Empfehlungen basierend auf "Der Hitler-Mythos"

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von Marian Füssel

"Mein Unglück ist, daß ich noch lebe... von einem Heere von 48.000 Mann hab ich jetzt, wo ich dies schreibe, keine 3000." Als Friedrich der Große dies am 11. August 1759 notiert, liegt die furchtbare Schlacht bei Kunersdorf hinter ihm. Das Grauen dieses einzigen Tages steht emblematisch für einen Weltkrieg des 18. Jahrhunderts, dessen Ereignisse zwischen 1756 und 1763 ganz Europa, aber ebenso die überseeischen Imperien Frankreichs, Großbritanniens und Spaniens oder die Indianerstämme Nordamerikas in Mitleidenschaft zogen. Marian Füssel, Professor für Geschichte der Frühen Neuzeit an der Georg-August-Universität Göttingen, legt eine große, spannende Darstellung dieses Weltkriegs vor.

von Alfred Döblin

Alfred Döblin, 1878 in Stettin geboren, arbeitete zunächst als Assistenzarzt und eröffnete 1911 in Berlin eine eigene Praxis. Döblins erster großer Roman erschien im Jahr 1915/16 bei S. Fischer. Sein größter Erfolg war der 1929 ebenfalls bei S. Fischer publizierte Roman ›Berlin Alexanderplatz‹. 1933 emigrierte Döblin nach Frankreich und schließlich in die USA. Nach 1945 lebte er zunächst wieder in Deutschland, zog dann aber 1953 mit seiner Familie nach Paris. Alfred Döblin starb am 26. Juni 1957.

von george-orwell

Ende 1936 kam Orwell als Zeitungsreporter nach Barcelona, um über den Bürgerkrieg zu berichten. Er schloß sich der Miliz P.O.U.M. an, der Arbeiterpartei der marxistischen Einigung, und kämpfte den Winter über an der Front in Aragonien. Als er wenig später mit ansehen musste, wie die Kommunisten bei der Ausschaltung der ihnen nicht genehmen Truppen Methoden der faschistischen Geheimpolizei anwandten, wurde er zu einem der erbittertsten Feinde des sowjetischen Totalitarismus.

von Thomas Kielinger

4. Aufl., Beck, Mnchen, 2015. 400 Seiten mit einigen graphischen Darstellungen, Pappband mit Schutzumschlag -Sehr gutes Exemplar-

von Jörn Leonhard

„Dieses Buch ist ein Meisterwerk – elegant geschrieben, klar in der Analyse und vielschichtig in der Perspektive. Eine maßgebliche neue Deutung des Ersten Weltkriegs und eine fesselnde Lektüre.“ Christopher Clark, Autor von „Die Schlafwandler“ Jörn Leonhards grandiose Synthese entfaltet ein beeindruckendes Panorama. Sie zeigt, wie die Welt in den Krieg hineinging und wie sie aus ihm als eine völlig andere wieder herauskam. Sie nimmt nicht nur die Staaten und Nationen in den Blick, sondern auch die Imperien in Europa und weit darüber hinaus. Sie beschreibt die dynamische Veränderung der Handlungsspielräume, die rasanten militärischen Entwicklungen und die immer rascheren Wandlungen der Kriegsgesellschaften. Und sie lässt die Erfahrungen ganz unterschiedlicher Zeitgenossen wieder lebendig werden: von Militärs, Politikern und Schriftstellern, Männern und Frauen, Soldaten und Arbeitern. Doch die Gewalterfahrungen des Weltkrieges endeten nicht mit den Friedensverträgen nach 1918, sondern setzten sich in Europa und der ganzen Welt im Namen neuer Ordnungsvorstellungen und radikaler Ideologien fort – so als wäre damals die Büchse der Pandora geöffnet worden, jenes Schreckensgefäß der antiken Mythologie, aus dem alle Übel der Welt entwichen, als man gegen den Rat der Götter seinen Deckel hob.

von Walter Kempowski

Die Fortsetzung der monumentalen Echolot-Chronik: eine einzigartige Collage der letzten Kriegstage 1945In »Echolot – Abgesang ’45« lässt Walter Kempowski die hochdramatischen letzten Tage Hitlerdeutschlands wie in einem Film lebendig werden. Der Leser wird zum Augenzeugen privater und politischer Ereignisse. Er erlebt das unermessliche Leid, das die Nazis über die Menschen brachten, und gleichzeitig Hitlers letzten Geburtstag am 20. April 1945, der sich im Berliner Führerbunker in gespenstischer Atmosphäre abspielt. Walter Kempowskis Collage ist Totentanz und Apokalypse zugleich. In ihr kommen Opfer und Täter, Prominente und Namenlose zu Wort.

