Empfehlungen basierend auf "Der Trick"

Based on your reading history, we think you will also enjoy the following books.

von George Orwell

In der Gosse: George Orwell erlebt und beschreibt die Armut in Paris und London. »Er klagt nicht an, sondern beschreibt nur. Doch das wird zur Anklage« (Stern, Hamburg).

von Alessandro Baricco

Italienische Literatur in Reclams Roter Reihe: das ist der italienische Originaltext – ungekürzt und unbearbeitet mit Worterklärungen am Fuß jeder Seite, Nachwort und Literaturhinweisen. »Novecento« erzählt die Geschichte des genialen Pianisten Danny Boodmann T. D. Lemon Novecento, der im Jahr 1900 auf einem Ozeandampfer geboren wird und dort als Findelkind bei dem Matrosen Danny Boodmann (dem er seinen Namen verdankt) aufwächst. Er verbringt sein gesamtes Leben auf der »Virginian«, wo er als Teil der Atlantic-Jazz-Band Klavier spielt und weltweiten Ruhm erlangt, obwohl er niemals von Bord geht. Sein Schicksal erfüllt sich kurz nach Ende des Zweiten Weltkriegs, als er sich weigert, das zum Abwracken bestimmte Schiff zu verlassen, und sich mit ihm in die Luft sprengen lässt. Italienische Lektüre: Niveau B2 (GER)

von unknown

Als Mitreisender in einer Völkerschaugruppe erlebt der Häuptling Tuiavii von der Südseeinsel Samoa das moderne Europa des beginnenden 20. Jahrhunderts. Die Aktualität des Textes auf dem Hintergrund der ökologischen Krise und der daraus resultierenden zivilisationskritischen Diskussion ließen den "Papalagi" zum Buchbestseller werden.

von Anton Cechov

»Die Steppe erzählt die Geschichte des neunjährigen Egoruska, der von seiner Mutter ans ferne Gymnasium geschickt wird. Was als alltägliche Reise fahrender Händler über Hügel und langgestreckte Weiten beginnt, das verdichtet Cechov zu einer Hymne auf den Menschen im Angesicht von Flora und Fauna zu einem stimmgewaltigen Hohen Lied auf Werden und Vergehen. Ein in seinem erzählerischen Reichtum mitreißendes Prosa-Poem.«

von Fabio Genovesi

»Warum müssen wir etwas oder jemand werden? Sind wir das nicht schon? Warum müssen wir so schnell wie möglich einen Ort erreichen, von dem wir nicht einmal wissen, wo er liegt, und verpassen dabei die Aussicht, die wir bei jedem Schritt unseres holprigen Wegs genießen könnten?«Als wäre die Tatsache, dass er Jura studiert, obwohl ihn das Fach gar nicht interessiert, nicht schon schlimm genug, wird Fabio auch noch in den Zivildienst berufen. Dabei wollte er nach Sevilla und ein Mädchen kennenlernen. Stattdessen soll er als Erzieher in die Apuanischen Alpen. Schon kurz nach seiner Ankunft merkt Fabio jedoch, dass es in dem (fast) menschenleeren Kloster schon lange keine Schule mehr gibt, sondern nur einen eigenwilligen 80-jährigen Priester im Jogginganzug … Ein humorvoller und kluger Roman über eine ungewöhnliche Freundschaft, der Antworten auf die kleinen und großen Fragen des Lebens bereithält.

von Georges Perec

In der winzigen Pariser Mansarde klingelt wie jeden Morgen der Wecker. Heute gälte es, das Examen anzutreten – doch der junge Mann steht nicht auf. Er beschließt, an diesem Leben, das ihm nichts mehr zu geben hat, keinen Anteil mehr zu nehmen. Während über den Dächern von Paris die Sommerhitze brütet, überlässt er sich einem gefährlichen Selbstexperiment. Georges Perecs drittes Buch ist die Geschichte einer radikalen Verweigerung. Noch vor der Oulipo-Zeit entstanden, ist dieser ganz in der Du-Perspektive geschriebene Roman eine Meditation über den Stillstand, eine Etüde über die Leere. Die brüchige Schönheit, die Perec der Selbstisolation verleiht, und die außergewöhnliche literarische Qualität machen »Ein Mann der schläft« (1967) zu einem modernen Urtext der Melancholie, der eine ganze Schriftstellergeneration inspirierte. Perec adaptierte »Ein Mann der schläft« 1974 zusammen mit Bernard Queysanne für das Kino und erhielt dafür den Jean-Vigo-Preis.

von Robert Walser

Träumen, seiner Phantasie freien Lauf lassen, das macht Robert Walser am liebsten auf seinen Spaziergängen. Die ausgewählten Erzählungen sind Miniaturen über die Sehnsucht nach Geborgenheit in der Natur und beim Mitmenschen.

von Djaimilia Pereira de Almeida

Der alte Boa Morte zieht durch die Gassen Lissabons, verdient sich ein paar Münzen als Parkplatzeinweiser, findet Obdach in verborgenen Winkeln. Früher hat er in der Kolonialarmee gekämpft, heute sucht er ein wenig Glück in den Lichtern des Viertels. Doch die dunklen Bilder seiner Vergangenheit hüllen die Farben der Stadt in einen grauen Schleier.

Diese Neuübersetzung Von Tausendundeine Nacht Macht Erstmals Die älteste Arabische Fassung Der Berühmten Orientalischen Erzählsammlung Auch Deutschen Lesern Zugänglich. Die Übersetzerin Claudia Ott Führt Uns Mit Einer Frische Und Ungezwungenheit Durch Das Labyrinth Der Kunstvoll Verwobenen Erzählfäden, Daß Man Meint, Schahrasad Selbst Zu Hören. Nicht Mehr Ein Europäischer Orientalismus Spricht Durch Tausendundeine Nacht Zu Uns, Sondern Endlich Der Orient Selbst.die Nächtlichen Erzählungen Von Schahrasad, Mit Denen Sie Ihren Königlichen Gatten Verzaubert Und So Ihre Tötung Immer Wieder Aufschiebt, Entführen Den Leser In Die Welt Der Basare Und Karawansereien, Der Weisen Kalifen Und Verschlagenen Händler, Der Vornehmen Damen Und Klugen Ehefrauen, Der Mächtigen Zauberinnen, Dschinnen Und Bösen Dämonen. Sie Berichten Von Erotischen Vergnügen Und Harten Schicksalsschlägen. Wie Kein Anderes Werk Ist Tausendundeine Nacht Inbegriff Eines Romantischen, Exotischen Orientbildes. Dieses Orientbild Geht Allerdings Nicht Unmittelbar Auf Tausendundeine Nacht Zurück, Sondern Wurde Seit Dem 18. Jahrhundert Von Europäern In Die Verschiedenen Übersetzungen Und Sammlungen Hineingetragen. Zudem Wurden Die Erzählungen Dem Europäischen Geschmack Angepaßt, Indem Die Zuweilen Derbe Ausdrucksweise Und Unverblümte Erotik Des Originals Durch Einen Biederen Märchenstil Ersetzt Wurden. Nachdem Muhsin Mahdi 1984 Die Weitaus älteste Handschrift Aus Dem 14./15. Jahrhundert Ediert Hat, Ist Es Jedoch Möglich, Die Geschichten Aus Tausendundeiner Nacht In Einer Von Allen Übermalungen, Ausschmückungen Und Prüderien Der Letzten Jahrhunderte Freien Form Kennenzulernen.

von Albert Camus, Uli Aumüller