Empfehlungen basierend auf "Der unterschätzte Sinn"
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von Thomas Schulz
Alzheimer heilen. Den Krebs besiegen. Jahrzehnte länger leben.Lange Zeit konnten wir von solchen Durchbrüchen in der Medizin nur träumen. Doch bereits in den nächsten Jahren werden viele dieser Träume Wirklichkeit werden, denn im Silicon Valley wird gerade die Medizin neu erfunden. Mithilfe von Algorithmen, künstlicher Intelligenz und Unmengen an Daten entwickeln Start-ups und Konzerne wie Google, Microsoft, Apple und Co. bahnbrechende Therapien und verblüffende neue Diagnosemöglichkeiten. Thomas Schulz, langjähriger Silicon-Valley-Korrespondent des SPIEGEL, hat Einblicke in die geheimen Forschungslabore erhalten. In seinem Buch zeigt er, worauf Patienten hoffen dürfen, und erklärt, welche Chancen und Risiken die Zukunftsmedizin für jeden von uns birgt.
von Lisa Miller
Jeder von uns verfügt über die Ressourcen, um tiefen inneren Frieden zu empfinden, sich verbunden zu fühlen und ein sinnerfülltes Leben führen. Denn Spiritualität ist von Geburt an im Gehirn angelegt. Diese bahnbrechende Erkenntnis verdanken wir Lisa Miller, Neurowissenschaftlerin, Psychologin und Professorin an der Columbia University: Erstmals konnte sie wissenschaftlich nachweisen, in welchem Gehirn-Areal die Gefühle von Einssein und Erwachen lokalisiert sind und auf welche faszinierende Weise Gene und Neurotransmitter hierbei zusammenspielen. Ganz praktisch zeigt sie, wie sich dieses Areal aktivieren lässt, um unser ureigenes spirituelles Potenzial voll auszuschöpfen – für Resilienz, Zuversicht und Freude.
von Martin Moder
Wissenschaft einfach clever erklärt: Menschen optimieren?Das neue Buch von Science-Slam-Europameister Martin Moder entführt uns mit Witz, Verve und Wissen in die Naturwissenschaft der Gegenwart und Zukunft – und klärt dabei spielerisch die bedeutendsten Fragen unserer Zeit: Sind Persönlichkeit und Intelligenz einer Person wirklich biologisch bedingt? Oder ist es möglich, sich die neuesten Erkenntnisse aus der Genetik zunutze zu machen, um sich körperlich und geistig ein kleines Upgrade zu verleihen? Oder gar ein ganz neuer Mensch zu werden? Molekularbiologie auf Nobelpreis-Niveau, jetzt im Taschenbuch: vom jüngsten und bestgebauten der fabelhaften Science Busters!
von Joseph LeDoux
Emotionen lenken und bestimmen unser Leben von Grund auf, aber kaum jemand weiß, wo und wie sie entstehen. Der international renommierte Hirnforscher Joseph E. LeDoux führt den Leser anschaulich und kompetent an dieses Thema heran. Er erläutert u.a. folgende Fragen: Auf welche Weise beeinflussen Gefühle unsere Wahrnehmungen, Erinnerungen, Gedanken und Träume? Können wir unsere Emotionen steuern oder steuern sie uns? Sind sie Erbe unserer evolutionären Urgeschichte? Wann kippt Ängstlichkeit in panische Angst um, wann Begehren in Gier, Liebe in Hörigkeit, Lust in Sucht, Zorn in Haß? Ist alles nur Chemie und Elektrizität, oder mehr?
von Siddhartha Mukherjee
Pulitzerpreisträger, Professor und Arzt Siddhartha Mukherjee verknüpft eine umfassende Einführung in die Genetik mit seiner eigenen Familiengeschichte und wirft einen differenzierten Blick auf das Wechselspiel zwischen Umwelt und Erbanlagen in ihrer Wirkung auf die Entwicklung des Menschen. Sein vorheriger Bestseller (ID-A 11/12) wurde vom Time-Magazine zu einem der 100 besten Sachbücher der letzten 100 Jahre gekürt. Obwohl der Autor mit einem scheinbar mehr dem Verkaufserfolg als der wissenschaftlichen Präzision gewidmeten Artikel im Vorfeld der Buchveröffentlichung die Kritik der Fachwelt provoziert hat, wurde der aktuelle Band u.a. in der New York Times, dem Guardian und bei Deutschlandradio Kultur begeistert besprochen. Es ist eine ausgewogene Mischung aus persönlichen Erlebnissen, Wissenschaftsanekdoten, Spekulation und Fakten gelungen, die mehr als 100 Seiten Anmerkungen und Referenzen abschliessen. Mit Mendel und Darwin sind klassische Inhalte genauso enthalten wie CRISPR/CAS, die neue leistungsfähige Analysetechnik der Genforschung, die bisher kaum von Sachbuchautoren aufgegriffen wurde. (1)
von Alexander Markowetz
Dieses Thema lässt niemanden unberührt. In der modernen Arbeitswelt ist fast jeder von den Folgen der Nutzung von Smartphones oder Tablets betroffen. Insofern wird sich wahrscheinlich auch beinahe jeder Leser in den aktuellen Studienergebnissen von Alexander Markowetz wiederfinden. Mit großem Sachverstand und in einer eingängigen Sprache präsentiert der Informatikprofessor fundierte Daten über den Einsatz von Smartphones und über dessen gesundheitliche, wirtschaftliche und soziale Folgen. Bedeutend wird dieses Buch aber vor allem dadurch, dass Markowetz seine Ergebnisse mit den neuesten Erkenntnissen der neurowissenschaftlichen und psychologischen Forschung über die menschliche Wahrnehmung verknüpft und daraus klare Handlungsanregungen ableitet, mit denen der Einzelne das digitale Burn-out vermeiden kann. Was die notwendigen Veränderungen in Unternehmen und in der Gesellschaft betreffen, bleibt der Autor allerdings vage und beschränkt sich immer wieder auf den Hinweis, dass noch mehr Forschung notwendig sei. getAbstract empfiehlt dieses Buch allen Menschen, die verstehen wollen, welche tief greifenden Auswirkungen die moderne Informationstechnologie auf die Psyche und die Verhaltensweisen der Menschen hat.
