Empfehlungen basierend auf "Das Tor"

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von Jodi Picoult

Ruth Jefferson ist eine der besten Säuglingsschwestern des Mercy-West Haven Hospitals in Connecticut. Dennoch wird ihr die Versorgung eines Neugeborenen von der Klinikleitung untersagt – die Eltern wollen nicht, dass eine dunkelhäutige Frau ihr Baby berührt. Doch eines Tages arbeitet Ruth allein auf der Station und bemerkt, dass das Kind keine Luft mehr bekommt. Sie entscheidet schließlich, sich der Anweisung zu widersetzen und dem Jungen zu helfen. Doch ihre Hilfe kommt zu spät, und Ruth wird von den Eltern des Jungen angeklagt, schuld an dessen Tod zu sein. Ein nervenaufreibendes Verfahren beginnt ...

von Denene Millner

Drei Frauen. Drei Generationen. Ein Schicksal, das sie eint.Brooklyn 1969: Als die unverheiratete Afroamerikanerin Grace schwanger wird, will sie nur eines: ihr Kind gegen alle Konventionen behalten. Doch das Baby wird ihr weggenommen und wächst bei einem jungen Ehepaar auf. Obwohl Rae sehr früh von ihrer Adoption erfährt, stellt sie keine Fragen. Für sie sind Delores und Tommy ihre „richtigen“ Eltern. Das ändert sich jedoch, als mit dem Tod ihres Vaters ein Geheimnis ans Licht kommt, das Rae dazu zwingt, sich mit ihrer Herkunft auseinanderzusetzen – und mit ihren beiden Müttern.Meisterhaft verwebt Denene Millner die Leben von Grace, Delores und Rae zu einem Generationen umspannenden Epos von den Südstaaten in den 1960ern über die amerikanische Bürgerrechtsbewegung bis ins heutige New York. Ein hochaktueller Roman darüber, wie Herkunft, Kultur und die Last der Geschichte afroamerikanische Frauen bis heute prägen und darüber, dass es keine stärkere Macht gibt als die Liebe einer Mutter.

von Gilda Sahebi

absolut lesenswertes und auch vielstimmiges Buch

von Gail Honeyman

Eleanor Oliphant ist anders als andere Menschen. Eine Pizza bestellen, mit Freunden einen schönen Tag verbringen, einfach so in den Pub gehen? Für Eleanor undenkbar! Und das macht ihr Leben auf Dauer unerträglich einsam. Erst als sie sich verliebt, wagt sie sich zaghaft aus ihrem Schneckenhaus – und lernt dabei nicht nur die Welt, sondern auch sich selbst noch einmal neu kennen.Mit ihrem Debüt "Ich, Eleanor Oliphant" ist Gail Honeyman ein anrührender Roman mit einer unvergesslichen Hauptfigur gelungen. Ihre erfrischend schräge Sicht auf die Dinge zeigt uns, was im Leben wirklich zählt. Liebe. Hoffung. Ehrlichkeit. Und vor allen Dingen die Freundschaft.

von Sejal Badani

Manchmal beginnt der Weg zu den eigenen Wurzeln mit einer weiten Reise.Das Leben ist nicht immer einfach. Das musste die New Yorker Journalistin Jaya auf schmerzhafte Weise erfahren. Um sich nach der Trennung von ihrem Mann endlich wiederzufinden, will sie die eigenen Wurzeln kennenlernen, über die ihre Mutter eisern schweigt.In Indien, dem Land ihrer Vorfahren, angekommen, ist Jaya berauscht von den Farben, Gerüchen und Bildern, die ihr so fremd sind wie ihre Familiengeschichte. Von Ravi, dem engsten Vertrauten ihrer verstorbenen Großmutter, erfährt sie, dass diese eine ebenso geheime wie tragische Liebe lebte. Ist das vielleicht der Schlüssel zu dem, was sie bedrückt, und der Weg zu einem ganz neuen Anfang?

von Sanora Babb

Die wahren Früchte des Zorns Julia und Milt betreiben mit ihren Töchtern eine Farm im unwirtlichen Westen Oklahomas. Als das Überleben dort nach mehrjähriger Dürre und verheerenden Staubstürmen immer schwieriger wird, versuchen die beiden wie so viele in den 1930er Jahren, sich als Wanderarbeiter in Kalifornien durchzuschlagen. Sanora Babb erzählt eine einfühlsame Geschichte von Armut und Ausbeutung, aber auch von Freundschaft und Solidarität. Seinerzeit durch den übermächtigen Erfolg von John Steinbecks Früchten des Zorns am Erscheinen gehindert, erhält ihr Werk erst heute die verdiente Anerkennung. »Babbs Roman ist ein revolutionäres Buch für jene, die keine Revolution bekommen sollten.« Anne Boyer, Frieze »Diese Bücher zeigen, wie relevant Babbs Themen – Ökologie, Feminismus, Migration und Rassismus – noch heute sind.« New York Review of Books

von Gloria Naylor

Linden Hills – wer hier lebt, hat es geschafft. Lester und sein Kumpel Willie verabscheuen die noble Klientel, reinigen aber für ein paar Dollar ihre Auffahrten. Straße für Straße arbeiten sie sich den Hügel hinunter, bis ganz nach unten zum finsteren Luther Nedeed, wo das Versprechen eines besseren Lebens in schneidende Niedertracht zersplittert.

von Charity Norman

Charity Norman wurde in Uganda geboren und ist in England aufgewachsen. Nach mehrjährigen Reisen wurde sie Anwältin mit den Spezialgebieten Straf- und Familienrecht. 2002 zog sie sich aus dem Berufsleben zurück, um mehr Zeit für ihre drei Kinder zu haben. Seitdem lebt sie mit ihrer Familie in Neuseeland.

von Chan Ho-kei

»Ein hochpolitischr Thriller mit enormer Spannweite und immenser Detailfülle.« Ulrich Noller, Deutschlandfunk Kultur

von Rachel Jeffs

Erfahrungsbericht einer Amerikanerin, die in einer Mormonensekte aufwächst und bereits als Kind von ihrem Vater, dem polygamen Sektenführer, missbraucht und später zwangsverheiratet wurde. Erst spät gelingt es ihr auszusteigen. Allerdings bleibt ihr inzwischen verurteilter Vater einflussreich.