Empfehlungen basierend auf "Der Körper kehrt wieder"
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von Patricia Highsmith
»Jede Künstlerin schreibt um ihr Leben.« (Notebook, 31. August 1966)
von Julia Engelmann
»Eines Tages, Baby, werden wir alt sein, oh Baby, werden wir alt sein und an all die Geschichten denken, die wir hätten erzählen können.« Julia Engelmanns Slam-Beitrag »One Day« hat über Nacht eine Welle der Begeisterung ausgelöst und Millionen Fans im Netz gefunden. Ihre Message, Träume endlich in die Tat umzusetzen, trifft den Nerv der Zeit. Denn in jedem von uns steckt so viel mehr! Und diese mitreißende Energie zeichnet alle Texte in ihrem ersten Buch »Eines Tages, Baby« aus. Mal zart, mal kraftvoll und immer berührend, ruft Julia Engelmann dazu auf, mutig zu sein, das Glück zu suchen und das Leben zu leben, bevor es zu spät ist – »Los!, schreiben wir Geschichten, die wir später gern erzählen.« – Mit Illustrationen von Julia EngelmannAusstattung: mit s/w-Illustrationen
von Julia Engelmann
Seit ihr Slam „One Day“ ein sensationeller Interneterfolg wurde, fängt Julia Engelmann wie keine andere das Lebensgefühl einer ganzen Generation ein. Ob auf der Bühne performt oder auf Papier gedruckt – ihre Texte sind mitreißend, ehrlich und berührend. So auch in ihrem neuen Buch: Mit ihrem einzigartigen Sound und ihrer besonderen Sprache schreibt sie darüber, wie wir unser Glück in die Hand nehmen, Träume wahr machen und uns dabei treu bleiben. Lass uns Glücksmomente feiern, im bunten Konfettiregen tanzen und das Leben leben – jetzt, Baby!Ausstattung: mit farbigen Illustrationen
von Katharina Seck
Wenn die Liebe zu Geschichten ein Licht im Dunkeln istIda ist eine Autorin ohne Worte. Ihr Kopf ist so leer wie die weißen Blätter Papier auf ihrem Schreibtisch. Aus der Not heraus nimmt sie einen Haushaltsjob an und lebt fortan bei der älteren Dame Ottilie, die ungern spricht und mit jedem Tag ohne Worte und Silben ein wenig mehr zu verblassen scheint. In dem heruntergekommenen Herrenhaus findet Ida bald unter dicken Schichten aus Staub, Moder und Vergangenheit unzählige Schätze aus Papier und Erinnerungen; Erinnerungen eines Lebens in Glanz, der nach und nach abblättert. Bald erkennt Ida, dass Ottilies Faden zur Gegenwart zu reißen droht – und Ida Worte finden muss, um Ottilies Verblassen zu verhindern. Im Schein des Kaminfeuers beginnt Ida eine Geschichte zu erzählen, die nicht nur Ottilies alte Wunden zu heilen vermag, sondern auch Ida eine Antwort auf ihre drängendste Frage liefert – jene nach dem Gewicht der Worte.
von Maria Tumarkin
Maria Tumarkin schreibt »berauschende, wunderschöne Essays, über Traumata, die Kontinuität der Vergangenheit und die Unzulänglichkeit von Sprache.« (The New Yorker) Neun Jahre ist Maria Tumarkin unterwegs, als Kulturkritikerin und Historikerin, vor allem als begnadete Zuhörerin. Sie spricht mit Familien, die mit den Folgen des Suizids ihrer Kinder leben müssen, mit einer Anwältin, die das Erbe kolonialer Macht im Justizsystem bekämpft, mit einer Großmutter, die gezwungen war, ihren Enkel zu entführen. Maria Tumarkin schreibt über das Jetzt und das Damals, darüber, wie unsere Vergangenheit, die eigene und die der Gesellschaft, unsere Gegenwart formt. Einfühlsam, furchtlos und mit überraschender Leichtigkeit führt sie uns an die dunkelsten Orte der Geschichte: in schwarz verhängte Klassenzimmer, Gefängnisse und Flüchtlingslager, mitten in uns selbst hinein.
von Lilly Lindner
"Die Autobiographie der Zeit", der neue Roman der Berliner Schriftstellerin Lilly Lindner, ist fast aphoristisch verknappte Poesie voller Melancholie und Grausamkeit.
von Annabelle Wimmer Bakic
"Die junge Frau schildert in ihrer spirituellen Autobiografie viele existenzielle Bewährungsproben und entdeckt tief in sich ihre Fähigkeit als Mittlerin zwischen den Welten."
von Doris Dörrie
Doris Dörrie, die gefeierte Filmemacherin und Autorin, erzählt ihr Leben als Wohnende und fragt, wie und mit wem wir wohnen wollen – eine unendliche Vielfalt des Wohnens tut sich auf. Doris Dörrie ist eine Wohnende wider Willen. Nie wollte sie sich niederlassen, fest einrichten, Wurzeln schlagen, aber wie andere wohnen, hat sie immer schon fasziniert. In Kalifornien geht sie zu Hausbesichtigungen, nur um sich andere Leben in anderen Räumen auszumalen. Auf ihren unzähligen Reisen nach Japan, Mexiko, Marokko, Amerika und Südeuropa sieht sie, wie eng das Wohnen an die jeweilige Kultur geknüpft ist. Und bei ihrer Arbeit als Filmemacherin wird sie zur Expertin für das Erschaffen künstlicher Wohnwelten. Doch während sie ihr eigenes Elternhaus beschreibt, die Studentenbuden, Wohngemeinschaften und das versuchsweise Leben auf dem Land, drängt sich ihr eine Frage immer wieder auf: Wo ist eigentlich in all diesen Häusern und Wohnungen der Raum für die Frauen geblieben? Könnte es etwa sein, dass aus der Hausfrau nur eine Frau im Haus mit anderen geworden ist? Doris Dörrie ist fest entschlossen: Sie will ihre ganz eigene Art des Wohnens finden.
von Julia Wadhawan
Schluss mit der Polarisierung!Julia Wadhawans Vater kommt aus Indien, nur Inder will er keiner sein. Zu Hause spricht er Deutsch, liebt Schnitzel und gibt seiner Tochter zu verstehen: Du bist nicht indisch. Doch das sehen nicht alle so. Zwischen den Zuschreibungen der anderen entwickelt Julia eine Abneigung gegen jede Form von Gruppenzugehörigkeit – bis sie als Journalistin nach Indien reist und das Land sie zwingt, sich zu positionieren. Entlang von Hautfarbe, Religion und Herkunft zeigt die Autorin globale Strukturen auf, die unsere Selbst- und Fremdwahrnehmung mehr bestimmen als die Nationalität. »Sag mir nicht, wer ich bin« ist ihr Plädoyer für Gemeinsamkeit und gegen die drohende gesellschaftliche Spaltung. 
von Ljudmila Ulitzkaja
Alles ist jederzeit möglich – entscheidend ist, wie man damit umgeht.  Unglückliche Ehen und glückliche Mesalliancen, falsche Mütter und untergeschobene Söhne, mal heiter, mal wolkig – Ljudmila Ulitzkaja erzählt vom ganz normalen Leben in Russland. Und von Frauen, die ihrem Leben an einem scheinbar aussichtslosen Punkt eine unerwartete Wendung geben. Die Erzählungen bestechen durch scharfe Beobachtungsgabe, verschmitzten Humor, leise Töne und Zwischentöne sowie die liebevolle Sympathie der Autorin für ihre Figuren.»Eine Meisterin der komischen Entlarvung von Lebenslügen.« NZZ