Empfehlungen basierend auf "Der Brombeergarten"

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von Susanne Wittpennig

Die beinahe sechzehnjährige Maya erhält eines Tages einen Brief von ihrem Freund Domenico aus Sizilien. Die Nachricht verheißt allerdings nichts Gutes: Domenico und sein Zwillingsbruder Mingo stecken mal wieder in ziemlichen Schwierigkeiten. Sie sind auf der Flucht zurück nach Deutschland. All die Gefühle für Domenico, die Maya so mühsam zu vergessen versucht hat, brechen wieder hervor. Als sie den beiden Brüdern und deren Halbschwester Bianca erneut gegenübersteht, wird klar, dass die Situation nur schwer zu lösen sein wird. Probleme mit Polizei und Jugendbehörden stehen an, Bianca ist an einer schweren Grippe erkrankt, und Mingos Drogenprobleme scheinen ausweglos. Maya, ihre Eltern und die Klassenlehrerin Frau Galiani versuchen nach allen Kräften zu helfen. Doch es kommt alles anders. Ein tragisches Unglück wirft Mayas Leben fast aus der Bahn und verbindet sie erneut mit Domenicos Schicksal. Sie merkt, dass sie ihre Liebe zu ihm nicht so einfach aus sich herausreißen kann. Auch wenn seine Welt so meilenweit von der ihren entfernt ist. Wie soll sie sich entscheiden?

von Simone Hirth

geboren 1985 in Freudenstadt. Studium am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Nach diversen Umzügen und Aushilfsjobs lebt sie heute als freischaffende Autorin in Kirchstetten (Niederösterreich). Verschiedene Preise und Stipendien, u.a.: Literaturstipendium des Landes Baden-Württemberg, Start-Stipendium des BMUKK, Reinhard-Priessnitz-Preis sowie Hans-Weigel-Literaturstipendium. Ihr Debütroman „Lied über die geeignete Stelle für eine Notunterkunft“ wurde für den Alpha Literaturpreis nominiert. Zuletzt erschien ihr Briefroman „Das Loch“ (Kremayr & Scheriau 2020).

von Meredith May

Die preisgekrönte Journalistin und Imkerin aus Kalifornien erzählt die Geschichte ihrer Kindheit: Nach der Trennung ihrer Eltern zieht die Fünfjährige mit Mutter und jüngerem Bruder von der Ostküste nach Kalifornien zu den Grosseltern. Dort verlässt die depressive Mutter das Zimmer nicht mehr. Die Grossmutter stellt sich schützend vor ihre Tochter und zeigt wenig Einfühlungsvermögen für die Kinder. Meredith findet Halt bei ihrem Grossvater, einem bodenständigen Imker. Er verliert nicht viele Worte über die Situation zu Hause, sondern nimmt seine Enkelin mit, wenn er sich um seine Bienenstöcke kümmert. Nach und nach erklärt er ihr Aufbau und Funktionsweise eines Bienenvolkes. Und Meredith lernt von den Bienen Wichtiges über Sozialverhalten und Familie und erhält Anregungen für ihren eigenen Weg. Die aussergewöhnliche Geschichte über eine verstörende Kindheit, die dank eines besonderen Menschen und der Lehren der Natur zu einem geglückten Leben führt, und über die faszinierende Welt der in ihrer Existenz bedrohten Honigbienen, berührt und fesselt. Kaufempfehlung für alle Bibliotheken

von Mounia Jayawanth

Lia hält jeden auf Abstand. Niemand weiß von ihrer Essstörung und womit sie zu kämpfen hat. Doch alles könnte sich ändern, als sie plötzlich den gut aussehenden Noah aus ihrer Schule in ihrem Therapiezentrum trifft. Für beide ist klar, dass sie diese Begegnung so schnell wie möglich vergessen wollen, aber das ist gar nicht so leicht, wenn man sich jeden Tag in der Schule sieht. Außerdem findet sie Noah netter, als ihr lieb ist. Und ihm scheint es ähnlich zu gehen, denn aus irgendeinem Grund will er immer mehr Zeit mit ihr verbringen. Zu gerne würde sie mit jemandem über ihr Gefühlschaos reden, aber die Beziehung zu ihren Eltern ist das reinste Drama, und selbst ihre beste Freundin Gina weiß nicht, was wirklich in ihr vorgeht. Umso verrückter ist es, dass sie Noah und ihrer Mitschülerin Samira plötzlich mehr Vertrauen schenkt als jemals jemand anderem zuvor. Ein Jugendbuch über Freundschaft, Liebe und all das, worüber nie gesprochen wird: psychische Krankheiten, Alltagsrassismus, toxische Beziehungen, und vieles mehr!

von Katja Alves

Wollt ihr wissen, was echt anstrengend ist? Jemandem etwas Supereinfaches zu erklären! Zum Beispiel, dass Miranda unbedingt die Hauptrolle in einem Film spielen muss, der in ihrer Klasse gedreht werden soll. Das ist ja wohl logisch! Doch mitten in den Vorbereitungen verschwindet plötzlich Mirandas Kindermädchen … Zum Glück weiß der Muffin-Club sofort, was zu tun ist. Und wird dabei beinahe weltberühmt.

