Amber hat es satt, unsichtbar zu sein. Sie will Daphnes perfektes Leben, ihr Geld, ihre Häuser, doch vor allem will sie ihren Mann: den attraktiven und extrem erfolgreichen Jackson Parrish.Und sie wird nicht ruhen, bis sie Daphnes Platz eingenommen hat.Daphne hatte nicht immer Angst vor ihrem Mann. Doch seit Langem ist Daphnes Leben die Hölle. Bis sie eine neue Freundin findet: Amber.
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Dein Leben gegen meins
von Liv Constantine
Amber hat es satt, unsichtbar zu sein. Sie will Daphnes perfektes Leben, ihr Geld, ihre Häuser, doch vor allem will sie ihren Mann: den attraktiven und extrem erfolgreichen Jackson Parrish.Und sie wird nicht ruhen, bis sie Daphnes Platz eingenommen hat.Daphne hatte nicht immer Angst vor ihrem Mann. Doch seit Langem ist Daphnes Leben die Hölle. Bis sie eine neue Freundin findet: Amber.
Aktuelle Rezensionen(2)
Ich habe das Buch an einem Tag durchgelesen. Der Schreibstil liest sich flüssig, die Protagonisten sind sehr interessant und man lernt sie wirklich ausführlich kennen. Die Art der Unterteilung des Buches hat mich sehr neugierig gemacht. Inhaltlich hat es mich sehr an einen anderen Thriller erinnert (ich möchte nicht spoilern, daher nenne ich den Titel nicht), aber die Charaktere und deren Gedanken sind viel ausführlicher dargestellt. Die beschriebenen Situationen sind teilweise sehr bedrückend. Da es 2018 noch nicht „in“ war, Triggerwarnungen abzudrucken, erkundigt euch in jedem Falle vorher. Insgesamt ein gelungenes und lesenswertes Buch.
„Alles, was sie verlangte, war das Leben, das sie verdiente. Ihr kam nicht in den Sinn, dass sie genau das bekommen hatte.“ Puh, wo fange ich bloß an? Ich mochte dieses Buch nicht. Der Schreibstil ist gut. Die Parallelen zu „Wenn sie wüsste“ sind sehr krass. „Dein Leben gegen meins“ erschien zuerst und es ist stark anzunehmen, dass „Wenn sie wüsste“ abgekupfert ist . Trotzdem ist Letzteres eindeutig das bessere Werk, da es im Gegensatz zu diesem Buch der Autorin gelang ein spannendes Werk zu schreiben, mit einem „mindfuck“ Plot-Twist. Der Aufbau ist gleich. Das Buch ist in 3 Teile gegliedert. Der erste Teil ist elendig lang. 245 (!) Seiten wie die Betrügerin Amber die falsche Freundin mimt um an den reichen Jackson Parrish zu kommen. (Es gibt ja auch nur einen reichen Mann auf der Welt, nicht.) In diesen 245 Seiten passiert nichts, wo man sich fragt: Was geht denn hier vor? Ein großer Teil der Spannung war schon mit der Inhaltsangabe genommen. Man weiß von Anfang an um Ambers Absichten und das tut dem Buch einfach nicht gut. Der zweite Teil ist aus der Sicht von Daphne, aka der vielseitig beneideten Mrs. Parrish geschrieben, die unter ihrem in Wahrheit psychopathischen Ehemann leidet. Und hier kommt der Fehler, 245 Seiten sind zu viel um nichts davon mitzubekommen, dass ein Charakter dermaßen einen an der Waffel hat. Er ist grausam, er ist gemein, er ist narzisstisch und bösartig, aber der Bruch kommt zu abrupt, sodass dieser „Charakterwandel“ sich unglaubwürdig anfühlt. Es gab zu wenig Interaktionen im ersten Teil zwischen Daphne und Jackson und Jackson und Amber, sowie Jackson und Dritte. Er war unterpräsentiert. Wie er sich letztlich dann benimmt, fehlen einem die Worte. Würde ein gut erzogener Mann wirklich auf die Törtchen für das Schulfest der Kinder pissen? Würde ihn das wirklich erregen? Auch hat mir nicht gefallen, dass Daphne angeblich Psychologie studiert hat, um mehr darüber zu erfahren, wie sie ihren Mann bändigen kann. Zunächst wird er als Soziopath bezeichnet, später als Psychopath - so als wäre beides das gleiche. Äh, nein? Ich empfand ihr Verhältnis zu Amber nie allzu herzlich. Man erfährt im zweiten Teil sogar das sie für sie wie eine Schwester war. Okay. man wusste das Amber nichts als Neid empfindet, aber woran hätte man jetzt erkennen sollen das Daphne so viel für sie empfindet? Daphne kam ihr angeblich auf die Schliche, weil sie in zwei fällen die gleiche Formulierung benutzt hatte und stellte dann mit Hilfe eines Detektivs Nachforschungen an. Nur hat Meredith, eine Freundin von Daphne, zuerst herausgefunden dass Amber nicht Amber ist und erst viel später lügte Amber fast im gleichen Wortlaut erneut. Meiner Logik nach, hätte sie zuerst bei der einen Sache Lügen müssen, damit Daphne bei Merediths Vorwürfen es klingeln hören müsste. Sie glaubte ihr jedoch vorbehaltlos. Außerdem ,wenn sie so viel hinter Jacksons Rücken machen konnte, der sie ja permanent überwachte und alles kontrollierte, warum nutzte sie dann dies nicht dazu aus ihre Flucht zu organisieren? Man kann einen Detektiv mit Sicherheit auch für solche Dinge bezahlen, ganz diskret. Im mittleren Teil gibt es so einige Wiederholungen, weil einige Szenen aus dem ersten Teil noch mal aus Daphnes Sicht geschildert werden. Der Dritte Teil ist dann der Rache gewidmet. Alle bekommen was sie verdienen. Der Teil hat mir noch am Besten gefallen, auch wenn nicht alles stimmig war. Ich hätte es cooler gefunden, wenn Amber ihr neues Leben länger verfluchen würde und vielleicht zu bereuen beging.