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von Tabitha Bühne
„Du bist verrückt!“, sagen ihre Freundinnen. Denn eigentlich liebt Tabitha vor allem Stille, Sport und ihre Heimat. Sie hat von Männern genug und ist von Gott enttäuscht. Doch dann verliebt sie sich in einen deutschen Mann, der in Indien lebt. Tabitha kündigt ihren Job und beginnt das größte Abenteuer ihres Lebens. Am Anfang sieht alles nach einem Horrortrip aus. Als sie in Indien ankommt, herrschen Müll-Chaos und Smog-Alarm, das Klo bricht aus der Wand, auf der Straße attackieren sie drogensüchtige Straßenkinder. Dann endet auch noch eine romantische Tour im Heißluftballon mit einer dramatischen Notlandung. Tabitha sieht nur einen Ausweg: sich ihren Ängsten und Aversionen zu stellen und sich hineinzustürzen in den bunten, lärmenden Trubel. Wenn schon Indien, dann die volle Dröhnung! Es ist der ultimative Härte-, Liebes- und Glaubenstest. Sie taucht ein in den Großstadtmoloch Delhi und reist quer durchs Land. Sie begegnet Kopfgeldjägern und Kindergöttinnen, feiert Massenhochzeiten und beobachtet Massenbegräbnisse, sie geht in einen Yoga-Ashram und zofft sich mit Gurus, besucht Knastkinder und Frauen, die als Hexen verfolgt werden, läuft im Himalaya den höchsten Marathon der Welt und in der Rajasthan-Wüste an der Seite von Kamelen. Tausendundeinen Tag lang lacht, weint, schimpft und staunt sie: über das Leben, über Gott, über sich selbst – und über ihre Story: die verrückte Liebesgeschichte von einer, die auszog, das Fürchten zu verlernen.
von D. C. Odesza
Nach Marons Verschwinden scheint Gideon verändert, bis er sie bei Kean Gerand auffindet, bei dem sie vorübergehend wohnt. Als Maron die Chevalierbrüder in Lyon auf einer Veranstaltung wieder antrifft, glaubt sie zuerst an einem Zufall, bis sie Schritt für Schritt erkennt, sich inmitten einer Falle der Brüder zu befinden. Statt ihre Fragen beantwortet zu bekommen, befindet sie sich in einem Flieger Richtung Portugal und muss eine Prüfung bestehen, um Gideons Vertrauen wiederzugewinnen.Ist Maron bereit, sich erneut auf die Brüder einzulassen? Und wird es ihr gelingen, Gideons Probe zu bestehen?
von C. M. Spoerri
Eine Traumhochzeit am Strand von Kalifornien. Eigentlich das Letzte, was Giulia aus dem Napa Valley locken könnte, ganz abgesehen davon, dass die Hochzeit ausgerechnet in dem Hotel stattfindet, in welchem sie ihren Ex-Mann geheiratet hat. Als sich jedoch ihr aktueller Freund als Arschloch herausstellt und auch noch ein flirtender Wikinger namens Cley in ihrer Modeboutique auftaucht, lässt sie sich umstimmen. Dabei ahnt sie nicht, dass sie eine Clique kennenlernt, die es in sich hat. Denn Cley ist kein Kind von Traurigkeit und scheut sich nicht davor, Giulia bis an die Grenzen ihrer Geduld zu reizen. Er will ihr wahres Gesicht sehen, das sie bisher hinter ladyliker Contenance verbergen konnte.
