht reflektieren. Mit 4-farbigen Abbildungen und Infografiken.
von Alisa Childers
Dieses Buch ist ein starker Anker gegen gewisse Unterströme der postevangelikalen Theologie, die seit Jahren die apologetischen Fundamente der Kirche unterspülen. Dies führt mittlerweile zu einer ernsthaften Erosion des Glaubens. Alisa Childers beschreibt eindrücklich, was ihren eigenen Glauben ins Wanken gebracht hat, welche konstruktivistischen Denkfiguren hier toxisch und destabilisierend wirkten und wie sie durch den Zweifel hindurch einen gefestigten Jesus-Glauben zurückgewinnen konnte. Sie liefert ein gut reflektiertes und gründlich recherchiertes Handwerkszeug für theologische Laien, um im Ozean wechselnder Strömungen und Meinungen einen guten Grund zu finden: Christus. Das Buch ist inspirierend und informativ und füllt eine klaffende Lücke im evangelischen Argumentationsgefecht. Das Buch führt eindrücklich vor Augen, in welchen tiefen Zwiespalt oder gar Abgrund solche uferlosen Skeptizismen mit ihren sirenenhaften Beschwichtigungsformeln fromme Seelen stürzen können. Childers Erfahrungen offenbaren zugleich den dringenden Bedarf an neuen theologischen Ansätzen, die nicht nur das Verbürgte verteidigen, sondern die biblische Botschaft mit frischen Augen und einer frischen Denke neu einsichtig machen.
von Karl Barth
Der erste und grundlegende Akt theologischer Arbeit. ist das Gebet", so hat es Karl Barth in seiner letzten Vorlesung "Einfuhrung in die evangelische Theologie" formuliert. In welchem Geist und mit welchen Worten Barth selber seine offentlichen Gebete formuliert und gesprochen hat, ist in dieser Sammlung von 50 Gebeten nachzulesen. Barth hatte, wie er schreibt, von Jugend an eine Abneigung "gegen alle kultische Feierlichkeit" und gegen alles Gesalbte. Die Nuchternheit und die schlichte Sprache seiner Gebete sind noch 50 Jahre spater eindrucklich. Und ihr nicht geringer Vorzug liegt auch in der Kurze; Barth hat sich namlich an seine eigene Maxime gehalten, dass "die Wurze in allen Stucken an aller geistlichen und theologischen Gesprachigkeit vorbei auch in der Kurze" zu bestehen habe. Geordnet sind die Gebete zuerst dem Kirchenjahr entlang und dann in einer lo-ckeren thematischen Zusammenstellung. Karl Barth (1886-1968) studierte Theologie in Bern, Berlin, Tubingen, Marburg und war von 1909 bis 1921 Pfarrer in Genf und Safenwil. Mit seiner Auslegung des Romerbriefes (1919, 1922) begann eine neue Epoche der evangelischen Theologie. Dieses radikale Buch trug ihm einen Ruf als Honorarprofessor nach Gottingen ein, spater wurde er Ordinarius in Munster und Bonn. Er war Mitherausgeber von Zwischen den Zeiten (1923-1933), der Zeitschrift der Dialektischen Theologie. Karl Barth war der Autor der Barmer Theologischen Erklarung und Kopf des Widerstands gegen die Gleichschaltung der Kirchen durch den Nationalsozialismus. 1935 wurde Barth von der Bonner Universitat wegen Verweigerung des bedingungslosen Fuhrereids entlassen. Er bekam sofort eine Professur in Basel, blieb aber mit der Bekennenden Kirche in enger Verbindung. Sein Hauptwerk, Die Kirchliche Dogmatik, ist die bedeutendste systematisch-theologische Leistung des 20. Jahrhunderts.
von Jack T Chick
ie Errettung ist nur der erste Schritt eines erfüllten Christenlebens. Um geistlich zu wachsen, sollten möglichst bald weitere Schritte getan werden. Jack Chick behandelt das Thema auf leicht verständliche Weise.8 grundlegende Schritte hin zu christlicher Reife• DIE ENTSTEHUNG DER BIBEL• LIES BLOSS DIESES BUCH NICHT• GEBET• LIEBE• DER FEIND• FALLSTRICKE• AUSERWÄHLT• WARNE DIE ANDEREN
von Timothy Keller
Das Geheimnis der Liebe Gottes: Sie ist vorleistungsfrei zu haben. Jederzeit und mit Ewigkeitshorizont. Das ist die Lehrstunde fürs Leben von großen und kleinen Brüdern und Schwestern. Nach seinem ersten Buch The Reason for God nannte die amerikanische Zeitschrift Newsweek Timothy Keller einen "C. S. Lewis für das 21. Jahrhundert". Diesmal legt Keller das Gleichnis vom verlorenen Sohn aus – oder das Gleichnis von den zwei verlorenen Söhnen, wie es besser heißen müsste. Denn Keller zeigt, dass der ältere Sohn ebenso verloren ist wie der jüngere. Mit frischer, ungestelzter Sprache, scharfsinniger Menschenkenntnis und Beispielen aus aktuellen Büchern und Filmen führt Keller uns vor Augen, dass Jesus in diesem Gleichnis seinen Zuhörern die gesamte biblische Botschaft in einer unnachahmlich verdichteten Form präsentierte. "In einer Flut von Bestsellern, geschrieben von Skeptikern und Atheisten, die einen nichtexistenten Gott des Verbrechens gegen die Menschlichkeit anklagen, ragt Timothy Keller als schlagkräftiger Kontrapunkt und Verteidiger des Glaubens heraus." The Washington Post
von Eberhard Jüngel
(1934-2021) 1961 Promotion; 1962 Habilitation; Professor emeritus für Systematische Theologie und Religionsphilosophie an der Universität Tübingen.