Empfehlungen basierend auf "Der Mongole - Tod eines Nomaden"
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von Sacha Naspini
»Der Autor erzählt Geschichten aus seinem Heimatland und übersetzt sie in universelle Sehnsüchte. Und tut dies so elegant, gewitzt und skurril, dass selbst Fellini dafür ins Bücherregal greifen würde.« FACES Magazin, 01.07.2024
von Eshkol Nevo
Nevos traurig-komischer Roman erzählt vom Jungsein, von der Zerbrechlichkeit der Träume und davon, dass echte Freundschaft die harte Realität trotzdem überdauern kann.
von Sorj Chalandon
Sorj Chalandon erzählt eindringlich davon, wie unerbittlich Schuld und Verdrängung ein ganzes Leben bestimmen können.
von János Székely
Der Welterfolg des ungarischen Autors und das Lieblingsbuch vieler begeisterter Leser und Buchhändler neu aufgelegt. Die Geschichte des Bauernjungen Béla, der als Liftboy in einem Budapester Grandhotel eine vom nahen Untergang gezeichnete Welt kennenlernt, ist ein ebenso düsteres wie schillerndes Tableau des Ungarn der Zwischenkriegszeit.
von Javier Marías
Nach dem hoch gelobten Roman »Berta Isla« (2019) erscheint nun zum Spanien-Schwerpunkt der Frankfurter Buchmesse der neue Roman von Javier Marías: »Tomás Nevinson«. Eigentlich hat Tomás Nevinson mit dem Geheimdienst abgeschlossen. Doch sein ehemaliger Chef verführt ihn mit einem neuen Auftrag: Nevinson soll in einer spanischen Kleinstadt eine Terroristin, die sich an früheren Anschlägen der ETA und der IRA beteiligt hat, aufspüren und beseitigen. Als er mit einer Frau, die als Zielperson in Frage kommt, eine Beziehung eingeht, gerät er in Gewissenskonflikte. Lassen sich Schuld und Unschuld zweifelsfrei erkennen? Und darf man einen Menschen töten, um ein größeres Verbrechen zu verhindern? »Tomás Nevinson« ist eine meisterhafte Mischung von Spionageroman, erotischem Abenteuer und moralischer Reflexion. »Vermutlich der beste Roman, den Javier Marías bisher geschrieben hat,« El País
von Sorj Chalandon
»Epochal, spannend und kraftvoll von der ersten bis zur letzten Seite.« Le Parisien Im August 1934 gelingt 56 Jugendlichen einer Strafkolonie auf der bretonischen Insel Belle-Île-en-Mer die Flucht. 20 Franc – das ist der Preis, den die örtliche Polizei für jeden Jungen aussetzt, worauf die Inselbewohner eine Hetzjagd beginnen. Ein einziger Junge entkommt, seine Geschichte erzählt dieser Roman: Jules Bonneau, von den Eltern früh verlassen, nach Jahren im Heim zwischen Raserei und Hoffnungslosigkeit, gerät auf der Flucht an den baskischen Sardinenfischer Ronan Kadarn und dessen Frau. Zum ersten Mal lernt er Zuneigung kennen, eine Zärtlichkeit, die ihn erschüttert. Er lebt mit den Fischern, begegnet Kommunisten und Faschisten. Und muss am Ende eine Entscheidung treffen, die ihn mit seiner Vergangenheit konfrontiert.
von Martin Panchaud
Eine formal aussergewöhnliche Graphic Novel: Die Lesenden verfolgen die Geschichte aus der Vogelperspektive, die Protagonist*innen sind nur Punkte von oben.
von Rolf Vollmann
Die wunderbaren Falschmünzer - Ein Roman-Verführer 1800 bis 1930 - bk86; btb im Goldmann Verlag; Rolf Vollmann; pocket_book; 1999