von Sibel Daniel
Der bewegende Auftakt zu der Fremde-Heimat-Reihe über eine junge Frau zwischen Vertreibung, Neuanfang und ihrer großen Liebe.Osteuropa 1940: Alma wächst mit fünf Brüdern auf dem Weingut in Bessarabien auf, das ihr verschlossener Vater mit harter Hand führt. Sie liebt die wilde Steppe und die sanft geschwungenen Weingärten ihrer Heimat. Alma arbeitet mindestens so schwer wie die Männer und sie weiß, was sie will: ihren besten Freund Gregor heiraten und Winzerin werden.Doch gerade als ihr Traum wahr werden könnte, gerät Alma ins Visier eines SS-Offiziers. Ihre Schönheit und ihr Temperament werden ihr fast zum Verhängnis. Doch dann zwingt der Zweite Weltkrieg die Familie zur Umsiedlung: Für Alma und ihre Brüder bedeutet das den schmerzhaften Abschied von allem, was ihnen vertraut ist. Schlimmer noch, Alma und Gregor werden getrennt. Sie wissen nicht, wo die Reise hingeht und ob sie einander jemals wiedersehen werden …
von Milena Moser
LUIGIDraußen zog eine Landschaft vorbei. Sonnenverbrannte Hügel, gelbe Felder, vereinzelte Bäume. Keine Palmen mehr. Und auch das Meer konnte er nicht mehr sehen. Er schaute wieder in sein Buch, seine Augen schweiften über die Seiten, ohne mehr als ein paar Satzfetzen zu erfassen. «…den Anblick von Blut nicht gewohnt…Die Kiefer in atmendem Schweigen … nicht mehr gefährlich …» Der letzte Mohikaner von James Fenimore Cooper. Es war das erste Buch, das er auf Englisch gelesen hatte. Sein Vater hatte es ihm mitgegeben, für die Reise damals. Obwohl er noch gar kein Englisch konnte.«Das ist doch kein Kinderbuch», hatte seine Mutter gesagt. Sie wollte ihm das Buch wegnehmen, aber er hatte es behalten. Er las es immer wieder, und jedes Mal verstand er etwas mehr. Das Englisch war altmodisch und umständlich, die Beschreibungen verwirrend, immer wieder verlor er den Faden der Handlung. Und doch liebte er dieses Buch, gerade seine unverständlichen Passagen. Es beruhigte ihn, wie ihn die Stimme seines Vaters beruhigt hatte. Er hatte ihm vor dem Schlafengehen immer aus dem Buch vorgelesen, das er gerade selber las, ob es ein Gesetzbuch war oder ein Gedichtband. Ohne Rücksicht darauf, ob Luigi auch nur ein Wort verstand. Gerade das hatte ihn beruhigt und zuverlässig einschlafen lassen: der Klang dieser Stimme, die so viel mehr wusste als er.«Schon wieder die Nase im Buch», seufzte Giovanna. Sie verstand nicht, dass Luigi auch das für seinen Vater machte. Sein Vater hatte immer ein Buch in der Tasche, manchmal zwei. Er umwickelte sie mit einem schmalen Lederbändel und schob sie in seine Jackentasche. Manchmal ließ er sie auch von seinem Finger baumeln. So wie er das mit dem Kuchenpaket machte, das er am Samstag aus der Bäckerei holte. Das Paket schaukelte an seinem Finger hin und her, und bis er zuhause ankam, war die gelbe Creme vom Teigboden gerutscht, und Giovanna schimpfte. Je mehr Zeit verging, desto schwerer fiel es Luigi, diese Erinnerungen festzuhalten. Diese Momente. Manchmal wusste er gar nicht mehr, ob sie echt waren oder ob er sie selber zusammengesetzt hatte. Aus seinen Träumen, seinen Wünschen.Er tat nur so, als würde er lesen, als sei er ganz in sein Buch vertieft. Als könnte er seine Mutter nicht hören.