Empfehlungen basierend auf "Das Los der Männer"
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von Peter Dempf
Augsburg im 14. Jahrhundert. Als Webergeselle verschuldet Hans Fugger einen Unfall, den Anna, die Tochter des Schultheißen, nur knapp überlebt. Doch sie verrät ihn nicht, sondern hilft ihm später sogar, ein besonderes Tuch zu weben. Ein Tuch, das ihm trotz anfänglicher Ablehnung den Weg in die Zunft der Weber und in die bessere Gesellschaft ebnet. Annas einzige Bedingung: eine Stelle als seine Magd. Notgedrungen gibt er ihr nach – ein Glück, denn sie erweist sich als wertvolle Hilfe. Doch während er weiter aufsteigt, geschehen um ihn herum immer wieder merkwürdige Dinge ...
von Ellin Carsta
Köln 1402: Eines Abends klopft es an der Tür des Stadthauses der Familie Goldmann. Es ist ein Bote des Erzbischofs mit einer dringenden Anweisung: Madlen, die »heimliche Heilerin«, muss zu einer Frau kommen, die in den Wehen liegt. Die Umstände sind dabei höchst merkwürdig: Madlen soll sich die Augen verbinden, damit sie nicht weiß, in welchem Haus die Geburt stattfindet, und wird außerdem dazu verpflichtet, absolutes Stillschweigen zu bewahren. Ihr gelingt es, das Kind unversehrt auf die Welt zu bringen, doch nach dem ersten Schrei des kleinen Mädchens stürzen ohne Vorwarnung Wachmänner herein und entreißen Madlen das Neugeborene. Hat wirklich der Erzbischof den Auftrag hierzu gegeben? Madlen bleibt keine Zeit zum Nachdenken. Die Männer kommen zurück und sie realisiert, dass nicht nur das Leben des Säuglings, sondern auch das der Mutter und ihr eigenes ernsthaft in Gefahr sind.
von Simon Sebag Montefiore
Die vielleicht größte Romanze der Geschichte Katharina die Große war eine Frau von berüchtigter Leidenschaft, politischer Brillanz und faszinierendem Charme. Fürst Potemkin – ein gut aussehender Lebemann und äußerst gewandter Politiker - war die Liebe ihres Lebens, heimlicher Gemahl und Mitherrscher. Kein anderer nahm so großen Einfluss auf ihre politischen Entscheidungen wie er. Obgleich es nicht an Differenzen zwischen Katharina und Potemkin mangelte, er Affären mit seinen hübschen Nichten hatte und sie mit ihren Günstlingen, hörten sie nie auf, einander zu lieben. Simon Sebag Montefiore hat Zugang zu bisher unbekannten und unveröffentlichten Dokumenten gefunden, er hat die intimen Briefe der Kaiserin und des Fürsten gelesen. Nur so konnte er diese faszinierende Geschichte von Liebe und Macht in all ihren Dimensionen ans Licht bringen und Potemkin den zentralen Platz in der russischen Geschichte zuweisen, der ihm zusteht. Eine wundervolle Biographie voller Details und literarischem Flair.
von Sabine Ebert
Der noch junge Meißner Fürst Markgraf Heinrich muss sich einer nie da gewesenen Bedrohung stellen. Doch als endlich bessere Zeiten anbrechen, er glänzende Turniere veranstaltet, die Aussicht bekommt, Thüringen zu erben und seinen Sohn mit einer Kaisertochter zu vermählen, trifft ihn ein schmerzlicher Verlust. Dann wird auch noch der Stauferkaiser Friedrich II. von der Kirche für abgesetzt erklärt. Heinrich muss viele Stufen von Verrat miterleben, als sogar enge Verwandte die Seiten wechseln. In diesen dunklen Zeiten stehen ihm vor allem Marthes Sohn Thomas, ihr Enkel Christian und ihre Enkelin Änne zur Seite. Die Dichterin Milena wird nicht nur zur Chronistin der Ereignisse, sie beweist auch die Kraft von erzählter Geschichte.
von Ulf Schiewe
"Ein sehr unterhaltsamer historischer Abenteuerroman mit sympathischen Helden."
von Dorothy Dunnett
Erstes Buch der Romanreihe Das Haus Niccolo Brügge, im Jar 1459. Mit einer versenkten Kanone, der Haube einer schönen Frau und dem Holzbein eines Griechen beginnt der rasante Aufstieg eines Färberlehrlings zum erfolgreichen Handelsherrn.