4.2

Der Thron des Wüstenplaneten

von Brian Herbert, Kevin J Anderson, Jakob Schmidt

Format:Softcover

Der Aufstieg der Bene GesseritVor dreiundachtzig Jahren wurden die Maschinen in der großen Schlacht von Corrin vernichtend geschlagen. Vor dreiundachtzig Jahren ernannte sich Faykan Butler zum Imperator des neuen, Planeten umspannenden Menschenreichs, und vor dreiundachtzig Jahren verschwand der große Kriegsheld Vorian Atreides. Inzwischen sitzt Faykans Nachfahre Salvador Corrin auf dem Thron des Sternenreiches, doch von Frieden kann man noch lange nicht sprechen: Vorians Feinde sind noch immer auf der Suche nach ihm; technologiefeindliche, fanatische Gruppen führen immer wieder Säuberungsaktionen durch und geheimnisvolle Mächte greifen nach der Vorherrschaft in der Galaxis. Eine davon ist der sagenumwobene Orden der Schwesternschaft der Bene Gesserit, die im Schutz des Dschungelplaneten Rossak eine Intrige schmieden, die das Schicksal der gesamten Menschheit für immer verändern könnte …

Science-Fiction & Fantasy
768 SeitenSoftcover
Erschienen an: March 10, 2014

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Aktuelle Rezensionen(2)

4.2(3 ratings)
RicoRezension von Rico

Habe das Buch aufgrund der zuerst gesehenen ersten Staffel von Dune Prophecy gelesen und war zuerst verwundert darüber, wie stark sich beides unterscheidet. Der Schreibstil war recht einfach gehalten, wodurch sich das Buch sehr gut und leicht lesen ließ. Auch die kurzen Kapitel ließen Raum für kurze Leseeinheiten um in kurzer Zeit viele verschiedene Handlungen fortlaufen zu lassen ermöglichte und es mir so die Möglichkeit gab dieses Buch auch zwischendurch (auf der Arbeit) zu lesen. Einige Geschehen waren vorhersehbar und andere haben mich doch sehr überrascht und es somit, vor allem zum Ende, spannend gehalten. Die Geschehnisse werden recht detailliert beschrieben, was einen guten Einblick in die Entwicklung der Charaktere gibt. Ich kann dieses Buch nur empfehlen, da es wie die alten Dune Bücher zeitgemäße Thematiken behandelt, sowie verschiedene Ansichten auf eben diese. Meiner Meinung nach wird Brian Herbert hier den Werken seines Vaters gerecht. Bin gespannt auf die anderen beiden Teile der Trilogie.

KayleighRezension von Kayleigh

Ich bin etwas enttäuscht von diesem Buch. Geködert wurde ich mit der Neuausgabe vom Heyne-Verlag, passend zum Look der Neuausgabe des originalen und ersten Dune. Die originalen Werke von Frank Herbert sind richtig gut geschrieben. In den Sequels schreiben sein Sohn, Brian Herbert, und Kevin J. Anderson aufgrund von hinterlassenen Notizen die Vorgeschichte von Dune. Letztens wurde nun auch Dune: Prophecy in einer Serie verfilmt. Ich wollte also unbedingt dieses Buch lesen und mehr von der Schwesternschaft erfahren. Was nicht klar war: dieses Buch ist der erste Teil einer Trilogie und es geht nicht ausschließlich um die Schwesternschaft. Der große Nachteil der Werke von Brian Herbert und Kevin J Anderson ist, dass es unglaublich viele Infos und zahlreiche POVs gibt. Jeder und sein Sohn bekommt eine POV, alle paar Seiten wechselt sie direkt wieder zur nächsten. Da bereits so viele Sequels vor Dune: Prophecy erschienen sind und ebenso viele danach, wird sich die Zeit genommen und sehr langsam erzählt. Jedes Buch hat 700+ Seiten. Gleichzeitig stimmt das Verhältnis von Buchseiten und erfahrbaren Infos einfach nicht. Das Buch (und bestimmt jedes andere der beiden) ist unglaublich langatmig und trocken geschrieben. Dies hat nur einen Vorteil: wenn mal etwas passiert, fühlt es sich an, als wäre man hautnah dabei, weil es so krass ist, dass überhaupt mal was passiert. Leider lohnt es sich bei der Seitenanzahl überhaupt nicht, diesem Gefühl hinterherzujagen. Weil ich auch erst am Ende erfahren habe, dass dieses Buch Teil einer Trilogie ist, hat sich nichts am Ende aufgeklärt, somit hat es sich angefühlt, als hätte es sich nicht gelohnt, das Buch zu lesen. Die Konflikte und behandelten Themen (Mensch vs Denkmaschine, Stagnation vs Fortschritt) sind wirklich spannend, aber da kann man sich doch besser den Wikipedia-Eintrag durchlesen. Obwohl ich es ein bisschen vermissen werde, schon fast in Echtzeit die Konflikte im Buch zu durchlaufen, ist es leider einfach Zeitverschwendung.

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