«Schau doch», sagte sie immer wieder und zeigte zum Fenster. «Schau doch, wie schön!» Dabei sah sie gar nicht aus dem Fenster. Ihr Blick war auf Luigi geheftet. Ihr Blick war schwer zu deuten. Luigi sah wieder in sein Buch. Er ertrug diesen Blick nicht, der falsche Hoffnungen weckte. «Lass uns umkehren», schien er zu sagen. «Komm, lass uns zurückfahren. Ich will nicht, dass du so weit weg von mir bist.» Aber der Blick täuschte. Luigi schaute nicht von seinem Buch auf, nicht aus dem Fenster. Er las denselben Satz wieder und wieder.«Guarda, guarda!»Manchmal sprach seine Mutter noch Italienisch mit ihm. Er tat dann immer so, als könne er sie nicht mehr verstehen. Das hatte er seinem Vater versprochen: «Sobald wir auf dem Schiff sind, sprechen wir nur noch Englisch miteinander.» Luigi hatte sich daran gehalten. Sein Vater nicht. Er war ja gar nicht auf dem Schiff gewesen. Im letzten Moment hatte er beschlossen, in der Schweiz zu bleiben. Er konnte seine Klienten nicht im Stich lassen.«Und was ist mit uns?» «Es ist doch nur für ein paar Wochen. Monate, höchstens!»Mehr als vier Jahre war das her. Vier Jahre, in denen sein Vater nicht oft geschrieben hatte und irgendwann gar nicht mehr. Es war Krieg. Briefe gingen verloren. Sie waren zu oft umgezogen, dachte Luigi. Sein Vater wusste nicht, wo sie jetzt wohnten. Wahrscheinlich wusste er nicht einmal, dass Luigi jetzt auf diese Schule geschickt wurde. Mitten im wilden Westen, wo es Indianer gab und Berglöwen, ungesattelte Pferde und Lagerfeuer. Es waren andere Indianer als in dem Buch. Der letzte Mohikaner lebte im Nordosten Amerikas, nicht weit von New York, wo ihr Schiff angelegt hatte.Es war immer nur von Amerika die Rede gewesen. Nicht von New York oder Los Angeles oder gar dem Wilden Westen. Immer nur Amerika, als sei es ein Ganzes, als zerfiele es nicht in die groben Puzzleteile, mit denen die Kinder in der Schule die Namen der einzelnen Staaten lernten. Los Angeles war weiter von New York entfernt als Locarno. Aber immer noch in Amerika.Luigi schrieb auch immer seltener, aber immerhin schrieb er noch. Und von allem Anfang an auf Englisch. «Dear dad» – mehr konnte er damals nicht. Er zeichnete das Schiff und die hohen Häuser im Hafen. Die Worte wurden mehr, die englischen. Die Briefe weniger. Die Jahre in Amerika wurden mehr und die Jahre in der Schweiz weniger. Irgendwann würden es mehr Jahre in Amerika sein als in der Schweiz, mehr Jahre ohne seinen Vater als mit ihm. Jetzt war er schon zwölf Jahre alt und kein Kind mehr.«Guarda! Guarda i cavalli!», rief seine Mutter jetzt.Pferde. Pferde vor dem Fenster. Luigi konnte nicht widerstehen, er hob seinen Blick. Folgte ihrem Finger, der aus dem Fenster zeigte. Wilde Pferde galoppierten neben ihnen her. Hellbraune Pferde, gefleckte Pferde, ein schwarzes. Sie liefen so schnell, wie der Zug fuhr. Sie waren kleiner, als Luigi gedacht hätte. Er ließ sich seine Aufregung nicht anmerken, sondern schaute gelangweilt wieder in sein Buch.«Rede Englisch», wollte er seine Mutter anfahren, aber genau das sagte Marvin ja immer: «Rede Englisch. Wir sind hier in Amerika.»Luigi wusste alles über Amerika. Sein Vater hatte ihm erklärt, auf welchem Fundament Amerika ruhte: auf Lügen. Auf Tricks. Verseuchten Wolldecken. Auf Verträgen, an die sich keiner hielt. Sklaverei. Ungerechtigkeit. «Und trotzdem», hatte Giorgio gesagt. «Trotzdem, das ist das Wunder. Trotzdem ist Amerika das Land geworden, in dem jeder eine Chance hat. In dem alles möglich ist.»Warum war er dann nicht hier?Wo war er?