Empfehlungen basierend auf "Der Triumph der Ungerechtigkeit Steuern und Ungleichheit im 21. Jahrhundert"

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von Lea Dohm

Die unmittelbaren Folgen der Klimakrise werden immer spürbarer. Und obwohl das Bewusstsein über die drastischen Ausmaße wächst, so ändert sich wenig. Wir alle verdrängen täglich die Klimakrise - und auch die damit zusammenhängenden Gefühle. Dabei sind Klimagefühle wie Trauer, Scham, Wut, Schuld und Angst keinesfalls pathologisch, sondern im Angesicht einer globalen Krise völlig normal. Wichtig ist nur, dass wir lernen, mit dieser Bandbreite an Gefühlen umzugehen: Was tun gegen die Enttäuschung über das ausbleibende Engagement der Politik? Wie bleiben wir handlungsfähig? Und wie können uns unsere Gefühle beim Bewältigen der Klimakrise sogar behilflich sein?Die beiden Gründerinnen der Psychologists for Future Lea Dohm und Mareike Schulze bieten in ihrem fundierten und praxisnahen Ratgeber Antworten auf all diese Fragen und zeigen, wie uns Klimagefühle motivieren statt lähmen. Weil wir die Erde nur retten können, wenn es uns selbst gut geht!

von Frank Sieren

Shenzhen: Die Metropole der Zukunft zwischen Kreativität und ÜberwachungWer wissen möchte, wie wir und vor allem unsere Kinder bald schon leben, welche Technologien sie und die Welt prägen werden, muss durch Shenzhen streifen. Die 20-Millionen-Metropole in Südchina gehört zu den innovativsten Städten der Welt. Eine Megacity, die quasi aus dem Nichts entstand, wo Nachhaltigkeit und moderne Lebensqualität selbstverständlich sind, aber eben auch Gesichtserkennung und der gläserne Mensch. Die Cloud in Shenzhen weiß alles. Die Shenzhener Techies stellen inzwischen das Silicon Valley in den Schatten, ihre Start-ups zählen zu den wertvollsten der Welt. Shenzhen zieht immer mehr junge Talente aus aller Welt an, die nachts in eine ausgelassene Subkultur eintauchen können. Eine Stadt mit Modellcharakter und doch voller Ambivalenzen. Frank Sieren zeigt, wie man dort lebt, wohnt und arbeitet und was wir von dort zu erwarten haben.Ausstattung: mit Abb.

von Roger Willemsen

Roger Willemsen hatte vor seinem Tod an einem neuen Buch gearbeitet. Es sollte ›Wer wir waren‹ heißen und unsere Gegenwart betrachten – aus der Zukunft. Als Roger Willemsen im Sommer 2015 krank wurde, stellte er die Arbeit an diesem Buch ein. Zentrale Gedanken davon aber stecken in einer mitreißenden »Zukunftsrede«, die zu seinem letzten öffentlichen Auftritt wurde. Sie ist nicht nur das melancholische Resümee und die brillante Analyse eines außergewöhnlichen Zeitgenossen, sondern zugleich das leidenschaftliche Plädoyer für eine »Abspaltung aus der Rasanz der Zeit«. Sie ist ein Aufruf an die nächste Generation, sich nicht einverstanden zu erklären. »Wir waren jene, die wussten, aber nicht verstanden, voller Informationen, aber ohne Erkenntnis, randvoll mit Wissen, aber mager an Erfahrung. So gingen wir, von uns selbst nicht aufgehalten.« Roger Willemsen

von Eckart von Hirschhausen

Politischer Pragmatismus. Wir brauchen solche populären Leute für den Kampf gegen die Klimaapokalypse.

von Franca Parianen

Teilen heißt überleben, zumindest aus Sicht der menschlichen Evolution. In unserer stürmischen Entwicklung hat sich die Verteilung von Arbeit, Wissen und Risiken als unsere größte Stärke und zugleich einzige Chance herausgestellt. Bis heute prägt sie Gehirn und Gesellschaft - vom solidarischen Sozialstaat über die Lust, Informationen zu tauschen (oder Katzenfotos), bis zur komplexen Arbeitsteilung in jedem Lebensbereich (vor allem WG-Küchen). Was aber, wenn Teilen nicht mehr als Grundbedingung gilt, sondern nur noch als Verlustgeschäft? Wenn Besitz das Gleichgewicht aus Kosten, Nutzen und Risiken kippt? Und wenn dabei alles, was wir einst geteilt haben - ob Bildung, Nahrung oder Care-Arbeit - als Erstes unter den Tisch fällt? Weltweit wehren sich immer mehr Menschen gegen Ungleichheit und Ausbeutung. In der Krise und an den Grenzen unserer Ressourcen wird Verteilungsgerechtigkeit wieder zur Überlebensfrage. Franca Parianen zeigt: Wenn wir eine Zukunft haben wollen, müssen wir die verlorene Kunst des Teilens schleunigst wiederentdecken.

