Empfehlungen basierend auf "Der Notarzt 392"
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von Lilly Lindner
Als Kind Missbraucht Führt Lilly Lindners Von Seelischen Verletzungen, Magersucht Und Selbstmordversuchen Geprägter Lebensweg In Die Arbeit Als Prostituierte In Einem Berliner Edelbordell.
von Truddi Chase
Aufschrei - Ein Kind wird jahrelang missbraucht - Aus der Serie: Erfahrungen - bk947; Bastei Lübbe; Truddi Chase; pocket_book; 1992
von Victoria Spry
Als Baby wird die kleine Victoria adoptiert, doch schon sehr früh zeigt sich, dass ihre Adoptivmutter Victoria und ihre Geschwister tyrannisiert und quält. Sie schlägt sie brutal, würgt die Kleinen aus purer Freude und lässt sie hungern. Victoria wird dringend benötigte medizinische Versorgung verweigert, und sie muss teilweise wochenlang eingesperrt auf dem Dachboden verharren. Es ist die pure Hölle und erst nach 18 Jahren gelingt es Victoria sich aus den Fängen ihrer sadistischen Adotivmutter zu befreien.
von Melanie Metzenthin
Nach dem erfolgreichen BILD-Bestseller »Im Lautlosen« erschafft Melanie Metzenthin ein bewegendes Nachkriegsportrait über Menschlichkeit, Versöhnung und die Liebe zur Medizin. Hamburg, 1945: Der Krieg ist zu Ende und die Naziherrschaft endlich vorbei. Doch in der Familie von Richard und Paula Hellmer kommt an diesem ersten Weihnachtsfest im Frieden keine rechte Freude auf. Zu beengt sind die Wohnverhältnisse, zu groß der Mangel an Lebensmitteln und warmer Kleidung. Vor allem Richard macht sich Sorgen – nicht nur um seine Familie. Er, der im Dritten Reich als Psychiater immer wieder sein Leben aufs Spiel gesetzt hat, um Menschen zu retten, muss feststellen, dass die alten Seilschaften sich nahtlos in die neuen Machtverhältnisse eingegliedert haben. Überzeugt, das Richtige zu tun, sagt er in einem Prozess gegen seinen Erzfeind Chefarzt Krüger aus und muss sich zu seinem Entsetzen plötzlich für sein eigenes Tun rechtfertigen. Unterdessen stellen seine Frau Paula und sein bester Freund Fritz eine medizinische Versorgung ganz eigener Art auf die Beine – gefährlich und nicht immer legal …
von Sophie Seeberg
"Skurrile Erzählungen aus dem ganz normalen Familienwahnsinn."
von Christy Brown
Christy Brown, durch einen Geburtsfehler fast völlig gelähmt, erzählt mit Herz und Humor seine ungewöhnliche Lebensgeschichte.
von Thordis Elva
Selten ist ein Buch so viel in den Medien besprochen worden wie dieses: Darf jemand das, dem Vergewaltiger vergeben - und warum tut Thordis Elva das öffentlich? Warum räumt sie Tom Stranger seitenlang Raum ein in ihrem authentischen Schicksalsbericht - und welche Erkenntnisse hat ein Täter beizutragen? Ein tief berührendes Buch, in dem sich die beiden, Elva und Stranger, mit wichtigen Fragen auseinandersetzen: mit der Schuld, dem Vertrauen und der Möglichkeit der Vergebung -, aber auch mit ihrem eigenen Erleben und den lebenslangen Folgen einer entsetzlichen Tat.. Die Isländerin Thordis Elva ist 16, als sie von ihrem Freund vergewaltigt wird. Nach einer Party nutzt Tom, der australische Austauschschüler, ihre Wehrlosigkeit aus und missbraucht sie stundenlang. Danach ist für Thordis wie auch für Tom nichts mehr wie zuvor. Beide versuchen auf ihre Weise, das Geschehen zu verarbeiten – vergeblich. Bis Thordis Jahre später mit Tom Kontakt aufnimmt. Sie schlägt ihm ein Treffen vor, in Kapstadt, auf halber Strecke zwischen Reykjavik und Sydney. Ihr Ziel: Sie will Tom die Tat vergeben und so endlich die Opferrolle ablegen. Auch Tom hat seine Sicht der Dinge zu erzählen. Dieser ehrliche und authentische Bericht einer emotional riskanten Begegnung spricht Frauen und Männer an - denn Vergewaltigung in der Partnerschaft ist ein heiß diskutiertes Debattenthema. Auf einzigartige Weise schildern die vielfach ausgezeichneten Autorin und Journalistin Thordis Elva, die sich für Gewaltprävention einsetzt, und Tom Stranger, der jahrelang als Sozialarbeiter tätig war, was damals zwischen ihnen wirklich passiert ist. Und wie es ihnen nach langen Jahren im Austausch gelingt, den Mut zu fassen, sich den Tatsachen zu stellen und das Unfassbare zu verarbeiten. Thordis Elva: "Nur so konnte ich mir beweisen, dass Gewalt keine Macht über mich hat. Nicht damals, nicht heute: nie."