«Warum sind wir weggegangen?», fragte Luigi. Giovanna schaute erstaunt auf. Sie strickte etwas. Es sah aus wie eine Mütze, aber eine sehr kleine Mütze. Einer Orange würde sie passen oder einer Puppe vielleicht. Sie legte die Handarbeit in den Schoß und schaute aus dem Fenster, die gelben Felsen schienen sich nicht zu bewegen. Dann schaute sie Luigi an.«Das haben wir doch besprochen», sagte sie. «Marvin hat es dir erklärt. Die Outdoor School in Española hat einen sehr guten Ruf.»«Das meine ich nicht. Warum sind wir weg aus Locarno?» Es ergab keinen Sinn. Es war kurz vor dem Ausbruch des Krieges gewesen. Flüchtlinge aus Deutschland versuchten, in die Schweiz einzureisen. Wer würde in diesen Zeiten die Schweiz verlassen?«Warum willst du das ausgerechnet jetzt wissen?»«Weil ich es ausgerechnet jetzt wissen will!» Er klang wie ein kleines Kind.«Die Politik», sagte Giovanna. «Das verstehst du nicht.»«Sind wir Juden?», fragte Luigi, um ihr zu zeigen, dass er sehr wohl verstand. Er hörte die Nachrichten im Radio. Er hörte die Kinder in der Schule reden. Immer mehr Kinder kamen aus Europa. Ihre Eltern arbeiteten für den Film, sie schrieben Drehbücher, sie komponierten Musik, manche waren Schauspieler. Die hatten es am schwersten, wegen der Sprache. Manchmal wartete Luigis Mutter geradezu gierig auf ihn, wenn er aus der Schule kam. «Erzähl, was war heute? Sind wieder neue Kinder gekommen? Ich habe gehört, dass die Kaminskis jetzt hier sind, ist der Sohn in deiner Klasse? Er müsste in deinem Alter sein.» Manchmal erwähnte sie dann seinen Vater. «Giorgio kannte den ganz gut, vielleicht erinnert er sich an uns.»Wie kam sie darauf, dass er nicht verstand?«Warum sind wir weg und Papa nicht?»«Es war nicht genug Geld da», sagte sie. «Wir konnten uns nur zwei Überfahrten leisten.»«Das glaube ich nicht!»«Ach, du! Nun ja, der Nonno brauchte ihn noch. In der Kanzlei. Verstehst du, es waren schwierige Zeiten, und sie sind nicht einfacher geworden. Immer mehr Leute brauchen einen guten Anwalt. Und Giorgio hat eben ein Gewissen – im Gegensatz zu mir …» Sie lachte ein Lachen, das nicht lustig war. Dann wurde sie wieder ernst. «Vor allem wollte er, dass du ein gutes Leben hast. Dass du sicher bist.»«Wenn wir nicht Juden sind, was sind wir dann? Kommunisten?»Das war nur so dahingesagt, Kommunisten lebten nicht in großen Wohnungen mit Blick auf den See, Kommunisten trugen keine maßgeschneiderten Anzüge, keine handgenähten Lederschuhe. Seine Mutter runzelte die Stirn und nahm ihre Handarbeit wieder auf. «Sag bitte nicht so etwas. Und schon gar nicht vor Marvin!» Sie zählte die Maschen, sie seufzte.Zu Beginn hatte seine Mutter noch geweint. Im Zug nach Genua fast ununterbrochen. Doch schon auf dem Schiff nach New York freundete sie sich mit zwei Paaren an, die in der ersten Klasse reisten. Sie luden sie an ihren Tisch ein, im besseren Speisesaal, sie hörten zusammen Musik, sie diskutierten, sie tanzten. Immer öfter ließ sie Luigi abends allein in ihrer engen Kabine zurück. Doch als sie in New York ankamen, reisten ihre neuen Freunde weiter. Und Luigi und seine Mutter blieben zurück.Sie warteten auf Giorgio, dachte Luigi damals. Doch sie warteten nicht lange.Wenige Wochen nur blieben sie in diesem