»Magere Wölfe kämpfen am besten« Herzog BrynFitz Chivalric hat bei der Verteidigung seines greisen Königs seine Gesundheit und beinahe auch seinen Verstand verloren. Doch König Listenreich bietet ihm keine Rache oder wenigstens Genugtuung. Schließlich war der Drahtzieher hinter Fitz' Verletzungen dessen eigener Onkel, der Sohn des Königs. Und der hat seine Pläne, um den Thron an sich zu reißen, nicht aufgegeben! Verzweifelt bemüht sich Fitz, die Intrigen des Prinzen zu durchkreuzen – und ahnt nicht, dass sein Schicksal längst besiegelt ist.Dieses Buch ist bereits unter dem Titel »Des Königs Meuchelmörder« im Bastei-Lübbe Verlag erschienen und unter dem Titel »Der Schattenbote« im Heyne Verlag.
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Der Bruder des Wolfs
von Robin Hobb, Eva Bauche-Eppers
»Magere Wölfe kämpfen am besten« Herzog BrynFitz Chivalric hat bei der Verteidigung seines greisen Königs seine Gesundheit und beinahe auch seinen Verstand verloren. Doch König Listenreich bietet ihm keine Rache oder wenigstens Genugtuung. Schließlich war der Drahtzieher hinter Fitz' Verletzungen dessen eigener Onkel, der Sohn des Königs. Und der hat seine Pläne, um den Thron an sich zu reißen, nicht aufgegeben! Verzweifelt bemüht sich Fitz, die Intrigen des Prinzen zu durchkreuzen – und ahnt nicht, dass sein Schicksal längst besiegelt ist.Dieses Buch ist bereits unter dem Titel »Des Königs Meuchelmörder« im Bastei-Lübbe Verlag erschienen und unter dem Titel »Der Schattenbote« im Heyne Verlag.
Aktuelle Rezensionen(2)
Ich habe selten eine Buchreihe so verschlungen wie die Weitseher-Trilogie von Robin Hobb. Schon im ersten Band wird man ganz ruhig und behutsam in die Welt hineingezogen. Man begleitet Fitz auf seinen ersten Schritten, lernt die Charaktere Stück für Stück kennen und wächst mit ihnen zusammen. Es fühlt sich schnell so an, als wäre man selbst Teil dieser Welt. Im zweiten Teil nimmt die Geschichte deutlich an Fahrt auf, und spätestens im dritten Band steigert sich alles bis zum emotionalen Höhepunkt. Ich habe so sehr mit Fitz und Nasseweis (dem Wolf) mitgefiebert, gehofft und gelitten, dass ich die Bücher kaum aus der Hand legen konnte. Robin Hobb schreibt unglaublich intensiv. Ihr Stil ist ruhig, fast poetisch, und gleichzeitig so fesselnd, dass man komplett darin versinkt. Die Welt fühlt sich echt an, greifbar, und die Figuren sind so tief und menschlich beschrieben, dass man sie nicht einfach nur liest, sondern wirklich erlebt. Man versteht ihre Entscheidungen, auch wenn man sie nicht immer gutheißt – und genau das macht sie so besonders. Für mich ist diese Trilogie weit mehr als nur Fantasy. Es ist eine Geschichte, die nachwirkt und die man noch lange im Herzen trägt. Ein echtes Leseerlebnis und für mich eines der besten Werke, die ich je gelesen habe.
Mit "Der Bruder des Wolfs" hat Robin Hobb einen gewaltigen zweiten Teil der Chroniken der Weitseher hervorgebracht. Bereits im ersten Teil lernen wir den jungen Fitz kennen, im zweiten Teil verdichten sich die Verschwörungen und Geheimnisse am Königshof und wir beobachten aus Fitz Perspektive die Geschehnisse. Veritas, sowie seine Gemahlin und auch Philia spielen in diesem Teil der Triologie zentrale Rollen. Die Charaktere haben mir außerordentlich gut gefallen, da sie vielschichtig sind, eigene Vergangenheiten und Kulturen mitbringen und mir einfach auf ihre Art symphatisch waren. Den Schreibstil erzählt aus der Pespektive des Chronisten, wie auch der erste Teil, gefiel mir immer besser. Am Anfang jedes Kapitels erfahren wir, wie in einem Geschichtsbuch, mehr über die Vergangenheit des Königreichs, der Welt und der Personen. Das wirkt keinesfalls aufdringlich, aber liefert tolle Informationen, welche die Welt noch greifbarer machen. Trotzdessen, dass wir beinahe jeden Tag im Leben von Fitz detailreich begleiten, wird die Erzählung nie langweilig oder hängt einen ab. Dadurch kann man einfach noch besser in den Alltag des Charakters eintauchen und seine Verhaltensweisen begreifen. Robin Hobb schafft dadurch situationsabhänge atmosphären, wie sie mir bisher selten in Büchern begegnet sind. Im Gegensatz zum ersten Teil spielt 'die Gabe' hier eine etwas größere Rolle. Außerdem steigen wir gleich zu Beginn in eine Situation voller Intrigen ein und dieses Netz verdichtet sich im Buch immer mehr. Besonders gefallen hat mir, dass wir einen Charakter begleiten den man so nicht alle Tage sieht. An der wichtigen Mission in diesem Buch nimmt unser Protagonist zum Beispiel gar nicht Teil und erfährt nur passiv von einzelnen Begebenheiten. Dafür ist er in fast alle Geheimnisse eingeweiht und kennt oft die Hintergründe. Durch all diese Aspekte entsteht eine enizigartige Geschichte, die mich komplett in ihren Bann gezogen hat. Ich kann es kaum erwarten Teil 3 zu lesen!