von Alice Jakubeit

Vivian lebt in Texas und hat die Nase voll. Von den blöden Kommentaren der Jungs während des Unterrichts. Von den Lehrern, die nichts dagegen unternehmen. Von der absurden Kleiderordnung, die nur für Mädchen zu gelten scheint. Aber vor allem hat Vivian es satt, den Mund zu halten. Als sie einen alten Flyer ihrer Mutter, ein ehemaliges Punkrock-Riot-Grrrl, findet, beschließt sie, etwas gegen die Ungerechtigkeit zu tun. Heimlich gestaltet sie ihren eigenen Flyer, "Moxie", und verteilt ihn an der Schule. Die Mädchen sind begeistert und tragen Vivians Botschaft weiter. Und auch Seth, der neue Junge an der Schule, ist schwer beeindruckt. Doch schon bald begreift Vivian, dass sie damit eine Revolution angestoßen hat, die ihre Leben ganz schön ins Wanken bringt.

von Alice Pantermüller

Klappentext: Linni von Linke will endlich berühmt werden! Seit ihre legendäre Uroma Emilie damals ein großer Star in Hollywood war, sind nämlich alle Mädchen der Familie von Links berühmt geworden. Sogar Linnis kleine Schwester Frida war neulich in der Zeitung - mit Foto! Jetzt ist Linni an der Reihe. Mit ihren Gedichten wird sie die Welt erobern. Doof nur, dass außer Linni keiner ihre Gedichte gut findet. Und dann taucht auch noch eine griesgrämige alte Dame auf, die ihre Pläne durchkreuzen will. Ob Linnis Wunsch doch noch in Erfüllung geht?

von Melissa Fu

Eine fliehende Mutter, ein schweigender Sohn und eine Enkelin, die ihre Wurzeln sucht Melissa Fu hat einen bezaubernden und eindringlichen Roman über die generationenübergreifende Suche einer Familie nach Heimat und die heilende Kraft von Geschichten geschrieben. Als ihre Stadt in Flammen aufgeht, beginnt für die junge Mutter Meilin und ihren vierjährigen Sohn Renshu eine gefährliche Reise durch das kriegszerstörte China der 1930er Jahre. Kaum wähnen sie sich einmal in Sicherheit, müssen sie schon wieder aufbrechen zu einem anderen Ort und in ein anderes Land. Die findige Meilin muss ihren ganzen Einfallsreichtum aufbieten, um ihren einzigen Sohn aufwachsen sehen zu können. Inmitten von Überlebenskämpfen, tragischen Trennungen und bewegenden Wiedersehen finden sie Trost und Zuflucht bei einer alten, seidenen Schriftrolle. Ihre feinen Zeichnungen und die schillernde Legende vom Pfirsichblütengarten beschützen sie vor der harten Realität der Flucht. Jahre später lebt Renshu in den USA. Er heißt nun Henry Dao, hat studiert, geheiratet und eine Familie gegründet. Über seine Kindheit schweigt er sich aus, und auch seine Versuche, einen Obstgarten anzulegen, misslingen – bis eines Tages die Pfirsichbäume wachsen. Hier, im Pfirsichgarten ihres Vaters, kann seine Tochter Lily vielleicht doch etwas über ihre Wurzeln erfahren. Inspiriert von den Erfahrungen ihres Vaters und angetrieben von der Sehnsucht, ihre Familiengeschichte zu kennen, hat Melissa Fu einen bewegenden Roman geschrieben, der sich über Generationen und Kontinente erstreckt. »Mein Vater erzählte nie von seiner Kindheit – bis zu diesem einen Tag in meinen Zwanzigern, als er aus unerfindlichen Gründen entschieden hatte, uns mehr von seinem Leben zu erzählen. Ich schrieb auf, was ich konnte, jedes Detail, jede verstreute Erinnerung. Ich hoffe, dass Familienzweige Ihnen das gleiche Glücksgefühl verschaffen kann, das mein Vater nach vielen Jahren gefunden hat.« Melissa Fu

von Lydia Wünsch

»Ja, Almanzo war ein entzückendes Kind. Da war sich die Welt einig. Das Problem war die Mutter.«Rosie erfährt erst spät von der Behinderung ihres Sohnes. Dabei hat sie schon lange geahnt, dass etwas mit Almanzo nicht stimmt. Die Diagnose wird ihr Leben von da an bestimmen. Und auch die Herausforderungen mit einem autistischen Kind werden von Jahr zu Jahr mächtiger, bis Rosie schließlich zu einer Entscheidung kommt, die das Leben ihrer Familie von Grund auf verändern wird.Die Geschichte beruht auf wahren Begebenheiten und enthält Originaltexte des Autisten Amanzio.Mit Rosie schafft Lydia Wünsch in ihrem Debut eine beeindruckende Heldin, die bis zur letzten Seite in ihrer Einfachheit Größe und Würde ausstrahlt.

von Katrina Kahler

Julia hat wirklich genug Probleme: Die Abschlussprüfungen stehen bevor, ihre Fotos kursieren noch immer im Internet, und zu allem Überfluss kommt ihre Mutter plötzlich wieder nach Hause und mischt sich in Julias Leben ein. Als das Cyber-Mobbing ein ganz neues Ausmaß annimmt, beschließt Julia, dass es endlich an der Zeit ist, Sara die Stirn zu bieten. Wird es ihr gelingen, ihre Erzrivalin ein für alle Mal in ihre Schranken zu weisen? Und warum zeigt Ky auf einmal wieder Interesse an Julia? Der siebte Teil dieser Buchserie für Mädchen ab 12 Jahren vermag es wieder, junge Leserinnen bis zum Ende zu fesseln und an Julias Schicksal Anteil nehmen zu lassen.