Zwischen Licht und Dunkelheit lauert das BöseIn einer kalten Novembernacht wird in Kopenhagen eine grausam zugerichtete Leiche gefunden. Kriminalkommissarin Sara Levin und ihrem Partner Janus West bietet sich ein besonders skurriles Bild: Der Körper des jungen Mannes ist mit Eiskristallen bedeckt und auf jedem Augenlid liegt eine antike Goldmünze. Der Tatort selbst wirkt wie ein Mausoleum, dicke Kerzen erhellen die Szenerie, die sorgsam mit altertümlichen Gegenständen dekoriert wurde.  Diese bizarre Entdeckung entpuppt sich als der erste einer Reihe brutaler Ritualmorde. Um die Ermittlungen voranzutreiben, muss Sara tief in die düstere Vergangenheit ihrer Familie eintauchen und sich schließlich ihren dunkelsten Dämonen stellen ...
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Der Prätorianer
von Tobias Bukkehave, Knut Krüger, Thomas Altefrohne
Zwischen Licht und Dunkelheit lauert das BöseIn einer kalten Novembernacht wird in Kopenhagen eine grausam zugerichtete Leiche gefunden. Kriminalkommissarin Sara Levin und ihrem Partner Janus West bietet sich ein besonders skurriles Bild: Der Körper des jungen Mannes ist mit Eiskristallen bedeckt und auf jedem Augenlid liegt eine antike Goldmünze. Der Tatort selbst wirkt wie ein Mausoleum, dicke Kerzen erhellen die Szenerie, die sorgsam mit altertümlichen Gegenständen dekoriert wurde.  Diese bizarre Entdeckung entpuppt sich als der erste einer Reihe brutaler Ritualmorde. Um die Ermittlungen voranzutreiben, muss Sara tief in die düstere Vergangenheit ihrer Familie eintauchen und sich schließlich ihren dunkelsten Dämonen stellen ...
Aktuelle Rezensionen(2)
🏛️🩸 „Der Prätorianer“ – Wenn die Vergangenheit zum Tatort wird Psychologische Abgründe, bizarre Ritualmorde und römische Geschichte mitten im winterlichen Kopenhagen 🇩🇰❄️ Tobias Bukkehave verbindet in „Der Prätorianer“ genau die Elemente, die diesen Thriller für mich zu etwas Besonderem gemacht haben. Eine Serie grausamer Morde erschüttert Kopenhagen. Die Opfer werden auf verstörende Weise inszeniert, an den Tatorten finden sich antike Münzen und lateinische Inschriften. 🔪🪙 Kriminalkommissarin Sara Levin und ihr Kollege Janus West stehen vor einem Rätsel. Um dem Täter näherzukommen, muss Sara ausgerechnet mit ihrem Bruder Adam zusammenarbeiten, einem in den USA ausgebildeten Profiler. Doch der Fall wird zunehmend persönlich, denn die Spur der Münzen führt in die Vergangenheit ihres inhaftierten Vaters. 😳 Besonders faszinierend fand ich die Verbindung zur römischen Geschichte. 🏛️ Der Täter sieht sich selbst als „Prätorianer“. Als Wächter einer geheimnisvollen „Göttin“, die er um jeden Preis beschützen muss. Doch wer ist diese Göttin? Und vor wem muss sie beschützt werden? Antike Goldmünzen, archaische Symbolik und die wahnhafte Fixierung des Täters erschaffen eine düstere und beklemmende Atmosphäre. Durch innere Monologe erhalten wir zudem Einblicke in eine Täterpsyche, die sich immer tiefer in ihren eigenen historischen Konstrukten verliert. 🧠🩸 Tobias Bukkehave schreibt prägnant, bildhaft und unglaublich atmosphärisch. Die winterliche Kälte Kopenhagens ist beim Lesen beinahe körperlich spürbar. ❄️🌫️ Besonders die psychologische Täteranalyse, unter anderem anhand der „dunklen Triade“, hat mich fasziniert und gibt der Geschichte zusätzliche Tiefe. ❤️ Was mich besonders überzeugt hat: 🏛️ die außergewöhnliche Verbindung von römischer Geschichte und moderner Mordserie 🧠 die psychologisch komplexe Täterdarstellung 👥 die schwierige familiäre Dynamik zwischen Sara und Adam 🪙 die Symbolik rund um Münzen, Inschriften und den „Prätorianer“ 🔎 die immer dichter werdende Ermittlungsarbeit Zu Beginn nimmt sich die Geschichte etwas Zeit für ihre Figuren und Hintergründe. Ab der Mitte zieht die Spannung dafür massiv an und entwickelt einen enormen Sog. Lediglich das Finale war mir im Verhältnis zum vorherigen Aufbau etwas zu überhastet. ⭐ Fazit: „Der Prätorianer“ ist keine leichte Thrillerkost, sondern eine düstere Mischung aus knallharter Ermittlungsarbeit, psychologischen Abgründen und römischer Geschichte. Gerade diese ungewöhnliche Kombination hat das Buch für mich zu einem Highlight gemacht. 🖤🏛️ Und dann diese offene Tür am Ende … 👀 Ich bin definitiv gespannt, wie es weitergeht!
