Mit seinen oft unvollendet gebliebenen, bis heute ihr Rätsel nicht offenbarenden Romanen, Geschichten und Parabeln ist Franz Kafka eine der maßgeblichen Säulenfiguren der modernen Literatur. Niemanden kann die Lektüre seiner Werke kalt lassen. Sie fordert heraus und wühlt auf. In der Auswahl seiner wichtigsten Werke in sieben Bänden, in neuer Gestaltung und mit zwei erstmals in dieser Form zusammengestellten Bänden (»Geschichten von Tieren« und »Zerstreutes Hinausschauen«), zeigt sich die immer noch brennende Aktualität Kafkas und seiner visionären literarischen Ideen, auch 100 Jahre nach seinem Tod. »Ich bestehe aus Literatur.« Franz Kafka
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Das Schloss
von Franz Kafka
Mit seinen oft unvollendet gebliebenen, bis heute ihr Rätsel nicht offenbarenden Romanen, Geschichten und Parabeln ist Franz Kafka eine der maßgeblichen Säulenfiguren der modernen Literatur. Niemanden kann die Lektüre seiner Werke kalt lassen. Sie fordert heraus und wühlt auf. In der Auswahl seiner wichtigsten Werke in sieben Bänden, in neuer Gestaltung und mit zwei erstmals in dieser Form zusammengestellten Bänden (»Geschichten von Tieren« und »Zerstreutes Hinausschauen«), zeigt sich die immer noch brennende Aktualität Kafkas und seiner visionären literarischen Ideen, auch 100 Jahre nach seinem Tod. »Ich bestehe aus Literatur.« Franz Kafka
Aktuelle Rezensionen(4)
Ein Buch bei dem man sich öfters nach dem Sinn des Lebens fragt. Gleichzeitig zeigt es sich, über was für Sachen wir Menschen uns Gedanken machen, ohne diese beeinflussen zu können. Für mich war es anstrengt den "klassischen" Schreibstil zu lesen und mit einem offenen Ende das Buch zu beenden.
Eine wunderbare Parabel auf die Sinnsuche des Menschen. Dies könnte sowohl für eine Sinnsuche in einer entfremdeten "überbürokratisierten" Welt , als auch in einem religiösen Sinn sein. Ich persönlich mag den Stil von Kafka sehr. Hier spalten sich aber bekanntlich die Gemüter. Ich finde der Stil passt perfekt zum Thema in den Romanen Kafkas', die Entfremdung und Verwahrlosung in einer immer anonymer werdenden Welt. Die anhängendem Fragmente und gestrichen Textstellen sind ebenfalls interessant zu lesen.
Auch wenn ich eine große Liebe für Kafkas Werke empfinde, so muss ich doch gestehen, dass ich mit dem Schloss nicht so ganz warm geworden bin. Gerade wenn ich den Vergleich zu dem Prozess, dem Verschollenen oder (meinem liebsten Werk) der Verwandlung ziehe, komme ich zu diesem Schluss. Das Schloss hat natürlich etwas wundervoll rätselhaftes an sich und man hat das Gefühl die ganze Zeit im Nebel zu tappen. Vielleicht braucht es auch einfach ein weiteres Mal um mich vollends mitzunehmen, schließlich empfand ich den Prozess bei der zweiten Lektüre auch nochmal deutlich eindrucksvoller. Das mytische bleibt und vollends wird man es wohl nie verstehen und gerade deshalb fand ich es eben doch so faszinierend. Und mit der Nachbemerkung wurde mir auch wieder zu Bewusstsein gerufen, wie Kafka es schafft die Innenwelt des Protagonisten so lebendig, so nah darzustellen. Dennoch belasse ich es fürs erste bei 4/5 🏰
imagine having a nightmare… BUT it‘s unedited and 12 hours long :O