3.3

Der Kreis der Rabenvögel

von Kate Mosse, Ulrike Wasel, Klaus Timmermann

Format:Hardcover

England, 1912. Connie, die Tochter des Tierpräparators Gifford, lebt zurückgezogen mit ihrem Vater in der Nähe des kleinen Dorfes Fishbourne. Connie kann sich seit einem Sturz vor vielen Jahren nicht mehr an ihre Kindheit erinnern; ihr Vater verweigert jegliche Auskunft. Connie spürt, dass etwas nicht stimmt, denn erste Erinnerungsfetzen kehren zurück, sie fühlt sich beobachtet und verfolgt. Als man eine Leiche in den Sümpfen findet, holt die Vergangenheit Connie, ihren Vater und eine Reihe scheinbar unbescholtener Bürger auf grausame Weise ein.

Science-Fiction & Fantasy
432 SeitenHardcover
Erschienen an: 2017-01-10

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Aktuelle Rezensionen(1)

3.3(3 ratings)
Mrs MoriartyRezension von Mrs Moriarty

Eigentlich 3,5 * Es kommt eher selten vor, das ich Autor*innen mehrere Chancen gebe, und vielleicht hätte ich das bei Kate Mosse auch gelassen, wenn mich das deutsche Cover nicht so sehr angesprochen hätte. Es ging mir einfach nicht aus dem Kopf. Und der Inhalt klang auch sehr interessant. Vor allem die Präperation von toten Vögeln ist schon ein sehr ungewöhnlicher Rahmen und ich fand es zum Teil durchaus etwas befremdlich, das Connie darin so viel Erfüllung findet. Da ihre Arbeit auch zu Beginn recht bildhaft beschrieben ist, sollte man sich überlegen ob man das lesen möchte. Ich selbst fand es war angenehm düster. Außerdem ist der Gedächtnisverlust von Connie schon auch spannend, weil man sich fragt, was sie wohl vergessen haben könnte. Nach und nach wird eine ziemlich traurige Geschichte offengelegt, derren Hintergründe zu den Morden geführt haben. Das war sehr schlüssig und auch glaubwürdig beschrieben. Ich fand da hat sich die Autorin wirklich Mühe gegeben. Die Psychologische Dimension war schon sehr gut beschrieben. Hi und da hätte ich mir aber gewünscht, das der Gedächtnisverlust von Connie noch stärker beleuchtet worden wäre. Manche Entwicklung ging mir auch etwas zu schnell, vor allem was Henry betrifft. Da gab es auch ein paar Zufälle die ich etwas nervig fand. Aber so alles im allem muss ich sagen, mir hat es gut gefallen. Auch wenn die Geschichte selbst schon leicht zu durchschauen war. Die Atmosphäre hat gestimmt und das Ganze hatte eine gut durchdachte Handlung. Kein Highlight oder so, aber ein solider Roman, der mich im Vergleich zu den anderen Romanen der Autorin damit angenehm überrascht hat. * (wie immer gilt, ich runde hier nach Bauchgefühl auf oder ab, die Wertung ist aber eigentlich die hier stehende)

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