3.2

Dein letztes Fest

von Jason Rekulak, Leena Flegler

Format:Softcover
2-3 Werktage nach Versand
Gratis Versand

Deine Tochter ist in Gefahr, doch sie will es nicht wahrhaben …

Mystery, Thriller, Horror & Crime
432 SeitenSoftcover
Erschienen an: April 2, 2026

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Aktuelle Rezensionen(3)

3.2(15 ratings)
LindaRezension von Linda

Das Buch hat mir von der ersten bis zur letzten Seite unglaublich gut gefallen. Ich fand es erfrischend aus der Sicht eines Mannes beziehungsweise Vaters zu lesen und konnte mich in den Gedanken und Gefühlen des Protagonisten sehr gut hineinversetzen. Der Schreibstil war sehr angenehm und mir haben auch die kurzen Kapitel und die verschiedene Einteilungen des Buches gefallen. Es war sehr ausführlich beschrieben, jedoch hatte ich nicht den Eindruck, als wollte man hier nur Lücken füllen, sondern dem Leser ein bildliches Bild geben. Die ein oder andere Wendung hat mich wirklich sehr überrascht beziehungsweise erstmal mit offenen Mund dasitzen lassen. Und zwei Szenen haben sogar in mir Tränen auslösen können, was ich nicht von Thrillern bisher kannte. In allem war es für mich eine tolle Zeit mit diesem Buch.

Alexa EngelRezension von Alexa Engel

Der Roman „Dein letztes Fest“ von Jason Rekulak folgt Frank Szatowski, einem verwitweten Paketboten, der seit drei Jahren keinen Kontakt mehr zu seiner Tochter Maggie hat. Die Funkstille endet abrupt, als Maggie ihn einlädt, bei ihrer bevorstehenden Hochzeit dabei zu sein und sie zum Altar zu führen. Für Frank ist das nicht nur überraschend, sondern auch die einzige Chance, die zerbrochene Beziehung vielleicht zu reparieren. Maggie hat sich inzwischen ein Leben aufgebaut, das mit Franks Alltag kaum noch etwas gemeinsam hat: Sie wird Aidan Gardner heiraten, der aus einer sehr einflussreichen und wohlhabenden Familie stammt. Die Feierlichkeiten finden auf dem abgelegenen Anwesen dieser Familie statt, fernab von allem, was Frank vertraut ist. Kaum angekommen, merkt Frank, dass er in dieser Umgebung nicht willkommen ist. Die Mitglieder der Familie Gardner geben sich zwar höflich, wirken dabei jedoch kontrolliert und unnahbar, als würden sie ihn bewusst auf Abstand halten. Auch Maggie selbst verhält sich anders, als er sie in Erinnerung hat: Sie wirkt angespannt, wägt ihre Worte sorgfältig ab und vermeidet es, auf kritische Fragen einzugehen. Gleichzeitig stößt Frank außerhalb des Anwesens auf Misstrauen gegenüber den Gardners. In Gesprächen mit Einheimischen hört er Andeutungen über einen Vorfall aus der Vergangenheit, bei dem eine junge Frau verschwunden ist – ein Ereignis, das offenbar nie vollständig aufgeklärt wurde und mit Aidans Umfeld in Verbindung stehen soll. Diese Hinweise lassen Frank nicht mehr los. Während die Hochzeitsvorbereitungen voranschreiten, beginnt er, genauer hinzusehen, stellt Fragen und versucht herauszufinden, ob seine Tochter sich in einer Situation befindet, die gefährlicher ist, als sie selbst wahrhaben will. Die Handlung bleibt konsequent an Franks Perspektive gebunden, was die Wahrnehmung stark prägt: Er ist bodenständig, direkt und misstrauisch gegenüber der inszenierten Perfektion der Gardners. Maggie erscheint ambivalent – sie sucht zwar die Nähe zu ihrem Vater, wirkt gleichzeitig aber angepasst und fast eingeschüchtert. Aidan Gardner, ein wenig erfolgreicher Künstler, bleibt lange schwer durchschaubar: nach außen ruhig und kultiviert, gleichzeitig umgeben von Gerüchten und Ungereimtheiten. Die Spannung entsteht aus kleinen Beobachtungen – Gespräche, widersprüchliche Details und das Verhalten der Familie – die sich allmählich zu einem bedrohlichen Gesamtbild verdichten. Weniger überzeugend ist, dass sich die Entwicklung im Mittelteil spürbar streckt, aber auch zur Beginn schon einen sehr langsamen Entwicklungstempo vorlegt. Einige Hinweise legen relativ früh eine bestimmte Richtung nahe. Der Roman bietet wenig Überraschendes. Zudem bleiben einzelne Mitglieder der Gardner-Familie eher schemenhaft, obwohl sie für die zugrunde liegenden Konflikte zentral sind, wodurch die emotionale Wirkung mancher Enthüllungen begrenzt bleibt. Den Roman Schlaffenszeit von Jason Rekulak fand ich großartig, doch sein Gespür für die Spannung ist diesem Buch beinahe fern geblieben. Dabei war die Idee zu dem Roman vielversprechend. Lobend soll der flüssiger Schreibstil des Autors zu erwähnen. Alles in allem ein netter Spannungsroman für Zwischendurch.

TeresaRezension von Teresa

Ich hatte nach Schlafenszeit echt hohe Erwartungen an „Dein letztes Fest“, aber leider wurde ich diesmal etwas enttäuscht. Die Protagonisten haben mich richtig genervt. Ihre Entscheidungen und Handlungen waren für mich oft überhaupt nicht nachvollziehbar und haben mich stellenweise echt wütend gemacht. Einzig Abigail mochte ich sehr. Einen richtigen Plot habe ich ehrlich gesagt vermisst. Es fühlte sich eher an wie ein schlechter Netflix Film, bei dem zwar viel passiert, aber irgendwie nichts wirklich greift oder hängen bleibt. Was ich aber sagen muss, der Schreibstil von Jason Rekulak ist wieder super. Das Buch lässt sich flüssig lesen und man kommt schnell durch, auch wenn die Story mich nicht wirklich überzeugen konnte. Insgesamt okay für zwischendurch, aber kein Vergleich zu Schlafenszeit.

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