Empfehlungen basierend auf "Der Hungerpastor Roman"

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von Paolo Cognetti

Eine Geschichte vom Aufbrechen und vom WiederkehrenWagemutig erkunden Pietro und Bruno als Kinder die verlassenen Häuser des Bergdorfs, streifen an endlosen Sommertagen durch schattige Täler, folgen dem Wildbach bis zu seiner Quelle. Als Männer schlagen die Freunde verschiedene Wege ein. Der eine wird sein Heimatdorf nie verlassen, der andere zieht als Dokumentarfilmer in die Welt hinaus. Doch immer wieder kehrt Pietro in die Berge zurück, zu diesem Dasein in Stille, Ausdauer und Maßhalten. Er ringt mit Bruno um die Frage, welcher Weg der richtige ist. Stadt oder Land? Gehen oder Bleiben? Was zählt wirklich im Leben?Vor der ehrfurchtgebietenden Kulisse des Monte-Rosa-Massivs schildert Paolo Cognetti mit poetischer Kraft die lebenslange Suche zweier Freunde nach dem Glück. Eine eindringliche archaische Geschichte über die Unbezwingbarkeit der Natur und des Schicksals, über das Leben, die Liebe und den Tod.»Acht Berge« ist ein feiner, lebenskluger Roman, der mit inzwischen 1,5 Millionen verkauften Büchern weltweit viele Leserinnen und Leser begeistert hat; ausgezeichnet mit dem Premio Strega, dem bedeutendsten Buchpreis Italiens.

von Ulrike Köbele

Offizielles Buch zum Kinofilm äRubinrotä nach dem Bestseller von Kerstin Gier. Mit zahlreichen Fotos.

von Jürgen Seidel

England 1768: Der 12-jährige Schiffsjunge Nick erlebt auf seiner Reise auf dem Schiff Kapitän Cooks viele aufregende Abenteuer und lernt dabei mehr über das Leben, als ihm Lehrer in der Schule je beibringen könnten.

von Johannes Mario Simmel

Wieder legt Mario Simmel einen Roman vor, der, was die Aktualität angeht, nichts zu wünschen übrig läßt. Vom Terror gegen Ausländer und Asylbewerber ist die Rede, von Neonazis, die Molotowcocktails schleudern und jüdische Grabstätten schänden. In dieser Atmosphäre glaubt der Klempnermeister Mischa Kafanke als Sohn eines russischen Juden und einer preußischen Mutter nicht mehr leben zu können. Er, der Erfinder eines Öko-Klos, verläßt Deutschland und begibt sich auf eine an Gefahren und Abenteuern reiche Odyssee rund um die Welt.

von Iwan S. Turgenjew

Über Sehnsüchte Und Ängste In Zeiten Des Übergangs Wozu Festhalten An Idealen, Werten? Ist Doch Alles Falsche Romantik ? Also Weg Damit! Basarow, Medizinstudent Aus Petersburg, Ist Nihilist Und Als Solcher Teil Einer Radikalen Jugendbewegung. Als Er Seinen Freund Arkadi Auf Dessen Heimreise Zum Väterlichen Gut Begleitet, Verliebt Er Sich In Die Junge Witwe Anna ? Was Ihn Existenziell Erschüttert. Sollte Die Alte Welt Etwa Doch Eine Gewisse Wahrheit Für Sich Beanspruchen Dürfen? Dies Herauszufinden, Offenbart Sich Basarow Ein Einziger Vernünftiger Weg: Erst Konfrontation, Dann Kollision. Dank Ganna-maria Braungardts Poetisch-präziser Neuübersetzung Erstrahlt Turgenjews Wegweisender Roman In Vollem Glanz.

von John Vermeulen

Ein Roman, der fundiert und ungemein anschaulich mitten hineinführt in das Leben und Werk des Pieter Bruegel - und in die turbulenteste und grausamste Epoche der niederländischen Geschichte.

von Christoph Ransmayr

›Der fliegende Berg‹ ist die Geschichte zweier Brüder, die von der Südwestküste Irlands in den Transhimalaya, nach dem Land Kham und in die Gebirge Osttibets aufbrechen, um dort, wider besseres (durch Satelliten und Computernavigation gestütztes) Wissen, einen noch unbestiegenen namenlosen Berg zu suchen, vielleicht den letzten Weißen Fleck der Weltkarte. Auf ihrer Suche begegnen die Brüder nicht nur der archaischen, mit chinesischen Besatzern und den Zwängen der Gegenwart im Krieg liegenden Welt der Nomaden, sondern auf sehr unterschiedliche Weise auch dem Tod. Nur einer der beiden kehrt aus den Bergen ans Meer und in ein Leben zurück, in dem er das Rätsel der Liebe als sein und seines verlorenen Bruders tatsächliches, lange verborgenes, niemals ganz zu vermessendes und niemals zu eroberndes Ziel zu begreifen beginnt. Verwandelt von der Erfahrung, ja der Entdeckung der Wirklichkeit, macht sich der Überlebende am Ende ein zweites Mal auf den Weg.

von Georgi Gospodinov

Der melancholisch-irrwitzigste Roman des Bookerpreisträgers Ein Erzähler, dessen Einfühlungsvermögen keine Grenzen kennt: Sei es mit dem ewig weggesperrten Minotaurus im Labyrinth der griechischen Antike, mit einer gewöhnlichen Gartenschnecke oder mit dem eigenen Großvater. Der Erzähler bebildert ein Museum der Zeit, mit allem, was fürs Heute wichtig ist – und bietet uns ein Zeitengewitter von der griechischen Antike über den Beginn des 20. Jahrhunderts bis hin zu den heutigen Ausläufern des bulgarischen Kommunismus. Das Festhalten verdeutlicht auch immer die Vergänglichkeit – doch was heißt leben, als diese Arbeit des Erinnerns zu leisten?

von Martin Panchaud

Eine formal aussergewöhnliche Graphic Novel: Die Lesenden verfolgen die Geschichte aus der Vogelperspektive, die Protagonist*innen sind nur Punkte von oben.

von Vaddey Ratner

Die Kindheit der siebenjährigen Raami endet jäh, als die Roten Khmer in Kambodscha die Macht übernehmen und sämtliche Bewohner aus der Hauptstadt vertreiben. Die behütete Welt der Adelsfamilie bricht zusammen. Aus der Perspektive eines fantasiebegabten Mädchens erzählt Vaddey Ratner eine unfassbare Lebensgeschichte, die auch die ihre ist.