Empfehlungen basierend auf "Das Rätsel der Schamanin: Eine archäologische Reise zu unseren Anfängen | SPIEGEL-Bestseller (German Edition)"

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von Ellen Sandberg

Erinnerungen können gefährlich sein.Ellen Sandberg. Jeder Roman ein fesselndes Leseerlebnis.Eigentlich könnte man Barbara Maienfeld beneiden. Sie lebt in einer schönen Stuttgarter Altbauwohnung, mit dem Mann, den sie seit Studententagen liebt. Niemand ahnt, dass ein Verrat ihrem Glück zugrunde liegt. Doch nun stehen die Maienfelds kurz davor, alles zu verlieren. Und der einzige Weg, der sie retten kann, stößt die Tür zu ihrer Vergangenheit auf – mit der sie längst abgeschlossen hatten. Damals, Ende der 80er Jahre, wohnten die Maienfelds mit ihren Kindern zurückgezogen in der Eifel. Scheinbar genossen sie dort die ländliche Idylle – doch tatsächlich versteckten sie sich vor dem Verfassungsschutz. Bis zu einem verhängnisvollen Tag.Jetzt – Jahrzehnte später – erkennt Barbara, dass das Vergangene nie wirklich vorbei ist. Und schon bald balancieren die Maienfelds zum zweiten Mal in ihrem Leben am Rande eines Abgrunds …

von Petra Johann

»Mit ›Die Schwester‹ beweist die promovierte Mathematikerin wieder einmal mehr, dass sie ein strahlender Stern am Krimihimmel ist.«

von Mina Baites

»Für Paul, in Liebe«, so lautet die Widmung, die der jüdische Silberschmied Johann Blumenthal aus Hamburg 1914 für seinen Sohn auf eine Spieldose graviert. Es ist sein Abschiedsgeschenk, denn Johann meldet sich freiwillig in den Kriegsdienst, um für seine geliebte Heimat zu kämpfen. Das kostbare Andenken seines Vaters wird für Paul und seine Kinder zu einem Symbol für Hoffnung und Zusammenhalt, während der Hass auf sein Volk wächst und sich die Schlinge um die renommierte Juwelierfamilie enger zieht. Das Erbstück wird den Blumenthals Trost schenken, sie in Gefahr bringen und eines Tages trennen. Bis es fast fünfzig Jahre später über Schicksalswege in die Hände der jungen Londonerin Lilian Morrison gerät und sich die silberne Spieldose ihrer älteren Schwester jede Nacht wie ein ungebetener Gast in ihre Träume schleicht. Doch was hat das kostbare Andenken der Familie Blumenthal mit ihr zu tun?

von Melanie Metzenthin

Der neue Band der berührenden Reihe rund um Gut Mohlenberg von Bestsellerautorin Melanie Metzenthin. Endlich wieder Frieden auf Gut Mohlenberg – doch die Vergangenheit wirft ihre langen Schatten. Gut Mohlenberg, 1957: Friederike von Aalen führt das Gestüt wieder als psychiatrische Klinik. Als ihr Kollege Richard Hellmer sie um Hilfe bittet, reist sie mit ihrer Tochter Charlotte nach Hamburg. Es geht um Zwangssterilisationen im Dritten Reich – ein Unrecht, das Friederike heute noch nahegeht. Ausgerechnet Richards alter Widersacher Doktor Krüger bietet seine Unterstützung an. Doch noch bevor er sich mit Friederike und Richard treffen kann, wird er tot aufgefunden. War es Mord? Friederike gerät mitten in die Ermittlungen und muss erleben, wie viel Macht die alten Naziseilschaften noch immer haben. Währenddessen macht Charlotte die Bekanntschaft des britischen Piloten Thomas, der sie mehr fasziniert, als es ihrer Mutter recht ist ...

von Lydia Schwarz

Das europäische System des 22. Jahrhunderts hat sich Toleranz und Freiheit auf die Flagge geschrieben. Doch stattdessen herrschen Unterdrückung und Armut. Die Bevölkerung seufzt unter der eisernen Faust des Diktators Demokrit Magellan. Anna Tanner, einstige Studentin des Systems, wagt aus dem Exil im Norden den Versuch, nach Mitteleuropa zurückzukehren. Dort steht sie auf der Todesliste des Regimes, weil sie sich öffentlich gegen den Diktator starkgemacht hat. Als finnische Spionin lässt sie sich in der Grenzstadt nieder, um – gemeinsam mit ihren Freunden – Aufständischen zur Flucht zu verhelfen. Anna wird hautnah mit der Not der Menschen konfrontiert. Wie kann sie ihnen Hoffnung geben? Derweil formiert sich der Widerstand, im Untergrund brodelt es. Die undurchsichtige Organisation der "Schwarzen Rächer" buhlt um Annas Aufmerksamkeit. Sie soll als Volksheldin die Rebellen zum Sieg gegen Demokrit Magellan anführen. Doch wem kann Anna trauen? Adonis, ihre erste große Liebe, verfolgt seine eigenen dunklen Ziele. Und die Macht an sich ist ein trügerischer Freund.

