3.8

Das Schneekind

von Nicolas Vanier, Reiner Pfleiderer

Format:Softcover
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»Eine Lektüre, die sich auch durch ihre Emotionalität deutlich von anderen Abenteuerberichten abhebt.«

Geschichte, Geistes- & Gesellschaftswissenschaften
352 SeitenSoftcover
Erschienen an: November 1, 2002

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Aktuelle Rezensionen(1)

3.8(1 ratings)
janaRezension von jana

Dieses Buch handelt um eine Familie die für ein Jahr durch die Wildnis Kanadas ziehen. Ich habe es als mein „Bus-und-Bahn-Buch“ genutzt und so hat es mir tatsächlich sehr gut gefallen! Wenn ich es am Stück lesen wollen hätte, wäre es mir wahrscheinlich ein wenig zu Eintönig gewesen. Die Familien Atmosphäre hat mir sehr gut gefallen und man hat wirklich gemerkt wie sehr die beiden ihre Tochter lieben und wie sehr sie ihre Anwesenheit gefordert und gefördert hat! Auch die Liebe die er zu seiner Frau empfand war schön zum Ausdruck gekommen. Außerdem fand ich die Herangehensweise an Probleme sehr interessant. Natürlich gab es auch Sachen die ich negativ empfunden habe. Zunächst wurde die erste Reise sehr ausführlich beschrieben (teilweise zu ausführlich) und die restliche Hälfte auf den letzten 25 Seiten runtergerattert. Das hätte man besser machen können. Zudem hätte mich sehr interessiert mehr darüber zu erfahren wie die 3 sich nach so langer Zeit in sozialer Isolation gefühlt haben wieder auf Menschen zu treffen. Leider wurde dieser Teil sehr kurz gehalten. Auch manche Gedanken finde ich veraltet. Beispielsweise beschreibt er einmal das Montaine nun endlich verstanden habe das er „erfahrener und kompetenter“ ist und „ihr mehr Schutz bieten kann“ als die Mutter es hätte können. Teilweise verstehe ich diesen Gedankengang, teilweise finde ich ihn auch sexistisch. Außerdem hat mir seine Frau einmal sehr leid getan, als sie beschrieb das sie ihn beneide das er immer alleine losziehen und Tiere beobachten konnte, da sie sich um Montaine kümmern musste und sich alleine nicht getraut hat rauszugehen. Zusammenfassend war dieses Buch ein schöner Ausflug aus der modernen, technologierten Welt zurück in die Natur! Ich hege großen Respekt vor ihrer Reise und Ihrem Durchhaltevermögen.

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