Julio Cortázar fühlte sich sein Leben lang stark vom fernöstlichen Denken angezogen. Nach einer längeren Indienreise schrieb er 1971 den vorliegenden kleinen Prosatext - eine Meditation über Menschen, „auch wenn von Aalen und Sternen die Rede ist“. Dieses Buch - vergleichbar Julio Cortázars Reise um den Tag in 80 Welten und Letzte Runde - ist eine Prosadichtung von schönem Ungestüm und zugleich eine Vision möglichen Lebens. „Noch haben wir nicht gelernt zu lieben, den Pollen des Lebens zu atmen, dem Tod sein Kleid von Schuld und Schuldigkeit ihm gegenüber herunterzureißen; noch stehen viele Kriege bevor, Aktäon, wieder werden sich die Reißzähne in deine Schenkel, in dein Geschlecht, in deinen Hals schlagen.“
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Das Observatorium
von Julio Cortázar, Julio Cortázar, Rudolf Wittkopf, Antonio Gálvez
Julio Cortázar fühlte sich sein Leben lang stark vom fernöstlichen Denken angezogen. Nach einer längeren Indienreise schrieb er 1971 den vorliegenden kleinen Prosatext - eine Meditation über Menschen, „auch wenn von Aalen und Sternen die Rede ist“. Dieses Buch - vergleichbar Julio Cortázars Reise um den Tag in 80 Welten und Letzte Runde - ist eine Prosadichtung von schönem Ungestüm und zugleich eine Vision möglichen Lebens. „Noch haben wir nicht gelernt zu lieben, den Pollen des Lebens zu atmen, dem Tod sein Kleid von Schuld und Schuldigkeit ihm gegenüber herunterzureißen; noch stehen viele Kriege bevor, Aktäon, wieder werden sich die Reißzähne in deine Schenkel, in dein Geschlecht, in deinen Hals schlagen.“
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