Empfehlungen basierend auf "Das Licht ist weder gerecht noch ungerecht"

Based on your reading history, we think you will also enjoy the following books.

von undefined Catull

Catull lebte in einer Zeit des Übergangs (etwa 84-54 v. Chr.), am Ende der römischen Republik. Er stand unter dem Einfluss hellenistischer Dichtung, aber trotz mannigfacher inhaltlicher und formaler Anklänge ist seine charakteristische Individualität, sein respektlos-zarter, »moderner« Ton in allen bedeutenden Gedichten vernehmbar. Und es ist kein Wunder, dass er in der europäischen Literatur viele (heimliche) Nachahmer fand - und seit über 2000 Jahren immer wieder neue (junge) Leser. Sprachen: Deutsch, Latein

von Holm-Uwe Burgemann, Tanasgol Sabbagh, Heike Geißler, Enis Maci, Eva von Redecker, Moshtari Hilal, Sinthujan Varatharajah, Judith Schalansky

»Es ist möglich, liebe Leserin, die du dieses Buch zum ersten Mal beginnst, schreibe ich, bevor ich hier an­fange, sich die Welt als eine gläserne Vase vorzu­stellen, für die es zwei Zustände gibt: zuerst den intakten, in der sie noch Blumen hält und in dem sich das durch sie hindurchgehende Licht sanft zum Regenbogen bricht; und dann jenen zersprengten, in dem Scherben den Boden übersäen wie die Überreste kleiner Muscheln den Strand. Eine Literatur, die aus der Geschichte kommt, um unsere Gegenwart zu beschreiben, müsste beantworten, was hier geschehen ist. Ihre Aufgabe bestünde in einer Scherbenlese; während es nun in deinen Händen liegt, die Scherben neu zusammenzusetzen.« Denn wohin wir in diesen Tagen auch schauen, die Verhältnisse sind längst ermattet. Die Vase, die eben noch Blumen hielt, ist nicht mehr, das Licht hat sich zerstreut. Beständig scheinen wir unter dem Eindruck jener endlosen Krise zu leben, die mit dem Anthropozän gleichbedeutend geworden ist: Der Mensch leidet unter seiner eigenen Gegenwart. Und doch erzählen die Neuen Erschöpfungsgeschichten nicht zuerst von jener planetaren, moralischen oder seelischen Erschöpfung, die wir landläufig damit verbinden. Sie handeln davon, was es braucht, um zu erzählen von dieser Welt, die nicht mehr ist, was sie nie war und niemals jemals sein wird. Dieses Buch entstand anlässlich von TEXT MATTERS. MATTERS OF TEXT, einem Literaturfestival, das ein Mal im Jahr von PRÄPOSITION und dem Klingspor Museum in Offenbach am Main veranstaltet wird. Das Format, der Farbraum, die Materialität und die strenge Mittelachse seiner Texte erinnern an Taschenbibel und ästhetisches Manifest gleichermaßen. So hinterlassen uns die Neuen Erschöpfungsgeschichten nicht nur eine melancholische Beschreibung dieser unruhigen Zeit, sondern auch eine hoffnungmach- ende Aussicht: »Man wird daraus einmal alle Konsequenzen ziehen.« 224 Seiten, 12 x 18 cm fadengeheftete Klappenbroschur Salzer EOS blauweiß 1,75-fach 90 g/m² Peyer Peydur Feinleinen 220 g/m² Sonderfarben Pantone Neon-Orange und Bronze-Metallic Artwork: Ruth Roxane Eckrich Custom Type Design: Laucke Siebein Schriften: Oracle Triple (ABC Dinamo), Shinka Mono (Aeiou Tools)

von Johann Wolfgang Goethe

Ob »Edel sei der Mensch, Hülfreich und gut!«, »Füllest wieder Busch und Tal / Still mit Nebelglanz« oder »Zum Sehen geboren, / Zum Schauen bestellt« – unzählige Verse aus Goethes lyrischem Werk sind auch heute noch gern verwendete Bonmots. Mehr als dreitausend Gedichte schrieb Goethe, in unterschiedlichsten Formen, Traditionen und zu den verschiedensten Themen. Mit diesem an Umfang und Bedeutung außergewöhnlichen Werk hat er das deutschsprachige Gedicht der Neuzeit erst eigentlich ermöglicht: »Prometheus«, »Erlkönig« oder die Sammlung »West-östlicher Divan« sind Klassiker im besten Sinne des Wortes. Die 50 schönsten und bekanntesten Gedichte des Dichterfürsten laden dazu ein, sein großes lyrisches Werk (wieder) zu entdecken! – Mit einer kompakten Biographie des Autors.

von Dietrich Bode

Diese Anthologie deutscher Gedichte gehört seit ihrem ersten Erscheinen 1984 zu den Klassikern im Programm des Reclam Verlags. Sie bietet eine bewusst knapp gehaltene Auswahl hervorragender und repräsentativer Gedichte der über 100 wichtigsten Lyrikerinnen und Lyriker deutscher Sprache aus einem Zeitraum von über zwölf Jahrhunderten. Immer wieder ist sie aktualisiert und erweitert worden, jetzt mit Gedichten von Elke Erb, Ulrich Koch, Ludwig Steinherr und Jan Wagner.

von Robert Frost

Ehemals erschienen im Verlag Langewiesche-Brandt

von Robert Gernhardt

Robert Gernhardt. Collection Of Poems Published Previously, Accompanied By 70 Pages Of Unpublished Annotations By The Author.

von Erich Kästner

Dieser Band versammelt Marcel Reich-Ranickis ganz persönliche Kästner-Favoriten. Seine Auswahl von 121 Gedichten enthält neben bekannten auch unbekanntere Gedichte des »Sängers der kleinen Leute und Dichters der kleinen Freiheit«, wie Reich-Ranicki Erich Kästner charakterisiert: »Erich Kästner hatte nicht mehr und nicht weniger zu bieten als Grazie und Esprit, Humor und Vernunft und gehört mittlerweile zu den Klassikern der deutschen Literatur des vergangenen Jahrhunderts.«

von Carolin Emcke

Hard to find

von Wolfram Groddeck

Interpretationen zu: Lösch mir die Augen aus: ich kann dich sehen ... - Fortgehn - Karussell - Orpheus, Euridike, Hermes - Archaischer Torso Apollos - Der Blinde - Der Ball - An Hölderlin - Die achte Elegie - Die zehnte "Duineser Elegie" und zwei der "Sonette an Orpheus" (I,11 und II,1).