Empfehlungen basierend auf "Das schwarze Album"
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von Lilia Hassaine
Saïd wird Ende der fünfziger Jahre in einem Bergdorf in Algerien für die damals florierende Autoindustrie in Frankreich angeworben. Nach fünf entbehrungsreichen Jahren kann er die Familie in seine Sozialwohnung in einem Vorort von Paris kommen lassen. Nadscha und ihre drei Töchter reisen voller Freude und Zuversicht in die neue Welt. Saïds älterer Bruder Kader war bereits mit Ève, einer Französin aus bürgerlicher Familie, verheiratet. Nachdem Nadscha nochmals schwanger geworden ist, beschließen sie und Saïd, das Baby Kader und Ève zu überlassen, da diese keine Kinder bekommen können. Doch unerwartet bringt Nadscha Zwillinge zur Welt. So werden Ève und Kader zu Daniels Eltern, während Amir bei Nadscha und Saïd aufwächst. Dass sie Brüder sind, bleibt ein streng gehütetes Familiengeheimnis. Lilia Hassaine lässt in einem facettenreichen Panoptikum ein lebendiges, sensibel gezeichnetes Bild über das Zusammenleben in den heute problembehafteten Banlieues von Paris während der fünfziger bis Ende der achtziger Jahre entstehen und zeichnet berührende Porträts der starken Mütter und ihrer selbstbewussten Töchter, die in der neuen Heimat ihre Träume zu verwirklichen suchen.
von Louise Erdrich
»Erdrich schreibt voller Leichtigkeit, Witz und mit einem scharfen Blick auf die US-Gesellschaft aus der Perspektive von „native americans“. Dabei versteht sie es meisterhaft, gesellschaftspolitische Ereignisse in die Handlung einfließen zu lassen.«
von Buchi Emecheta
»Ihr Werk hat dazu beigetragen, die lange unsichtbare Perspektive der Frauen vom afrikanischen Kontinent und afrikanischen Diaspora in die Literatur einzubringen. Und ›Second-Class Citizen‹ ist ein lebendiges und wichtiges Zeugnis von weiblicher Unabhängigkeit.«
von Elif Shafak
»Der einfühlsame Roman von Elif Shafak entwirrt nicht nur nach und nach die tragische Liebesgeschichte des türkisch-griechischen Paares, sondern zeichnet auch ein liebevolles Bild von Zypern, trotz der schwierigen politischen Lage.« Merle Blankenfeld, Brigitte, 08.04.2024
von Usama Al Shahmani
Aida spricht nicht gern über ihre irakische Herkunft. Sie beginnt niederzuschreiben, was sie nicht sagen kann, lässt ihre Gefühle in arabische Buchstaben und deutsche Worte fallen. Als ihr Vater beschließt, in den Irak zurückzukehren, müssen Aida und ihre große Schwester mit – und werden empfangen von einer Heimat, mit der sie nichts verbindet.
von Djaïli Amadou Amal
Eine der großartigsten und wichtigsten Erzählerinnen des Kameruns
von Douna Loup
Nach einer einsamen Kindheit am Rande eines Sees macht sich die Erzählerin, kaum ein Teenager, Hand in Hand mit ihrer Mutter auf die jahrelange Suche nach ihrem unbekannten Bruder. Sie streifen durch Felder und Wiesen, schlafen in den Wäldern und arbeiten auf Bauernhöfen oder in Fabriken. Als die junge Frau die Liebe entdeckt, ist es für sie und ihre Mutter an der Zeit, eigene Wege zu gehen. Douna Loup gelingt es auf bemerkenswerte Art und Weise, die Schönheit und Zerbrechlichkeit der Welt mit allen Sinnen zu erfassen. Mit grossem Feingefühl hat Steven Wyss die Poesie dieses Romans ins Deutsche übertragen.
von Frank McCourt, Alan. Parker
Die Asche meiner Mutter - Irische Erinnerungen - Verfilmt von Alan Parker - bk1539; Goldmann Verlag; Frank McCourt; pocket_book; 2000
von James McBride
James McBride erzählt die bewegende und außergewöhnliche Geschichte seiner Familie, vor allem aber seiner Mutter, einer polnischen Jüdin, die mit 17 Jahren nach New York zog, um einen Schwarzen zu heiraten.-----------No fiction could be more unique and uplifting than this real-life biography of Rachel Deborah Shilsky, the daughter of an angry Orthodox Jewish rabbi in the South who runs off to Harlem, marries a black man, becomes a Baptist, and founds an all-black church. And puts 12 children through college! James McBride recalls his confusion as a black child of a white mother, the hardships of his childhood, and his own flirtation with drugs and violence, in the struggle to make peace with his own identity. Performed by Andre Braugher and Lainie Kazan, this extraordinary and best-selling memoir offers a special reflection on race and identity, a beautiful tribute to a mother from her son.
von Judith W. Taschler
Jan genießt sein Leben in vollen Zügen, hat aber Angst vor der Liebe. Mit achtzehn verliert er seine Mutter bei einem tragischen Auto-Unfall, ein halbes Jahr später erhält er einen verstörenden Brief, durch den sein bisheriges Leben - seine Herkunft und Identität - auf den Kopf gestellt wird. In seinem ersten Lebensjahr soll sein Name David gewesen sein.Er wurde nach einem Mann benannt, der vor vielen Jahren aus der Kriegsgefangenschaft heimkehrte und seiner Frau einen Baum, einen Davidsahorn, als Geschenk mitbrachte, bevor er starb. Dieser Baum war es, gegen den das Auto seiner Mutter schlitterte. In ihm sind die Initialen "R", "E" und "V" eingeritzt.Was Jan schlussendlich über seine Herkunft und Familiengeschichte erfährt, erzählt Judith W. Taschler gewohnt mehrstimmig, sprachlich virtuos und mit der ihr eigenen unaufgeregten Empathie. [Site de l'éd.]