4.7

Das Tagebuch der Ellen Rimbauer. Mein Leben auf Rose Red.

von Ridley Pearson

Format:Hardcover

Selbst die ganz harten Fans sind sich einig: Rose Red gehört sicherlich nicht zu Stephen Kings Meisterleistungen in Sachen Filmkunst. Trotzdem waren die Einschaltquoten überwältigend: Innerhalb der Altersgruppe 18-49 Jahre gingen die drei Folgen in den USA als erfolgreichste Miniserie der letzten eineinhalb Jahre durchs Ziel.Parallel zur Serie ist ein Buch erschienen, dass den Eindruck erweckt, Rose Red sei ein wirklicher Ort und die entsetzlichen Ereignisse tatsächlich passiert -- das Blair Witch Project lässt grüßen. Dabei handelt es sich um das Tagebuch einer noch jungen Ellen Rimbauer, die mit einem deutlich älteren Mann verheiratet ist. Sie erzählt, wie der Grundstein ihres Traumhauses gelegt wird und die Bauarbeiten fortschreiten. Fast scheint es von selbst zu wachsen und über einen eigenen Willen zu verfügen. Menschen sterben oder verschwinden. Ellens Verhältnis zu ihrem Ehemann verschlechtert sich rapide.Das Tagebuch der Ellen Rimbauer bietet einige Hintergrundinformationen, die dem reinen Fernsehzuschauer nicht zugänglich sind. Für sich gelesen ist es ein spannendes Stück Gruselliteratur, zusammen mit der Serie ein multimediales Kabinettstückchen. Auch der Erfolg blieb nicht aus. In den USA haben 250.000 Hardcover und eine halbe Million Taschenbücher den Weg in die Buchläden gefunden. Und obwohl der Verlag offiziell bestreitet, dass Stephen King das Buch geschrieben hat, weist es eine für ihn typische Eigenheit auf: Es lässt sich ausgesprochen schwer wieder aus der Hand legen. --Felix Darwin

Gegenwarts- & Literarische Fiktion
336 SeitenHardcover
Erschienen an: 2002-08-01

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Aktuelle Rezensionen(2)

4.7(3 ratings)
Anke TiedeböhlRezension von Anke Tiedeböhl

Sehr gut

HiOkiRezension von HiOki

Das Buch in Tagebuchform aus Sicht von Ellen Rimbauer fand ich wirklich nicht schlecht, hatte es mir aber düsterer vorgestellt. Nichtsdestotrotz spannend und ein klein wenig Grusel bis zum Schluß. Zum Schluss ging es mir allerdings ein bisschen alles zu schnell. Die Atmosphäre ist schaurig-schön, das Buch eignet sich hervorragend für lange, verregnete Herbstabende. Langeweile kam bei mir auf jeden Fall über die gesamte Länge der Geschichte nicht auf und jetzt habe ich irgendwie Lust bekommen mir die dazugehörigen Filme anzusehen, obwohl ich überhaupt nicht der Fan für Horror Filme bin.

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