von Philip Kerr

When his cover is blown, former Berlin bull and unwilling SS officer Bernie Gunther must re-enter a cat-and-mouse game that continues to shadow his life a decade after Germany’s defeat in World War 2... The French Riviera, 1956: Bernie’s old and dangerous adversary Erich Mielke, deputy head of the East German Stasi, has turned up in Nice—and he’s not on holiday. Mielke is calling in a debt and wants Bernie to travel to London to poison a female agent they’ve both had dealings with. But Bernie isn't keen on assassinating anyone. In an attempt to dodge his Stasi handler—former Kripo comrade Friedrich Korsch—Bernie bolts for the German border. Traveling by night and hiding by day, he has plenty of time to recall the last case he and Korsch worked together... Obersalzberg, Germany, 1939: A low-level bureaucrat has been found dead at Hitler’s mountaintop retreat in Bavaria. Bernie and Korsch have one week to find the killer before the leader of the Third Reich arrives to celebrate his fiftieth birthday. Bernie knows it would mean disaster if Hitler discovers a shocking murder has been committed on the terrace of his own home. But Obersalzberg is also home to an elite Nazi community, meaning an even bigger disaster for Bernie if his investigation takes aim at one of the party’s higher-ups... 1939 and 1956: two different eras about to converge in an explosion Bernie Gunther will never forget.

von Ivan Maisky

The terror and purges of Stalin’s Russia in the 1930s discouraged Soviet officials from leaving documentary records let alone keeping personal diaries. A remarkable exception is the unique diary assiduously kept by Ivan Maisky, the Soviet ambassador to London between 1932 and 1943. This selection from Maisky's diary, never before published in English, grippingly documents Britain’s drift to war during the 1930s, appeasement in the Munich era, negotiations leading to the signature of the Ribbentrop–Molotov Pact, Churchill’s rise to power, the German invasion of Russia, and the intense debate over the opening of the second front. Maisky was distinguished by his great sociability and access to the key players in British public life. Among his range of regular contacts were politicians (including Churchill, Chamberlain, Eden, and Halifax), press barons (Beaverbrook), ambassadors (Joseph Kennedy), intellectuals (Keynes, Sidney and Beatrice Webb), writers (George Bernard Shaw, H. G. Wells), and indeed royalty. His diary further reveals the role personal rivalries within the Kremlin played in the formulation of Soviet policy at the time. Scrupulously edited and checked against a vast range of Russian and Western archival evidence, this extraordinary narrative diary offers a fascinating revision of the events surrounding the Second World War.

von Stefan Barth

Deutschland, April 1945, die letzte Kriegswoche.Der vom langen Krieg desillusionierte Landser Heinrich erf�hrt, dass seine Frau und eins seiner beiden Kinder bei einem Bombenangriff ums Leben gekommen sind. Er desertiert, um an die Seite seiner j�ngsten Tochter zu eilen. Doch er ger�t in die F�nge einer SS-Einheit. Der fanatische Obersturmbannf�hrer von Starnfeld macht kurzen Prozess mit Vaterlandsverr�tern und h�ngt Heinrich am n�chsten Baum auf. Als er von der jungen B�uerin Elsa vor dem sicheren Tod gerettet wird, glaubt Heinrich, seinen Heimweg fortsetzen zu k�nnen. Stattdessen ger�t er in einen blutigen Konflikt um das versteckte Gold einer ermordeten j�dischen Industriellen-Familie. Um nach Hause zu kommen zu seinem Kind, muss Heinrich ein letztes Mal k�mpfen. H�rter als je zuvor.

von Jörn Leonhard

„Dieses Buch ist ein Meisterwerk – elegant geschrieben, klar in der Analyse und vielschichtig in der Perspektive. Eine maßgebliche neue Deutung des Ersten Weltkriegs und eine fesselnde Lektüre.“ Christopher Clark, Autor von „Die Schlafwandler“ Jörn Leonhards grandiose Synthese entfaltet ein beeindruckendes Panorama. Sie zeigt, wie die Welt in den Krieg hineinging und wie sie aus ihm als eine völlig andere wieder herauskam. Sie nimmt nicht nur die Staaten und Nationen in den Blick, sondern auch die Imperien in Europa und weit darüber hinaus. Sie beschreibt die dynamische Veränderung der Handlungsspielräume, die rasanten militärischen Entwicklungen und die immer rascheren Wandlungen der Kriegsgesellschaften. Und sie lässt die Erfahrungen ganz unterschiedlicher Zeitgenossen wieder lebendig werden: von Militärs, Politikern und Schriftstellern, Männern und Frauen, Soldaten und Arbeitern. Doch die Gewalterfahrungen des Weltkrieges endeten nicht mit den Friedensverträgen nach 1918, sondern setzten sich in Europa und der ganzen Welt im Namen neuer Ordnungsvorstellungen und radikaler Ideologien fort – so als wäre damals die Büchse der Pandora geöffnet worden, jenes Schreckensgefäß der antiken Mythologie, aus dem alle Übel der Welt entwichen, als man gegen den Rat der Götter seinen Deckel hob.