5.0

Der Hund des Zeitreisenden

von Damian Dibben

Format:Hardcover

»Eine Winternacht in Venedig im Jahr 1815. Ein 217 Jahre alter Hund, der auf sein Herrchen wartet …« So beginnt die Geschichte von Tomorrow, einem Hund, der an den Königshöfen und auf den Schlachtfeldern Europas nach dem Mann sucht, dem er einst gehörte und der ihn unsterblich machte. Sein abenteuerlicher Weg führt ihn vom großen Frostjahrmarkt in London im Jahre 1608 bis an den Hof des Sonnenkönigs in Versailles, vom goldenen Zeitalter Amsterdams bis ins Venedig des neunzehnten Jahrhunderts. Valentyne, kultivierter Gentleman und gefragter Arzt und Alchimist seiner Zeit, besitzt das Wundermittel Jyhr, welches Unsterblichkeit verleihen kann. Als er eines Tages an den Stufen der gerade eingeweihten Kirche Santa Maria della Salute spurlos verschwindet, wartet sein treuer Hund vergeblich auf ihn. Tomorrow trifft auf Menschen und Tiere, die ihm freundschaftlich begegnen, er verliebt sich (nur einmal in seinem Leben), bewundert die Menschen für ihre Fähigkeit zur Musik und verzweifelt an ihrem Drang, Kriege zu führen. Er begegnet Gondolieri, Soldaten, Glasbläsern und Herzoginnen und gewinnt tiefe Einblicke in die Stärken und Schwächen der menschlichen Seele. Doch die Suche nach Valentyne ist auch ein Wettlauf gegen die Zeit: Tomorrow muss seinen Herrn finden, bevor dessen alter Feind Vilder ihn aufspürt und für immer vernichtet. Denn Valentyne und Vilder verbindet ein düsteres Geheimnis ...

Gegenwarts- & Literarische Fiktion
448 SeitenHardcover
Erschienen an: August 3, 2020

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Aktuelle Rezensionen(1)

5.0(1 ratings)
annielemieRezension von annielemie

Was für ein wunderbares und einzigartiges Buch.<br/>Ich lese sowieso sehr gerne Bücher, die in der Realität verankert sind, aber Fantasy-Elemente haben. Vorab: so wirklich um Zeitreisen geht es nicht. Da ist der Titel vielleicht etwas irreführend.<br/>Das ganze Buch ist aus der Sicht eines Hundes geschrieben. Wenn man selber ein Hundefan oder -besitzer ist, wird man damit auf jeden Fall seinen Spaß haben.<br/>Die Handlung war für mich kaum vorhersehbar und die Spannung desqegen durchgehend hoch. Auch die einzelnen Handelnden werden stückweise vorgestellt, so dass sich erst am Ende ein stimmiges Gesamtbild ergibt. Das macht der Autor auf eine sehr intelligente Weise und somit erlebt der Leser alle möglichen Gefühle.<br/>Am Ende bleibt eine Erkenntnis: Hunde sind eindeutig die besten Freunde des Menschen

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