Format:Softcover
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Ein spannungsgeladenes Buch über die Zerbrechlichkeit einer Familie. Ashley Audrains Weltbestseller ist voller dunkler Abgründe und ein unvergesslicher Pageturner.Sie wollte dein Glück von Anfang an zerstören. Und niemand will dir glauben.Du hattest alles. Doch nun gehört dein Familienglück einer anderen Frau. Du siehst das Licht hinter den Vorhängen aus Leinen, und stellst dir vor, wie sie durch die Flure des Hauses wandelt, das dir gehören sollte. Wie sie in deiner Küche steht, und den Mann anlächelt, der vor Kurzem noch an deiner Seite war. Sie alle halten dich für schuldig. Und niemand will dir glauben, dass sie es war, die euch alle ins Unglück stürzte. Nur du kennst die ganze Wahrheit. Bist du bereit, sie zu erzählen?»Ein erstklassiger Spannungsroman.« STERN

Gegenwarts- & Literarische Fiktion
320 Seiten • Softcover
Erschienen an: April 12, 2023

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Aktuelle Rezensionen(1)

4.0(20 ratings)
AnnaRezension von Anna

Dieses Buch war völlig anders, als ich es erwartet habe. Es geht um gestörte Mutter-Töchter Beziehungen, die über Generationen hinweg weitergegeben werden. Es geht um Mutterschaft, die bereut wird. Es geht darum keine Unterstützung zu erhalten, um das allein sein und welche Auswirkungen all das, auf Familien haben kann. Ashley Audrain erzählt diese Geschichte auf unglaublich spannende Weise. Wir lesen einen sehr langen Brief von der Protagonistin Blythe an ihren Exmann. Dabei beginnt sie von vorn und erzählt wie schwierig es für sie war, Mutter zu werden. Wie sie sich selbst verloren hat und es nicht schaffte, ihre Tochter so zu lieben und zu unterstützen, wie es eigentlich sein sollte. Dabei wird auch deutlich, dass Blythe immer alleine war. Dass sie unsicher darin war überhaupt Mutter zu werden und dann die Erziehung übernehmen sollte ohne zu wissen wie das geht. Denn gute Vorbilder hatte sie nicht. Ihre Mutter wollte ebenso wenig eine Mutter sein wie ihre Großmutter. Ein Generationenübergreifendes Trauma kommt zutage, das erklären kann, weshalb Blythe solche Schwierigkeiten hatte, sich ihrer Tochter zu nähern. Und doch bleibt, Seite um Seite, immer diese Unsicherheit: ist das, was Blythe erzählt, die Wirklichkeit? Sieht sie das, was geschehen ist? Oder hat sie sich das nur eingebildet? Bis zum Schluss bleibt unklar, was tatsächlich passiert ist. Was die Wahrheit ist und was nur Einbildung. Und das macht die Geschichte und das, was darin beschrieben wird, nur umso verstörender. "Der Verdacht" war irgendwie schrecklich und fesselnd zugleich. Es ist keine leichte Kost aber wenn man einmal damit angefangen hat, kann man es nicht mehr aus der Hand legen.

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