von Seghers

***JETZT ODER NICHTS - der provokante Gesellschaftsentwurf der international bekannten Bestsellerautorin Naomi Klein (>NoLogoDie Schock-StrategieVergessen Sie alles, was Sie über den Klimawandel zu wissen meinten: Es geht nicht nur um CO2-Emissionen, es geht um den Kapitalismus! Die weltbekannte Aktivistin Naomi Klein weckt uns aus der kollektiven Ohnmacht angesichts der Klimakatastrophe. In einer packenden Vision zeigt sie, dass wir uns dieser existentiellen Herausforderung stellen können. Wir müssen unser Wirtschaftssystem des Immer-mehr aufgeben und etwas radikal Neues wagen. Denn überall auf der Welt gibt es bereits überraschende und inspirierende Alternativen. Brillant gedacht, fundiert recherchiert, hoffnungsvoll und spannend. Ein Buch, das aufrüttelt und Lust auf die Zukunft macht.»Die Klimakatastrophe kann die Welt zum Besseren ändern.« - Naomi Klein»Naomi Klein befasst sich in ihrer unbestechlichen, leidenschaftlichen und akribischen Art mit den größten und drängendsten Fragen unserer Zeit. Ihr Werk hat die Spielregeln der Debatte verändert. Für mich zählt sie zu den inspirierendsten politischen Vordenkern der Welt von heute.« - Arundhati Roy »Zweifellos eines der wichtigsten Bücher des Jahrzehnts.« - Amitav Ghosh»Naomi Klein ist ein Genie. Sie hat für das Feld der Politik das geleistet, was Jared Diamond für die Erforschung der Geschichte des Menschen getan hat. Meisterhaft verwebt sie politische, ökonomische und historische Fakten und verdichtet sie zu einfachen und mächtigen Wahrheiten mit universeller Anwendbarkeit.« - Robert F. Kennedy, Jr.»Naomi Kleins klare Sprache und ihr Scharfsinn, machen Lust auf Veränderung und verdeutlichen die Notwendigkeit zum sofortigen Handeln.« - Charlize Theron »Eine mitreißende Pflichtlektüre!« - Michael E. Mann, Direktor des Earth System Science Center an der Pennsylvania State University

von Stefan Rahmstorf, Hans-Joachim Schellnhuber

Der Klimawandel ist - nicht zuletzt nach der Katastrophe von New Orleans - in aller Munde. Angesichts seiner einschneidenden und globalen Bedeutung für Natur und Zivilisation ist das kein Wunder. Doch was ist eigentlich unter Klimawandel zu verstehen, und welche Faktoren sind für das Klima verantwortlich? Zwei renommierte Klimaforscher geben einen kompakten und verständlichen Überblick über den derzeitigen Stand unseres Wissens und zeigen Lösungswege auf.

von Franziskus (Papst)

Mit grosser Spannung wurde sie erwartet, auch von Nicht-Katholiken: Die Umwelt-Enzyklika von Papst Franziskus nimmt die heute entscheidenden Themen in den Blick; es geht um soziale, ökologische und politische Zusammenhänge. Wohl selten war ein päpstliches Schreiben so aktuell und brisant und vor allem relevant für alle Gesellschaftsschichten und Menschen weltweit. Mit "Laudato si" beweist Franziskus, dass die Kirche nach wie vor eine unverzichtbare Stimme im Diskurs zur Gestaltung der modernen Welt ist. (Verlagstext)

von Ijoma Mangold

Das größte Gerechtigkeitsversprechen seit Karl Marx »Mangold unternimmt eine ›Reise in den Kaninchenbau‹, die auch für den Leser zu einem intellektuellen Abenteuer wird.« Süddeutsche Zeitung Im Film »Matrix« muss sich der Held entscheiden, ob er die blaue oder die rote Pille schluckt. Die blaue lässt ihn vergessen, die rote die Wahrheit über die Welt erkennen. Daran angelehnt wird der Bitcoin »die orange Pille« genannt, denn wer sich mit ihm auseinandersetzt, dem wird die Macht von Wall Street und Zentralbanken in unserer Welt bewusst. Und der Bitcoin verheißt die Befreiung davon: Er ist unabhängig von zentralen Instanzen wie Banken und nicht durch sie manipulierbar. Kenntnisreich und mit Leidenschaft schildert Mangold, wie sogar er, der Literaturkritiker, der Faszination Bitcoin verfiel und weswegen es sich dabei nicht lediglich um eine digitale Währung handelt, sondern um ein Freiheits- und Gerechtigkeitssystem. • Bitcoin geht alle an, nicht nur Finanzgurus und IT-Nerds • Sachkundig, persönlich, unterhaltsam: eines der spannendsten Themen der Gegenwart, packend erläutert

von James B. MacKinnon

Wir haben viel zu gewinnen, wenn wir nicht mehr im Übermaß kaufen und konsumieren – das spannende Gedankenexperiment jetzt im TaschenbuchWas würde passieren, wenn wir plötzlich alle aufhörten zu shoppen? Welchen Einfluss hätte es auf die Wirtschaft, unsere Arbeit, unser Leben und unser Denken? Auf einer Reise rund um den Globus hat der kanadische Umweltjournalist J. B. MacKinnon beobachtet, wie Menschen sich anpassen, wenn die Shoppingkultur unerwartet endet. Er hat Expertenstimmen zu den Folgen gesammelt und Gesellschaften besucht, die seit jeher ohne überflüssigen Konsum leben. Anhand vieler Beispiele zeigt er, welchen Gewinn es darstellt, weniger zu kaufen – für unseren Planeten, für unsere Gesellschaft und für jeden einzelnen von uns. Denn weniger shoppen heißt nicht zuletzt, sich auf das konzentrieren zu können, was im Leben wirklich wichtig ist.