düsteren Mietshaus in New York, in dem Schatten durchs Treppenhaus huschten und es nach Urin und Kohl stank. Ihr Zimmer hatte kein Fenster und nur ein schmales Bett. Doch die anderen Zimmer im Haus waren von ganzen Familien belegt, vier, fünf Personen schliefen, kochten, aßen auf den knappen Quadratmetern. Sie schienen sich alle zu kennen. Sie gehörten nicht dazu. Die anderen Frauen machten sich lustig über Giovannas Dialekt. Giovanna hielt sich wohl für etwas Besseres, sagten sie. Heimlich gab Luigi ihnen recht. Seine Mutter war etwas Besseres. Und sie wusste das auch. Schließlich waren sie nicht vor der Armut geflohen, sondern vor der Politik. In Locarno hatten sie in einer großen Wohnung mit hohen Fenstern gelebt, mit Blick auf die Seepromenade. Doch das zählte jetzt alles nichtmehr. Sie waren in Amerika. Und in Amerika waren alle gleich. Das hatte Giorgio versprochen. Doch das stimmte nicht. Das hatte Luigi schnell verstanden. Und manchmal machte ihn das wütend. Sein Vater musste gewusst haben, was sie erwartete. «Pass auf deine Mutter auf», hatte er zu Luigi gesagt. In der ersten Nacht in New York hatte Luigi den einzigen Stuhl an die Tür ihres Zimmers geschoben und im Sitzen geschlafen. Die ganze Nacht hatte es an der Tür gerüttelt. Sie waren nicht die Einzigen, die ohne Mann gereist waren. Aber die anderen Frauen waren nicht so schön wie seine Mutter. Giovanna war groß und schlank. Ihr Haar war dunkelbraun und gelockt, wenn die Sonne darauf schien, fast rot. Luigi hatte ihr Haar. Und ihre nussbraunen Augen. New York machte seine Mutter hart und still. Sie weinte nicht mehr, aber sie lachte auch nicht. Ihre Lippen verschwanden, als hätte sie sie eingesogen und im Innern ihres Mundes versteckt.Das war nicht das Amerika, das sein Vater ihm beschrieben hatte.Doch nach wenigen Wochen verließen sie New York und fuhren nach Los Angeles, wo seine Mutter eine Stelle als Kostümschneiderin in einem Filmstudio gefunden hatte. Das war eine andere Zugreise gewesen als diese jetzt. Sie hatten auf harten Holzbänken gesessen und im Sitzen geschlafen. Sie hatten kalte Kartoffeln gegessen und eine Wurst, die Giovanna eingepackt hatte. Trotzdem war es besser gewesen. Seine Mutter hatte sich an ihn geklammert, und Luigi hatte sie beschützt. Er hatte für sie übersetzt, obwohl er selber erst wenige Worte Englisch sprach. Sein Vater wäre stolz auf ihn gewesen.
von Emma Wagner
Der zutiefst berührende Roman von #1-Kindle-Bestsellerautorin Emma Wagner über Freundschaft und Feindschaft, über zerstörte Hoffnungen und neue Träume. Kann die Liebe siegen, wenn das Schicksal andere Pläne hat? Tina führt mit ihrem Vater in London ein Restaurant. Als ein Gast behauptet, der Armreif, der einst ihrer Mutter gehört hat, stamme aus Zypern, ist ihre Neugier geweckt. Ihr Vater bestreitet jede Verbindung dorthin, trotzdem beschließt Tina, den Urlaub mit ihrer besten Freundin für Nachforschungen zu nutzen und reist auf die Insel der Götter. Dort verliebt sie sich nicht nur in die malerische Landschaft, sondern auch in den hilfsbereiten Alec. Bald jedoch scheint es, als würde er ihr etwas verheimlichen. Hat es mit der Geschichte ihrer Eltern zu tun? Und wer ist der Mann mit der Narbe im Gesicht? Eine Reise in die Vergangenheit beginnt, die mehr verändert, als Tina je für möglich gehalten hätte.
