Zwei grandios angelegte Handlungsstränge bestimmen das neueste Werk von Michael Peinkofer (zuletzt ID-A 11/16). Einer führt die Leser um 1362 nach Venedig. Dort spinnt der Inquisitor Battista seine giftigen Fäden, die ihm Macht und Reichtum einbringen. Er treibt u.a. seinen ehemaligen Geschäftspartner Bertrano in den Selbstmord, veranlasst, dass dessen Tochter Alyssia als Sklavin in den Orient verkauft wird und die Gebeine des Hl. Markus gestohlen werden, um einen Krieg gegen die Osmanen anzetteln zu können. Parallel wird von dem Janitscharen El-Rih in Alexandrien erzählt, der im Dienst des osmanischen Sultans kämpft. Das Schicksal führt Alyssia, deren neuer Name Haqiqa Wahrheit bedeutet und El-Rih, Wind, zusammen. Beide haben Gemeinsamkeiten, von denen sie nie etwas ahnten und Gefühle, die sie alle Widrigkeiten vergessen lassen. Wenn ein historischer Roman das Etikett "fesselnd" verdient hat, dann dieser. Interessante Zeitsprünge, bemerkenswert ausgestaltete Charaktere, rasante Kampfszenen und eine herzergreifende Liebe lassen die Seiten nur so dahinfliegen. Selbst das Cover ist ein Hingucker.
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Der Wind und die Wahrheit historischer Roman
Zwei grandios angelegte Handlungsstränge bestimmen das neueste Werk von Michael Peinkofer (zuletzt ID-A 11/16). Einer führt die Leser um 1362 nach Venedig. Dort spinnt der Inquisitor Battista seine giftigen Fäden, die ihm Macht und Reichtum einbringen. Er treibt u.a. seinen ehemaligen Geschäftspartner Bertrano in den Selbstmord, veranlasst, dass dessen Tochter Alyssia als Sklavin in den Orient verkauft wird und die Gebeine des Hl. Markus gestohlen werden, um einen Krieg gegen die Osmanen anzetteln zu können. Parallel wird von dem Janitscharen El-Rih in Alexandrien erzählt, der im Dienst des osmanischen Sultans kämpft. Das Schicksal führt Alyssia, deren neuer Name Haqiqa Wahrheit bedeutet und El-Rih, Wind, zusammen. Beide haben Gemeinsamkeiten, von denen sie nie etwas ahnten und Gefühle, die sie alle Widrigkeiten vergessen lassen. Wenn ein historischer Roman das Etikett "fesselnd" verdient hat, dann dieser. Interessante Zeitsprünge, bemerkenswert ausgestaltete Charaktere, rasante Kampfszenen und eine herzergreifende Liebe lassen die Seiten nur so dahinfliegen. Selbst das Cover ist ein Hingucker.
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