von Melanie Metzenthin

Der neue Roman der Bild-Bestsellerautorin Melanie Metzenthin ist ein mitreißendes Porträt der zwanziger Jahre und ein bewegender Appell an die Liebe.Gut Mohlenberg, 1920: In der Einrichtung für psychisch kranke Menschen kümmert die junge Medizinerin Friederike von Aalen sich liebevoll um die Patienten. Einer von ihnen ist Friederikes Mann Bernhard, der nach einer Hirnverletzung im Krieg ihre besondere Zuwendung braucht. Der schneidige Leutnant von einst erinnert sich an vieles nicht, aber mit seiner Frau verbindet ihn noch immer eine tiefe Liebe.Da geschehen in der Gegend kurz hintereinander zwei grausame Morde. Man ist schnell bei der Hand mit den Verdächtigungen: Es muss einer der »Geisteskranken von Mohlenberg« gewesen sein! Doch Friederike würde für ihre Patienten die Hand ins Feuer legen und stellt heimlich eigene Nachforschungen an. Was weiß Walter Pietsch, der Mann mit den schlimmen Verbrennungen, den sie vor Kurzem erst eingestellt haben? Und welche Rolle spielt der hochintelligente, aber kühle Dr. Weiß? Zu spät begreift Friederike, dass sie mit ihren Fragen sich selbst und die Menschen in ihrer Nähe in große Gefahr gebracht hat …

von Iris Krumbiegel

„Versprechen Sie mir, die Kinder zu finden! Das ist alles, was ich noch tun kann.“ Wieder ist es ein Satz, der Marie nicht loslässt. Luise von Schönfeld, die weiß, dass sie schon bald sterben wird, hat ihr sonderbare Zeichnungen hinterlassen und von einem Vermächtnis gesprochen, welches eine gewissen Clara hinterließ. Doch bevor Marie sie noch einmal fragen kann, was genau es damit auf sich hat, stirbt die alte Dame. Damit beginnt für Marie die Suche nach den ehemaligen Kindern. Aber welche Rolle spielen die Zeichnungen dabei? Wieso steht jeweils ein deutscher und jüdischer Name auf deren Rückseiten? Was ist in dem Sanatorium in der Zeit des Naziregimes vor sich gegangen? Wurden diese Kinder Opfer einer skrupellosen Heimleiterin?

von Brenda Navarro

Der auffällig hübsche dreijährige Daniel verschwindet von einem Spielplatz. Nur für kurze Zeit war seine Mutter in die Nachrichten auf ihrem Mobiltelefon vertieft gewesen. Eine Unbekannte hat den Jungen mitgenommen und sich damit endlich ihren Kinderwunsch erfüllt. Sie nennt ihn Leonel. Beide Frauen erzählen von ihrem Schmerz, ihrer Verzweiflung und ihren Schuldgefühlen. Beide reflektieren ihre Liebesbeziehungen und Lebensträume. Beide leiden unter dem psychischen Druck ihrer familiären Umgebung. Daniels in bürgerlichen Verhältnissen lebende Mutter ist sich nicht sicher, ob sie das verlorene Kind wirklich gewollt hatte. In ihrem aufgezwungenen Familienleben fühlt sie sich trotz Momenten des Glücks allein und überfordert. Die aus einer sozial benachteiligten Familie stammende Kidnapperin hingegen ist entschlossen, ihre Chance zu nutzen. Dank des ersehnten Kindes und ihrer eigenen Süßigkeitenproduktion, die ihr finanzielle Unabhängigkeit verschafft, will sie sich gegenüber ihrer bösartigen Mutter und ihrem gewalttätigen Liebhaber behaupten. Aber die Träume scheitern. Brenda Navarro gelingt es in ihrem psychologisch raffiniert komponierten Roman, einer von Machismo geprägten Gesellschaft ungeschönt den Spiegel vorzuhalten und die Rollen von Frauen und Müttern grundsätzlich zu hinterfragen.

von Iris Krumbiegel

,,Wir haben ihn, Marie. Wir haben ihn!"Marie, die der Mord an ihren Eltern nie losgelassen hat, ist erschüttert, als sie diese Nachricht erhält. Inzwischen arbeitet sie wieder in der Klinik und denkt nur noch selten an die Vergangenheit. Was sich durch Doktor Klingenbergs Anruf schlagartig ändert.Zufällig lernt sie Max kennen, den seltsamen alten Mann, der im Fußballstadion auf der Treppe sitzt und Tränen vergießt. Bevor Marie, an Eli erinnert, das Gespräch mit ihm suchen kann, verliert sie ihn aus den Augen. Doch dann trifft sie ihn unerwartet wieder und er erzählt ihr von Wilhelm und dessen Regeln, die ihm im Konzentrationslager das Leben retteten.Marie, die vom Schicksal des Holocaust-Überlebenden berührt ist, taucht tief in seine Geschichte ein und erfährt so auch von Wilhelms letzter Regel: Überlebe!

von Carla Guelfenbein

Das Wort trifft den kleinen Tommy wie ein Schlag, als er bei einem Familienfest unter dem Tisch hockt und lauscht: Selbstmord. Seine geliebte Mutter hat ihn freiwillig verlassen. Während der zarte Junge sich auf die Suche nach der verschwiegenen Wahrheit macht, ringen sein Vater, der arrivierte Chirurg, und dessen zweite Frau Alma ihrerseits mit all dem Unsagbaren, Ungesagten, an dem sie fast zu ersticken drohen. Wie Planeten mit einem heißen Kern aus Sehnsucht kreisen Tommy, Juan und Alma umeinander und bleiben sich auf ihren Umlaufbahnen doch fern. Erst als das Leben brutal dazwischenfährt, scheint so etwas wie Nähe wieder möglich - doch der Preis ist hoch.