Ein Schiff der Liga setzt die Siedler, die es an Bord hat, auf Eltanin ab, dem dritten Planeten von Gamma Draconis, bevor es weiterzieht in ein Raumgefecht. Es kehrt nicht aus der Schlacht zurück. Die Siedler sind auf sich selbst angewiesen und versuchen Fuß zu fassen, gründen einige Städte entlang der Küste, bauen Fluchtburgen auf Inseln im Meer, um sich gegen den Ansturm der Eingeborenen zu behaupten. Doch die Kolonie scheint unter einem Unglücksstern zu stehen, die Fehlgeburten häufen sich, die Bevölkerung schrumpft immer mehr zusammen, droht überrannt zu werden. Im zehnten Jahr zieht die Gefahr herauf. Die letzten Menschen haben sich in einer ihrer Städte verschanzt und bereiten sich auf den langen Winter vor.Sechzig Erdenjahre dauert ein Jahr auf Eltanin, und da der Planet eine weite exzentrische Bahn um Gamma Draconis beschreibt, ist der Weinter entsprechend lang: Für mehr als fünfzehn Jahre ertrinken die Kontinente in Schnee und Eis. Im Herbst bauen die seßhaften Eingeborenen ihre unterirdischen Winterstädte. Die Nomaden aus den Grasländern des Nordens brechen mit ihren Herden in wärmere Zonen auf, plündernd und mordend suchen sie die Städte heim, rauben deren Wintervorräte. Eine ungeheure Völkerwanderung wälzt sich gen Süden. Den Menschen wird klar, daß sie nur dann eine Chance gegen diese Flut haben, wenn sie Seite an Seite mit den seßhaften Eingeborenen den sengenden Horden entgegentreten, aber es wird sehr bald deutlich, daß selbst nach 600 Erden jahren die Ressentiments auf beiden Seiten unüberwindlich sind. Ein verzweifelter Abwehrkampf beginnt - aber auch ein Funke Hoffnung entzündet sich.
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Das zehnte Jahr Science-fiction-Roman
Ein Schiff der Liga setzt die Siedler, die es an Bord hat, auf Eltanin ab, dem dritten Planeten von Gamma Draconis, bevor es weiterzieht in ein Raumgefecht. Es kehrt nicht aus der Schlacht zurück. Die Siedler sind auf sich selbst angewiesen und versuchen Fuß zu fassen, gründen einige Städte entlang der Küste, bauen Fluchtburgen auf Inseln im Meer, um sich gegen den Ansturm der Eingeborenen zu behaupten. Doch die Kolonie scheint unter einem Unglücksstern zu stehen, die Fehlgeburten häufen sich, die Bevölkerung schrumpft immer mehr zusammen, droht überrannt zu werden. Im zehnten Jahr zieht die Gefahr herauf. Die letzten Menschen haben sich in einer ihrer Städte verschanzt und bereiten sich auf den langen Winter vor.Sechzig Erdenjahre dauert ein Jahr auf Eltanin, und da der Planet eine weite exzentrische Bahn um Gamma Draconis beschreibt, ist der Weinter entsprechend lang: Für mehr als fünfzehn Jahre ertrinken die Kontinente in Schnee und Eis. Im Herbst bauen die seßhaften Eingeborenen ihre unterirdischen Winterstädte. Die Nomaden aus den Grasländern des Nordens brechen mit ihren Herden in wärmere Zonen auf, plündernd und mordend suchen sie die Städte heim, rauben deren Wintervorräte. Eine ungeheure Völkerwanderung wälzt sich gen Süden. Den Menschen wird klar, daß sie nur dann eine Chance gegen diese Flut haben, wenn sie Seite an Seite mit den seßhaften Eingeborenen den sengenden Horden entgegentreten, aber es wird sehr bald deutlich, daß selbst nach 600 Erden jahren die Ressentiments auf beiden Seiten unüberwindlich sind. Ein verzweifelter Abwehrkampf beginnt - aber auch ein Funke Hoffnung entzündet sich.
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