Eine junge Mutter und ihr Sohn durchqueren in einem kleinen Boot den strömenden Fluss Atrato in Kolumbien. Sie ist weiß, er ist schwarz. Die beiden sind auf dem Weg zur leiblichen Mutter und im Laufe der Fahrt erfahren wir ihre gemeinsame Geschichte. Dabei fließt die Erzählung wie der Fluss, der sie trägt. Er ist die Ader der Landschaft, eines Urwalds voller Früchte, Tiere und Düfte, aber auch die Ader des menschlichen Lebens. Als der Junge entscheidet, bei wem er leben möchte, nimmt der Roman eine unerwartete Wendung ... Eine literarische Reise von großer Sinnlichkeit über die Zartheit des Mutterseins, die Kraft der Freundschaft und über die Abgründe, die unsere Herkunft mit sich bringen kann.
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Der Fluss ist eine Wunde voller Fische
von Lorena Salazar, Grit Weirauch
Eine junge Mutter und ihr Sohn durchqueren in einem kleinen Boot den strömenden Fluss Atrato in Kolumbien. Sie ist weiß, er ist schwarz. Die beiden sind auf dem Weg zur leiblichen Mutter und im Laufe der Fahrt erfahren wir ihre gemeinsame Geschichte. Dabei fließt die Erzählung wie der Fluss, der sie trägt. Er ist die Ader der Landschaft, eines Urwalds voller Früchte, Tiere und Düfte, aber auch die Ader des menschlichen Lebens. Als der Junge entscheidet, bei wem er leben möchte, nimmt der Roman eine unerwartete Wendung ... Eine literarische Reise von großer Sinnlichkeit über die Zartheit des Mutterseins, die Kraft der Freundschaft und über die Abgründe, die unsere Herkunft mit sich bringen kann.
Aktuelle Rezensionen(1)
Dieses Buch geht unter die Haut. Seine Sprachbilder haben mich das eine oder andere mal innehalten lassen. Einige waren wunderschön, andere erschreckend echt. Auch wenn ich ein großer Fan der literarischen Stimme der Autorin (und in meinem Fall auch der Übersetzung) war, kann ich ihre Sprachbilder zur Beschreibung von BIPOC nicht hinnehmen. Sie entspringen einer weißen privilegieren Erzählperspektive und rassistischen Strukturen unserer Gesellschaft. Ich würde mir wünschen, dass diese nicht reproduziert werden! Auch das „Leiden“ der weißen Hauptfigur innerhalb der lokalen Strukturen von primär BIPOC zu beschreiben, finde ich nicht angebracht.