Mit Der Prätorianer von dtv legt Tobias Bukkehave den Auftakt einer neuen dänischen Thrillerreihe vor und verbindet klassischen Nordic Noir mit einem Serienkillerfall, der von der römischen Antike inspiriert ist. Die Handlung beginnt mit einem außergewöhnlich inszenierten Mord in Kopenhagen: Ein junger Mann wird mit antiken Goldmünzen auf den Augen, lateinischen Inschriften und einer beinahe kultisch wirkenden Anordnung aus Kerzen aufgefunden. Für Kriminalkommissarin Sara Levin und ihren Partner Janus West wird schnell deutlich, dass sie es mit einem Täter zu tun haben, der seine Verbrechen nach einem rätselhaften historischen Muster plant. Als Hinweise ausgerechnet zu Saras Vater Christian führen, der wegen Mordes im Gefängnis sitzt, entwickelt sich der Fall zu einer persönlichen Belastungsprobe. Unterstützung erhält das Ermittlerteam von Saras Bruder Adam, einem Profiler, doch die schwierige Familiengeschichte erschwert die Zusammenarbeit ebenso wie die Jagd auf den immer skrupelloser agierenden Täter. Die Figuren gehören zu den größten Stärken des Romans. Sara Levin ist eine entschlossene Ermittlerin, deren berufliche Pflicht ständig mit den Schatten ihrer Vergangenheit kollidiert. Ihre innere Zerrissenheit wirkt glaubwürdig und verleiht der Geschichte eine emotionale Ebene. Janus West ergänzt sie als ruhiger und verlässlicher Partner, der auch in kritischen Situationen einen klaren Kopf bewahrt. Adam Levin bringt mit seinen Fähigkeiten als Profiler eine zusätzliche psychologische Perspektive in die Ermittlungen ein, während Christian Levin trotz seiner Gefängnisstrafe eine geheimnisvolle Schlüsselfigur bleibt, deren Wissen über die Antike und ihre Verbindung zu den Goldmünzen den Fall immer komplexer werden lassen. Bukkehaves Schreibstil ist flüssig und erzeugt durch die winterliche Atmosphäre Kopenhagens sowie die detailliert beschriebenen Tatorte eine düstere Stimmung. Die Verbindung aus historischen Bezügen, Ritualmorden und familiären Konflikten macht den Thriller um so spannender. Besonders gelungen ist, wie sich nach und nach die Vergangenheit der Familie Levin mit den aktuellen Ermittlungen verknüpft und dadurch die Spannung kontinuierlich steigt. Kritisch anzumerken ist, dass einige Wendungen für erfahrene Thrillerleser nicht völlig überraschend sind. Das packende Finale macht diese kleineren Schwächen jedoch weitgehend wett und liefert einen überzeugenden Abschluss, der gleichzeitig neugierig auf die Fortsetzung macht. Die Rolle des Vaters in der Geschichte und seine Vergangenheit interessieren mich doch sehr. Insgesamt ist Der Prätorianer ein atmosphärischer und spannender Thriller mit interessanten Figuren, einer originellen Einbindung der römischen Antike und einem vielversprechenden Ermittlerteam, das Lust auf weitere Fälle macht. Sehr zu empfehlen.