von Craig Lancaster
Edward Stanton, ein 39-jähriger Mann mit zwanghafter Persönlichkeitsstörung und Asperger-Syndrom, lebt allein und nach strengem Zeitplan in der Stadt seiner Kindheit in Montana. Zu seinen sorgsam ausgearbeiteten Routineabläufen gehört es, dass er täglich seine Aufwachzeit notiert, um die häufigste zu ermitteln (7:38 Uhr), seine Therapiesitzung niemals auch nur eine Sekunde vor dem vereinbarten Termin beginnt (10:00 Uhr) und jeden Abend um Punkt 22:00 Uhr eine Folge der alten Fernsehserie »Polizeibericht« ansieht.Doch als eine alleinerziehende Mutter und ihr neunjähriger Sohn im Haus gegenüber einziehen, gerät nicht nur sein Zeitplan aus den Fugen. Im Verlauf der beschriebenen 600 Stunden freundet er sich mit den neuen Nachbarn an und rebelliert gegen die Einschränkungen durch seine Eltern und die Entfremdung von ihnen, insbesondere aber gegen die Demütigungen seines Vaters. Er erfährt durch die neue Freundschaft nicht nur Freude, sondern auch Leid, und muss entscheiden, ob er sich dennoch in die Welt vor seiner Tür hinauswagt oder sich wieder in die Einsamkeit zurückzieht.Eindringlich und komisch geschrieben, wird dieser Roman insbesondere den Fans von »Blumen für Algernon«, »Supergute Tage« oder »Heute singe ich mein Leben« gefallen sowie allen Lesern, die ein Herz für Außenseiter haben.
von Lori Schiller, Amanda Bennett
Als Lori siebzehn ist, ändert sich ihr Leben schlagartig: Stimmen dringen zu ihr und verschaffen sich ungebeten Gehör. Sie machen Lori Vorwürfe, stacheln sie auf und stiften sie zu Taten an, die ihr vorher nie in den Sinn gekommen wären. Zuerst versucht Lori, die Stimmen einfach zu ignorieren, doch schon bald kann sie den Schein der Normalität nicht mehr länger aufrechterhalten. Sie wird in eine psychiatrische Klinik eingewiesen und der lange Kampf gegen die Schizophrenie beginnt. Wird Lori es schaffen, die Stimmen zu besiegen?
von Lisa Marie Kusch
Product DescriptionÜber die Jahre hinweg, in denen ich infolge meiner Essstörung gefühlsmanipuliert vor mich hinvegetierte, haben Gedankenfetzen und Kurztexte mein Notizbuch überflutet: Weil ich Worte liebe, aber nicht immer die Kapazität besaß, sie in einem annähernd verständlichen Satz verbal zum Ausdruck zu bringen. Weil ich nicht gut im Reden bin. Und stattdessen lieber schreibe. Nicht über Zahlen, kranke Essgewohnheiten oder Klinikaufenthalte, die sowieso schon zu viel Platz eingenommen haben. Nein! - Ich stricke dir und mir eine Decke aus dem roten Faden meiner Hoffnung, indem ich die Worte aufschreibe, die mein früheres, verzweifeltes Ich gerne gelesen hätte: Die von Krankheit gezeichnete Wahrheit mit dem Fokus auf voranbringenden Mutmachern - und nicht mit noch mehr Zahlen. Man kann nicht immer alles benennen. Manchmal ist man einfach nur froh, die Gedanken einzufangen, zu ordnen und ihnen anschließend einen besseren Ort geben zu können.About the AuthorLisa Marie Kusch, 1998 geboren in Oberhausen und seit 2019 wohnhaft in Münster, möchte ihr persönliches Gedankenchaos nicht mehr länger verstecken. Im Jahr 2014 begann sie auf ihrem Instagram Account @lisabacktolife über ihre Essstörung zu schreiben und anderen Betroffenen Mut zu machen. In ihrem ersten Buch Helle Worte an dunklen Tagen setzt sie ein Zeichen gegen die Stigmatisierung psychischer Erkrankungen und vermittelt mit Nachdruck, dass Mut und Hoffnungslosigkeit manchmal einher gehen. Und dass es keinen Grund gibt, Distanz zu schaffen, wenn wir eigentlich nach Nähe suchen.