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Blühende Lavendelfelder, schattige Olivenhaine und ein in der Ferne glitzernder Fluss – viel mehr gibt es über Étiennes Heimat nicht zu erzählen, denn in dem kleinen, provenzalischen Städtchen passiert selten etwas Aufregendes. Das allerdings ändert sich, als mit dem Frühling Boote aus dem Süden auftauchen. Schnell spricht sich herum, dass es Zigeuner sind, die unten am Fluss ihr Lager aufgeschlagen haben. Auch Étienne traut den Fremden nicht recht, bis er dem ältesten Sohn des Clans begegnet. Río ist heißblütig und leidenschaftlich und Étienne kann sich der Magie, die von ihm ausgeht, kaum entziehen. Immer wieder treibt es ihn zum Flussufer hinunter und schon bald entspinnt sich eine heimliche Freundschaft zwischen den beiden ungleichen jungen Männern. Doch haben ihre Gefühle eine Zukunft? Und was wird Río tun, wenn die Zigeuner beschließen weiterzuziehen?
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So schön die Bergwelt ist, so hart ist das Leben auf dem Hof von Niculinas Eltern. Morgens treibt Niculina die Geißen auf die Weide, wo auch die gleichaltrige Ladina eine Herde hütet, die von einem gemeinsamen Hof mit Niculina träumt. Doch zum Träumen hat Niculina keine Zeit, abends muss sie sich um die Nona, ihre Großmutter, kümmern, die den Tod kommen spürt. Als Niculina von einer geheimnisvollen Höhle im Piz Spiert im Wolfstal hört, in der der See des Lebens versteckt ist, weiß sie, was sie zu tun hat. Und ahnt nicht, dass sie dafür alle irdischen Fesseln sprengen muss.Ohne Veränderungen, ohne den Tod gibt es kein Leben, lernt Niculina. Doch einige Dinge, etwa eine Freundschaft, ein Garten voller Lupinen und das unberührte Tal, das durch einen geplanten Steinbruch bedroht wird, sollten für immer bleiben, wie sie sind. Und dafür hat die Nona auch über ihren Tod hinaus gesorgt.
von Nina George
»Ein Roman wie eine offene Hand, die zu einer Faust wird: erst einladend und dann mit einer ungeahnten Wucht. Nina George verpackt eine grandiose Idee in eine spannende Geschichte und schafft eine Figur, die gleichzeitig nahbar und undurchschaubar ist.«
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Eine verlorene Liebe im R�cken, den Koffer in der Hand - Welt ich komme!Bislang hat die 26-j�hrige Lena nur von fernen L�ndern getr�umt, doch weiter als nach S�dtirol ist sie nie gekommen. Als sich ihr Mann von ihr trennt, bucht sie spontan eine Weltreise. Blo� weg! Bei ihrem ersten Stopp in Thailand begegnet sie Roman, der sie prompt an ihren Ex erinnert. Und dann nimmt er auch noch dieselbe Route ... Was sie jedoch nicht wei�: Auch der so l�ssig wirkende Roman versucht, sein altes Leben hinter sich zu lassen. Ein Liebesroman f�r alle, die sich gern in die Ferne tr�umen. Fernweh zum Gl�ck" nimmt den Leser mit auf eine Fahrradtour durch Bangkok, zu einem Tuk-Tuk-Rennen in Angkor, einem Surfkurs in Down Under und einer Wanderung auf dem Inka Trail. Leserstimmen: Kerstin B�hm, die Autorin, hat mit diesem Buch nicht nur romantische Gef�hle geweckt, sondern auch eine ganz tolle Urlaubsstimmung ..." "Und was darf in keinem Urlaubsbuch fehlen? Richtig: Tiefe Gef�hle! Und die gibt es nat�rlich auch hier. Und am Ende kommt man dann auch noch zu diesem Hach, wie sch�n!" Moment." "Mein Sommerbuch 2016" "WARNUNG: Eine Prise Fernweh ist im Preis enthalten."