Nachdem Marlowe wegen einer explodierenden Kerze aus Versehen das Haus ihrer Nachbarn niederbrennt und in der ganzen Stadt dafür ausgelacht wird, nimmt sie einen Ferienjob auf einer abgelegenen Insel an. Dort soll sie gemeinsam mit einer Gruppe anderer Teenager Führungen durch eine alte verfallene Villa anbieten. Doch die Idylle bleibt nicht lange so sonnig, denn schon bald wirft die Vergangenheit einen düsteren Schatten über die Insel. In den Dreißigerjahren hat dort ein Arzt mit seinen adoptierten Kindern gelebt, bis sie nach einer Tragödie das Anwesen verlassen haben und nie wieder zurückgekehrt sind. Zunehmend vermischt sich Früher mit Heute, Spekulation mit Verdacht – und die tödlichen Gefahren der Insel sind keineswegs Geschichte.
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Death at Morning House
von Maureen Johnson, Henriette Zeltner-Shane
Nachdem Marlowe wegen einer explodierenden Kerze aus Versehen das Haus ihrer Nachbarn niederbrennt und in der ganzen Stadt dafür ausgelacht wird, nimmt sie einen Ferienjob auf einer abgelegenen Insel an. Dort soll sie gemeinsam mit einer Gruppe anderer Teenager Führungen durch eine alte verfallene Villa anbieten. Doch die Idylle bleibt nicht lange so sonnig, denn schon bald wirft die Vergangenheit einen düsteren Schatten über die Insel. In den Dreißigerjahren hat dort ein Arzt mit seinen adoptierten Kindern gelebt, bis sie nach einer Tragödie das Anwesen verlassen haben und nie wieder zurückgekehrt sind. Zunehmend vermischt sich Früher mit Heute, Spekulation mit Verdacht – und die tödlichen Gefahren der Insel sind keineswegs Geschichte.
Aktuelle Rezensionen(5)
~Irgendwie ist meine Meinung zur 1. Hälfte des Buches total anders als zur 2. Hälfte🤭 Anfangs fand ich, dass es sich sehr gezogen hat. Es gab viele Andeutungen, aber so richtig passiert ist erstmal nichts, was ich sehr schade fand. Weil als dann in der Mitte endlich mehr Handlung kam, hat es mir sehr gut gefallen. Das Ende war spannend und ich war überrascht, wie viel dann doch hinter allem steckte. Auch mit den zwei Zeitebenen, Zeitungsartikeln und dem Brief am Ende - sowas gefällt mir immer sehr gut🤗 Die Protagonistin fand ich v. a. zu Beginn eher nervig, weil es gefühlt nur um ihren Crush und deren erstes Date ging. Klar, es ist ein YA-Thriller, aber da fand ich lag der Fokus schon sehr stark darauf und weniger auf den Spannungselementen. Alles in allem viel Potenzial und ein tolles Ende, aber dazwischen konnte es mich nicht ganz überzeugen🫠~ Follow me for more bookish content on Instagram: @anna_amalia_reads 🫶🏼
Am Anfang hat sich die Geschichte etwas gezogen. Jedoch würde es mit jeder Seite interessanter, vor allem dass es auf zwei verschiedenen Zeitebenen spielt.
Death at Morning House von Maureen Johnson lebt vor allem von seiner Atmosphäre. Das Buch nimmt sich viel Zeit für Beschreibungen der Personen, des Hauses und der Umgebung, wodurch eine sehr dichte, teilweise fast ruhige Stimmung entsteht. Der Einstieg fiel mir etwas schwer, weil besonders die Vorgeschichte noch nicht so spannend war und sich die Handlung insgesamt eher langsam entwickelt. Trotzdem wurde es nie wirklich langweilig, weil immer wieder Einblicke in die Vergangenheit eingebaut wurden, die neugierig gemacht haben und die Geschichte nach und nach zusammengesetzt haben. Der Plot-Twist war für mich nicht vorhersehbar und hat auch Sinn ergeben, konnte mich emotional aber nicht ganz abholen. Er war nicht schlecht, aber ich hatte das Gefühl, dass da noch ein bisschen mehr möglich gewesen wäre. Insgesamt ist das Buch kein harter oder brutaler Thriller, sondern eher ein sehr ruhiger, langsamer Thriller, der stark über Atmosphäre und Stimmung funktioniert. Es ist kein klassischer Pageturner, bei dem man nicht aufhören kann zu lesen, aber auch kein Buch, das man abbrechen möchte. Eher ein ruhiges, solides Buch für zwischendurch, das von seiner Atmosphäre lebt.
Am Anfang war es echt langweilig, und gewöhnungsbedürftig. Es hat sich echt gezogen. Manche Sachen haben für mich echt keinen Sinn ergeben. Jedoch hatte dieses Buch echt meinen Humor und ich fand die Idee cool, dass LGBTQ Charaktere eingebaut wurden. War auf jeden Fall eine ganz andere Sorte von Thriller.
Konnte es nicht weglegen!!Death at Morning House ist ein atmosphärischer Jugendthriller mit einer spannenden Kulisse, gelungenen Figuren und einer schönen Liebesgeschichte, auch wenn der Einstieg etwas langatmig ist und nicht jede Wendung überzeugt. Insgesamt ein fesselndes Buch für herbstliche Lesestunden – von mir gibt’s 4 Sterne.