Das Reich der sieben Höfe – Teil 1: Dornen und Rosen
von Sarah J. Maas, Alexandra Ernst, Ann Vielhaben, Carolin Liepins
Als die Jägerin Feyre einen Wolf tötet, erscheint eine wilde Kreatur und fordert Wiedergutmachung. Feyre muss ihr in das verborgene Land Prythian folgen und erkennt, dass sie nicht von einem Tier, sondern von Tamlin, einem todbringenden Fae, entführt wurde. Doch aus dem kalten Hass der Jägerin wird bald lodernde Leidenschaft. Als Tamlins Leben von der grausamen Amarantha bedroht wird, steigt Feyre hinab in das Reich der dunklen Herrscherin. Nur wenn ihre Liebe zu Tamlin stark genug ist, kann sie hier unten überleben. Sprecherin Ann Vielhaben entführt in eine Welt voll fantastischer Kreaturen, starker Gefühle und großer Leidenschaft. Ungekürzte Lesung mit Ann Vielhaben 2 mp3-CDs | ca. 16 h 55 min
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Das Reich der sieben Höfe – Teil 1: Dornen und Rosen
von Sarah J. Maas, Alexandra Ernst, Ann Vielhaben, Carolin Liepins
Als die Jägerin Feyre einen Wolf tötet, erscheint eine wilde Kreatur und fordert Wiedergutmachung. Feyre muss ihr in das verborgene Land Prythian folgen und erkennt, dass sie nicht von einem Tier, sondern von Tamlin, einem todbringenden Fae, entführt wurde. Doch aus dem kalten Hass der Jägerin wird bald lodernde Leidenschaft. Als Tamlins Leben von der grausamen Amarantha bedroht wird, steigt Feyre hinab in das Reich der dunklen Herrscherin. Nur wenn ihre Liebe zu Tamlin stark genug ist, kann sie hier unten überleben. Sprecherin Ann Vielhaben entführt in eine Welt voll fantastischer Kreaturen, starker Gefühle und großer Leidenschaft. Ungekürzte Lesung mit Ann Vielhaben 2 mp3-CDs | ca. 16 h 55 min
Aktuelle Rezensionen(3)
Die junge Jägerin Feyre tötet im Wald einen Wolf, um ihre hungernde Familie zu ernähren. Kurz darauf bricht eine monströse Kreatur in ihre Hütte ein und offenbart, dass der Wolf ein verwandelter Fae war. Nach einem alten Vertrag muss Feyre zur Strafe ihr Leben im Reich der Fae, in Prythian, verbringen. Am Frühlingshof: Ihr Entführer ist Tamlin, der High Lord des Frühlingshofs. Feyre erfährt, dass sein Reich unter einer mysteriösen Plage leidet, die alle Bewohner zwingt, Masken zu tragen, und ihre Magie schwächt. Trotz des anfänglichen Hasses entwickeln Feyre und Tamlin Gefühle füreinander. Die Bedrohung: Die dunkle Herrscherin Amarantha hält Prythian seit Jahrzehnten in ihrem Würgegriff. Sie hat Tamlin mit einem Fluch belegt, der nur gelöst werden kann, wenn eine menschliche Frau ihn trotz seiner Taten liebt. Um Feyre zu schützen, schickt Tamlin sie kurz vor Ablauf der Frist zurück in die Menschenwelt. Unter dem Berg: Feyre kehrt jedoch freiwillig nach Prythian zurück, um Tamlin zu retten. Sie wird von Amarantha gefangen genommen und muss drei grausame Aufgaben erfüllen, um die Freiheit der Fae zu erkaufen. Während dieser Zeit geht sie einen Handel mit Rhysand, dem High Lord des Hofes der Nacht, ein: Er hilft ihr beim Überleben, dafür muss sie jeden Monat eine Woche an seinem Hof verbringen. Das Ende: Feyre besteht die Prüfungen, stirbt jedoch bei der letzten Aufgabe. Da sie den Fluch gelöst hat, wird sie von den High Lords aller Höfe wiedererweckt und in eine High Fae verwandelt. Amarantha wird besiegt, und die Fae sind frei, doch Feyre ist durch die Geschehnisse traumatisiert. Rezension: ⭐⭐⭐⭐✫ (4,5/5 Sterne) Titel: Starke Entwicklung und ein nerviger High Lord Der Einstieg in diese Welt ist atmosphärisch und spannend, vor allem weil die Bedrohung durch die Fae-Magie immer spürbar bleibt. Die Geschichte lebt stark von ihren Charakteren, auch wenn diese mich emotional unterschiedlich erreicht haben. Die Charaktere: Während die Handlung spannend bleibt, hatte ich mit Tamlin meine Schwierigkeiten. Er ging mir zwischendurch richtig auf den Senkel und war mir zeitweise absolut unsympathisch, da sein Verhalten oft schwer nachvollziehbar oder anstrengend wirkte. Die Wendung: Im Gegensatz dazu war die Entwicklung von Rhysand das Highlight. Er wirkt zu Beginn wie der klassische Unsympath, wird aber im Laufe der Geschichte immer nahbarer und interessanter. Er bringt eine Tiefe rein, die der Dynamik gutgetan hat. Spannung: Besonders das letzte Drittel "Unter dem Berg" ist packend geschrieben. Die Aufgaben sind düster und das Ende ist emotional sehr intensiv. Fazit: Ein halber Stern Abzug für die Momente, in denen Tamlin genervt hat, aber insgesamt ein packender Auftakt mit einem tollen Twist bei Rhysand.
