Empfehlungen basierend auf "Der Prinz aus dem Paradies Roman nach einer wahren Geschichte"

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von Tabitha Bühne

„Du bist verrückt!“, sagen ihre Freundinnen. Denn eigentlich liebt Tabitha vor allem Stille, Sport und ihre Heimat. Sie hat von Männern genug und ist von Gott enttäuscht. Doch dann verliebt sie sich in einen deutschen Mann, der in Indien lebt. Tabitha kündigt ihren Job und beginnt das größte Abenteuer ihres Lebens. Am Anfang sieht alles nach einem Horrortrip aus. Als sie in Indien ankommt, herrschen Müll-Chaos und Smog-Alarm, das Klo bricht aus der Wand, auf der Straße attackieren sie drogensüchtige Straßenkinder. Dann endet auch noch eine romantische Tour im Heißluftballon mit einer dramatischen Notlandung. Tabitha sieht nur einen Ausweg: sich ihren Ängsten und Aversionen zu stellen und sich hineinzustürzen in den bunten, lärmenden Trubel. Wenn schon Indien, dann die volle Dröhnung! Es ist der ultimative Härte-, Liebes- und Glaubenstest. Sie taucht ein in den Großstadtmoloch Delhi und reist quer durchs Land. Sie begegnet Kopfgeldjägern und Kindergöttinnen, feiert Massenhochzeiten und beobachtet Massenbegräbnisse, sie geht in einen Yoga-Ashram und zofft sich mit Gurus, besucht Knastkinder und Frauen, die als Hexen verfolgt werden, läuft im Himalaya den höchsten Marathon der Welt und in der Rajasthan-Wüste an der Seite von Kamelen. Tausendundeinen Tag lang lacht, weint, schimpft und staunt sie: über das Leben, über Gott, über sich selbst – und über ihre Story: die verrückte Liebesgeschichte von einer, die auszog, das Fürchten zu verlernen.

von Virginie Grimaldi

Lebe nach deiner eigenen MelodieJulia rennt nicht weg. Zumindest nicht so richtig. Aber sie braucht dringend eine Auszeit von ihrem Leben, und da fühlt sich das Angebot aus Biarritz an wie eine Rettungsleine. Hals über Kopf zieht sie an die Atlantikküste, wo sie als Psychologin den Bewohnern eines Seniorenheims zur Seite stehen soll. Eigentlich hat Julia mit alten Leuten wenig am Hut, doch schnell merkt sie, dass sich hinter den eleganten Türen der Seniorenresidenz mehr verbirgt, als sie auf den ersten Blick geahnt hat: gebrochene Herzen, lange gehütete Geheimnisse und unbändige Lebensfreude, wie sie ihr noch nie begegnet ist. Kann Julia alles, was sie sucht, tatsächlich dort finden, wo sie es am wenigsten vermutet?

von Thorsten Nagelschmidt

März 2020, eine abgeschiedene Lodge in dem kolumbianischen Dschungeldorf Soledad. Die Hamburger Fotografin Alena will nach einer schmerzhaften Trennung nur ein paar Tage bleiben. Doch mehr und mehr verfällt sie dem mystischen Charme des Ortes und den Erzählungen Rainers, des deutschen Betreibers der Lodge, dessen Lebensgeschichte mit Alenas ersten Eindrücken von diesem seltsamen und charismatischen Mann nur wenig zu tun hat: In seiner Kindheit immer für zu weich gehalten, rebelliert er in den sechziger Jahren gegen das spießige Nachkriegsdeutschland, arbeitet als Vertreter für gefälschte Jeans und landet nach einer Odyssee durch Lateinamerika in Kolumbien, wo er einem hochrangigen Drogendealer ein Stück Land abkauft, um aus dem Nichts seine Lodge zu errichten. Wie in seinem hochgelobten Roman »Arbeit« erzählt Thorsten Nagelschmidt in »Soledad« mit beeindruckendem Einfühlungsvermögen und Witz von auf den ersten Blick sehr ungleichen Menschen, die sich in ihrem Wunsch nach Anerkennung und Zugehörigkeit näher sind, als sie anfangs dachten.

von Luca Di Fulvio

Luca Di Fulvio, geb. 1957, lebt und arbeitet als freier Schriftsteller in Rom. Bevor er sich dem Schreiben widmete, studierte er Dramaturgie bei Andrea Camilleri an der Accademia Nazionale d'Arte Drammatica Silvio D'Amico. Seine Romane Der Junge, der Träume schenkte, Das Mädchen, das den Himmel berührte und Das Kind, das nachts die Sonne fand standen monatelang auf den ersten Plätzen der Spiegel-Bestsellerliste.