von Sheldon Solomon, Jeff Greenberg, Tom Pyszczynski
Ausgehend von Ernest Beckers These, dass Menschen nach einem inhaltsreichen, sinnerfüllten Leben streben, um ihre Todesangst zu bezähmen, entwickelten die 3 amerikanischen Sozialpsychologen ihre Terror-Management-Theorie. Sie besagt, dass Menschen ihr kulturelles Weltbild und ihr Selbstwertgefühl einsetzen, um ihre Angst vor dem Tod in Schach zu halten, was sie in mehr als 500 Studien nachweisen konnten. In diesem fulminanten, gehaltvollen und spannend zu lesenden Buch führen sie in die Grundprinzipien ihrer Theorie ein. Ferner nehmen sie den Leser mit auf eine Reise in die Frühgeschichte, um herauszufinden, wann der Tod für unsere Vorfahren zum Problem geworden ist und wie sie damit umgingen. Des Weiteren untersuchen sie, welchen Einfluss das Bewusstsein unserer Sterblichkeit auf unsere persönlichen und zwischenmenschlichen Unterfangen hat. Schliesslich denken sie über die Konsequenzen ihrer Arbeit für die moderne Welt nach und wie wir die Realität unseres Todes annehmen können. Ergänzend zu Irvin D. Yalom: "In die Sonne schauen" (ID-A 43/09) und zu "Lebenszeit und Ewigkeit" (ID-A 32/00) empfohlen. (2)
von Lynne McTaggart
Ein neues Verständnis von Sein und Bewusstsein.Die Grundlagen unseres konventionellen Weltbilds werden durch neue Forschungsergebnisse nachhaltig in Frage gestellt. Genetiker finden immer mehr Beweise dafür, dass unser Erbgut kein unveränderliches Schicksal ist, sondern durch Umweltfaktoren beeinflusst wird. Neurowissenschaftler zeigen uns, wie Spiegelneuronen die Grenzen zwischen dem Beobachter und dem Beobachteten auflösen, und Sozialwissenschaftler versichern uns, dass unser Bedürfnis nach Konsens und Kooperation angeboren und nicht anerzogen ist. Wir existieren in einem feinstofflichen Energiefeld, das alles miteinander verbindet. Die Wahrnehmung der Getrenntheit ist letztendlich eine Illusion. Alles hängt mit allem zusammen.
von Steven Pinker
Mit einem aktuellen Vorwort zur Neuausgabe! Auf John Locke geht die Vorstellung zurück, der Mensch sei ein leeres Blatt, auf dem im Verlauf des Lebens die persönlichen Erfahrungen eingetragen werden. In seinem mittlerweile klassischen Buch »Das unbeschriebene Blatt. Die moderne Leugnung der menschlichen Natur« bezieht Bestseller-Autor Steven Pinker ganz die Gegenposition: Mit Witz, Brillanz und Gelehrsamkeit analysiert er die Geschichte dieser Idee und zeigt, wie falsch sie ist – mit allen kruden Auswirkungen auf Vorstellungen von Sexualität, Rasse, Kindererziehung, Intelligenz usw. Die Rolle der Gene wird systematisch unterschätzt; aber das bedeutet nicht, dass wir ihnen völlig ausgeliefert sind. Pinker zeigt nämlich auch, wie befreiend diese Sichtweise sein kann. Ein unterhaltsames und anschauliches Buch zur Natur des Menschen, ein echter Lesegenuss.
von Daniel Goleman
Die heilende Kraft der Gefühle, im Buddhismus eine jahrtausendealte Erkenntnis, ist im Westen noch wissenschaftliches Neuland. Dieses Buch dokumentiert einen spannenden Dialog zwischen dem Dalai Lama und prominenten westlichen Wissenschaftlern und zugleich eine einzigartige Ost-West-Begegnung. Erst seit zwei Jahrzehnten beginnen Ärzte, Biologen und Psychologen im Westen, den Einfluß von Gefühlen auf das körperliche und geistige Wohlbefinden zu verstehen. Aber schon seit zwei Jahrtausenden wissen buddhistische Denker um die Heilkräfte des menschlichen Geistes. Wie sind Gehirn, Immunsystem und Gefühle miteinander verbunden? Wie hängen Emotionen und gesteigertes Wohlbefinden zusammen? Hat Ethik eine biologische Grundlage? In einem spannenden Dialog zwischen westlichen Wissenschaftlern verschiedener Fachgebiete und dem Dalai Lama erfahren wir, wie die Erkenntnisse der introspektiven Geisteswissenschaften des Ostens von bahnbrechenden Ergebnissen der experimentellen Naturwissenschaften des Westens bestätigt werden: Der Buddhismus besitzt wirkungsvolle praktische Methoden, die Macht der Emotionen als Heilmittel einzusetzen.