Mir hat’s gefallen, soviel schon einmal zusammengefasst. Bei dieser Story und auch den weiteren Teilen hatte ich mir die Hörbücher gekauft. Für mich, jetzt im Nachhinein, die absolut richtige Entscheidung. Ich denke, beim Lesen wären es ein paar Längen geworden. Aber durch die tolle Sprecherin bin ich am Ball geblieben. Sie hat die Geschichte so lebendig vorgetragen, dass man ihr einfach folgen musste. Trotz fortlaufender Reihe hat der erste Teil einen guten Abschluss gefunden. Somit kann ich jetzt gut entscheiden, ob ich wissen möchte, wie es weiter geht. Und ich möchte, aber nicht gleich. Komischerweise haben mir hier Lucien und Rhys am besten gefallen. Sie sind starke Nebencharaktere, für mich aber an vielen Stellen ausschlaggebend für die Story. Tamlin habe ich noch nicht ganz geknackt. Seine immer ansteigende Zuneigung für Feyre war unscheinbar, aber spürbar. Und Feyre ist ab und an ein innerer Streitpunkt. Einmal die taffe, mutige Kämpferin. Dann nimmt sie wiederum die Naivität mit Huckepack. Insgesamt kann ich also sagen, dass die Geschichte streckenweise sehr spannend war, mich durchaus neugierig auf mehr gemacht hat und ich gut unterhalten wurde.
Zugegebener Maßen, an ein paar Stellen hakt es gewaltig mit der Logik. Von plötzlichen Verhaltensänderungen (Fereys Schwestern) bis hin zu der Frage weshalb Feyre ein seeehr einfaches Rätsel nicht lösen kann. Auch der Mord an dem Fae zu Beginn der Geschichte, hat mich im Nachhinein nicht überzeugt. Es wird im laufe der Handlung aufgedeckt, wie es wirklich dazu kam und das fand ich ziemlich bescheuert, wenn man sich das Verhalten aller Ferey gegenüber vor Augen hält. Für mich nicht so gut gelöst. Und von der Tatsache wie oft das Wort Highlord erwähnt wird gar nicht erst zu sprechen (wenn ich ein Trinkspiel daraus machen würde, wäre ich innerhalb weniger Seiten sturzbetrunken...) Außerdem wird hier eine Liebesgeschichte eingeflochten, die sehr davon lebt, wie schlecht Tamlin Fereys eigentlich behandelt. Er überschreitet ihre Grenzen und statt das sie das hinterfragt, findet sie sich davon auch noch angezogen. Und wir sprechen hier von einem recht eindeutigen sexuellen Übergriff! Für mich war das tatsächlich aber auch ein erster Hinweis dafür, das dieser "Märchenprinz" hinter der Maske nicht ganz der zu sein scheint, als der er sich hier präsentiert. Gleichzeitig ist er irgendwie so eindimensional. Seine Gefühlswelt und seine Lebensgeschichte bieten keine großen Überraschungen. Außerdem hätte die Autorin hier über ihre Figur Feyre meiner Meinung nach eindeutiger Stellung beziehen müssen!! Andere Figuren hätten mich, wie etwa Feyries Schwestern, mehr interessiert. Diese stellen zu Beginn im Prinzip die bösen Stiefschwestern aus den bekanntesten Märchen dar (gut sie sind Blutsverwandt, aber ich denke es ist klar wie es gemeint ist). Auch ihr Vater hat vor allem die Rolle des resignierenden Versagers eingenommen. Aber gut, es braucht einfach einen Grund, weshalb sie dann doch lieber in der Welt der Fae bleiben möchte. Und da sind noch Lucien und vor allem der düstere Bad Guy Rhysand, der seine ganz eigene Art hat, mit der Situation umzugehen. Im Gegensatz zu Tamlin, bieten sich hier mehr Schwarz-Weiß Nuancen. Als ob sich die Autorin bei diesen Figuren mehr Tiefe erlaubt hätte. Die sich anbahnende Freundschaft zwischen Lucien und Feyre ist ein Beispiel dafür. Und bei Rhysand fragt man sich eh was er die meiste Zeit, welche Ziele er eigentlich verfolgt. Ich bin eindeutig in seinem Team