von Malou Wilke

Man ist als LeserIn Gast in dieser geschichtlich so spannenden Zeit. Ein Gast, der nicht mehr gehen möchte! Auch nicht nach 600 Seiten. Da passt es perfekt, das die Saga schon bald mit ›Savannah - Erwachen einer neuen Zeit‹ fortgesetzt wird.

von Sibel Daniel

Der bewegende Auftakt zu der Fremde-Heimat-Reihe über eine junge Frau zwischen Vertreibung, Neuanfang und ihrer großen Liebe.Osteuropa 1940: Alma wächst mit fünf Brüdern auf dem Weingut in Bessarabien auf, das ihr verschlossener Vater mit harter Hand führt. Sie liebt die wilde Steppe und die sanft geschwungenen Weingärten ihrer Heimat. Alma arbeitet mindestens so schwer wie die Männer und sie weiß, was sie will: ihren besten Freund Gregor heiraten und Winzerin werden.Doch gerade als ihr Traum wahr werden könnte, gerät Alma ins Visier eines SS-Offiziers. Ihre Schönheit und ihr Temperament werden ihr fast zum Verhängnis. Doch dann zwingt der Zweite Weltkrieg die Familie zur Umsiedlung: Für Alma und ihre Brüder bedeutet das den schmerzhaften Abschied von allem, was ihnen vertraut ist. Schlimmer noch, Alma und Gregor werden getrennt. Sie wissen nicht, wo die Reise hingeht und ob sie einander jemals wiedersehen werden …

von Juliet Hall

Nach dem überraschenden Tod ihrer Mutter, deren Familie seit Generationen in Cornwall Safran anbaut, schenkt Nells (34 Jahre, Köchin) neuer Mann Callum ihr eine Reise zu einem Kochkurs in Marokko. Dort freundet sie sich mit der Fotografin Amy an, die ein marokkanisches Festival für eine Galerie in Lyme Regis organisieren soll. Zu ihrem Ärger hat ihr Chef den Eventmanager Jake (Ende 30) angeheuert, mit dem sie rivalisiert. Beide Frauen müssen sich selbst finden und dazu ihre Beziehungen klären. Nell findet heraus wer ihr Vater war und warum sich ihre Mutter bis zuletzt weigerte, seinen Namen preiszugeben. Im spannenden Finale eröffnet sie ein Safran-Restaurant und versöhnt sich, schwanger geworden, mit Callum. Amy findet das Tagebuch ihres Cousins, das wichtige Informationen für ihre Tante enthält und kommt mit Jake zusammen. Lebendiger Familienroman, der an reizvollen Schauplätzen spielt, der den Duft von Safran und viel marokkanisches Kolorit verströmt. Nach "Rückkehr nach Mandalay" (ID-A 43/15) wieder ein unterhaltsamer, praller Schmöker für lange Herbst- und Wintertage.

von Annabelle Tilly

Ein fesselnder historischer Roman über eine starke Frau vor der Kulisse der Freiheitsstatue. Die junge Journalistin Camille St. Laurent schreibt entgegen aller Vorbehalte.Paris, 1885: Ihre Schwestern mögen in ihren Ehen aufgehen – Camille St. Laurent hat einen anderen Traum. Sie will sich als Journalistin beweisen. Ihre Chance bekommt sie, als der Figaro sie ins ferne New York entsendet. Sie soll über den Aufbau der Freiheitsstatue berichten, dem Geschenk der Franzosen an die Amerikaner. Allerdings unter einem männlichen Pseudonym. Dass der amerikanische Zeitungsverleger Joseph Pulitzer ihr einen Kollegen zur Seite stellt, irritiert Camille zunächst. Aber allmählich erobert Patrick O’Sullivan mit seinem irischen Charme ihr Herz. Als zwei Morde die Stadt erschüttern und die Spur des Mörders zum Bau der Freiheitsstatue führt, berichten Camille und Patrick als Verbündete gemeinsam darüber. Doch dabei gerät die schöne Französin selbst in Lebensgefahr …

von Maeve Binchy

"Signora" wird sie von allen genannt, die Frau, die vor vielen Jahren mit ihrem Geliebten nach Sizilien ging. Nach Dublin zurückgekehrt, bietet sie Abendkurse in Italienisch an, die viel Zulauf finden. Die unterschiedlichsten Teilnehmer treffen zusammen - sie alle entdecken in Signoras Unterrichtsstunden, daß das Leben mehr für sie bereithält, als sie sich jemals hätten träumen lassen. Eine Reise nach Rom, die den krönenden Abschluß des Kurses bilden soll, wird für die Teilnehmer zur Schicksalsfahrt.

von Danielle Steel

Als die erfolgreiche amerkanische Journalistin Paxton erfährt, dass ihr Freund in Vietnam gefallen ist, lässt sie alles hinter sich und berichtet 7 Jahre lang als Korrespondentin aus Saigon.