Vampirhorror der anderen ArtDer Horrorautor Larry entdeckt eine Geisterstadt in der Wüste Kaliforniens. Im Keller eines verfallenen Hotels steht ein Sarg, in dem eine mumifizierte weibliche Leiche liegt. Und in dieser Leiche steckt ein Holzpfahl. Larry beschließt, den Sarg mitzunehmen und das Entfernen des Pfahls auf Video für die Nachwelt festzuhalten. Keine gute Idee, wie sich bald herausstellen wird.
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Der Pfahl
von Richard Laymon, Marcel Häußler
Vampirhorror der anderen ArtDer Horrorautor Larry entdeckt eine Geisterstadt in der Wüste Kaliforniens. Im Keller eines verfallenen Hotels steht ein Sarg, in dem eine mumifizierte weibliche Leiche liegt. Und in dieser Leiche steckt ein Holzpfahl. Larry beschließt, den Sarg mitzunehmen und das Entfernen des Pfahls auf Video für die Nachwelt festzuhalten. Keine gute Idee, wie sich bald herausstellen wird.
Aktuelle Rezensionen(1)
"Der Pfahl" ist ein Vampirhorror Roman aus dem Jahr 1990, welches 2010 auf deutsch übersetzt wurde. Das Buch per sé klang eigentlich sehr vielversprechend: Protagonist Larry ist auf Reisen mit seiner Frau und 2 Freunden. In einer Wüste finden diese dann eine verlassene Stadt, mit einem Hotel. In diesem finden sie eine Frau mit einem Pfahl in der Brust, weshalb für Larry schnell klar wird, dass er dies als Inspiration für seinen nächsten Horrorroman nehmen möchte. Was ich auch in diesem Buch schön fand war, wie die unterschiedlichen Charaktere thematisiert wurden und verschiedene Handlungsstränge eröffnet wurden. Leider nahm das Buch eine komplett andere Richtung an, als ich erwartet habe. Der Spannungsaufbau bezüglich der gepfählten Frau wurde bis zum Buchende gezogen, weshalb die Thematik der Vampire - meiner Meinung nach - viel zu kurz kam. Ohne zu viel Preis zu geben lag der Fokus letzendlich mehr auf dem Missbrauch einer anderen Figur des Buches. Mit dem Klapptext des Buches habe ich einfach etwas anderes erwartet. Desweiteren empfand ich sehr viele Beschreibungen als unangenehm. Zuerst beschreibt Larry Ähnlichkeiten zwischen der Vampirin und seiner Tochter; um daraufhin sexuelle Fantasien mit besagter Vampirin zu entwicklen. Für mich ein absolutes No-go, was dieses Buch für mich unleserlich gemacht hat. Insbesondere, da sich diese Vergleiche immer mal wieder wiederholt haben. Ab der Hälfte habe ich demnach nur noch einige Passagen überflogen, da mich das Ende tatsächlich nun doch interessiert hat. Aber auch mit dem Ende bin ich nicht wirklich zufrieden gewesen. Schade!