Empfehlungen basierend auf "Das Letzte Einhorn"

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von Katja Riemann

"Zeit der Zäune" ist ein überraschend unterhaltsames und radikal menschliches Buch mit vielen persönlichen Einsichten.

von W.G. Sebald

Endlich in einer Neuausgabe: Sebalds vielgerühmtes Meisterwerk über vier Auswanderer. Aus Gesprächen mit deren Freunden, aus Erinnerungen, aus Tagebüchern und Fotoalben sowie aus Besuchen der Schauplätze ihrer Leben rekonstruiert der Ich-Erzähler die teils fiktiven Biografien dieser vier Männer. Ihre Wege führen aus dem provinziellen Deutschland hinaus in die Schweiz, nach Frankreich und England und bis in die fernen Wunderstädte New York und Jerusalem, bevor sie im Alter schließlich an ihrer Vergangenheit zerbrechen. Dabei erzählt Sebald indirekt auch von sich selbst - von seinem Schmerz über das Schicksal dieser Menschen, von seiner Trauer über die deutsche Vergangenheit.

von Alex Rühle

Das Panorama eines Kontinents und seiner Menschen. Ein Beben geht durch die Welt, als Alex Rühle zu einer großen Rundreise durch die EU aufbricht: Der Ukrainekrieg verschiebt die gesamte Tektonik Europas. Was eint und was trennt uns Europäer? Mit Interrailticket, Rucksack und Notizblock macht Alex Rühle sich auf die Suche nach Antworten. Klar ist: Die Europäische Union war die vielleicht kühnste Erfindung der Politikgeschichte - und ein großes Versprechen. Aber was davon wird eingelöst und kommt hier draußen an, in den Dörfern Kalabriens, an der estnisch-russischen Grenze, in der Altstadt von Lissabon? "Ist das nicht eine schöne Definition für Europa?', fragt der Lyriker Aleš Šteger. 'Man fühlt sich angekommen, selbst an Orten, an die man gar nicht hingehört.'"

von Stephan Anpalagan

Stephan Anpalagans neues Buch ist der richtige Beitrag für die überhitzte Migrationsdebatte.

von Jan Bürger

Hamburg gewann nicht durch Fürsten Bedeutung und auch nicht durch den Klerus. Die Hansestadt wuchs allein durch den Handel und galt für Reisende und Auswanderer lange als Tor zur Welt. Im Schatten seines riesigen Hafens wurde Hamburg besonders in den vergangenen 150 Jahren zum Schmelztiegel der Kulturen. Dabei wird sein vielfältiges künstlerisches Leben oft übersehen. Mit den städtischen Bahnlinien als Orientierungshilfe erkundet Jan Bürger Hamburgs einzigartige Geschichte, vom Grindel bis zur Mönckebergstraße, von der Elbphilharmonie bis nach Blankenese. Kenntnisreich und voller Überraschungen erzählt er von Schriftstellern und Gelehrten, Musikern und Malern, von der Gründung der Universität, innovativen Museen und rauschenden Künstlerfesten. Hamburg, die Stadt an der Elbe, gewann nicht durch Fürsten oder den Klerus Bedeutung, sie wartet nicht mit Schlössern und Burgen auf. Die Hafenstadt wuchs allein durch den Handel und galt für Reisende und Auswanderer ein halbes Jahrtausend lang als Tor zur Welt. Früher als andere deutsche Städte wurde Hamburg zum Schmelztiegel der Lebensformen und Kulturen. Dabei entstand die Metropole, wie wir sie heute kennen, überwiegend in den vergangenen 150 Jahren. Dennoch begegnet uns in ihr vielerorts plötzlich die ältere Vergangenheit. Mit dem Liniennetz der U- und S-Bahnen als Orientierungshilfe erkundet Jan Bürger Hamburgs Straßen und Viertel und erzählt die Geschichte ihrer vielfältigen Kultur und derer, die sie schufen. Von Literatur und Theater, von Musik und Museen, von Gräbern und Gelehrten, vom Strich und vom Hafen, vom Hirschpark und von Övelgönne – von Gotthold Ephraim Lessing, Carl Philipp Emanuel Bach, Aby Warburg, Anita Rée und Hans Henny Jahnn bis hin zu Wolfgang Borchert, Brigitte Kronauer, den Beatles und der Elbphilharmonie. Eine Entdeckungsreise durch eine der aufregendsten deutschen Städte.

von Siobhan Ferguson

Die schönsten Orte in Paris entdecken und in Bildern festhalten: Ein Reiseführer Eine Stadt voller weltberühmter Sehenswürdigkeiten: Paris hat für seine Besucher:innen unzählige Attraktionen zu bieten. Doch gerade abseits der Touristenpfade findet die Fotografin Siobhan Ferguson die besten Motive für schöne Bilder. Paris glänzt natürlich mit prominenten Fotolocations wie dem Eiffelturm oder dem Triumphbogen! Den besonderen Charme der französischen Metropole machen aber gerade malerische Gassen, verwunschene Gärten und versteckte Innenhöfe abseits der üblichen Wege aus: In diesem anschaulich gestalteten Bildband verrät Ihnen die Autorin spannende Geheimtipps für die Straßenfotografie in der Stadt an der Seine. - Paris zu Fuß: Spaziergänge zu den besten Spots für Street-Fotography - Lernen Sie die Stadt der Lichter von einer neuen Seite kennen: Tipps für außergewöhnliche Foto-Locations in den verschiedenen Stadtteilen - Das ist Paris! Entdecken Sie abseits bekannter Touristenpfade die schönsten Orte und versteckte Plätze - Die Stadt der Liebe: Mit Tipps, wie Sie die romantische Stimmung am besten in Bildern einfangen - Coffee Table Book mit Fotos von gemütlichen Cafés, schicken Boutiquen und toller Architektur Ideen für den nächsten Städtetrip: Paris durch das Objektiv entdecken 20 Arrondissements, unzählige Gelegenheiten für schöne Bilder: Paris bietet neben den bekannten Attraktionen unendlich viele Plätzchen, die nur darauf warten, von einer Kamera entdeckt zu werden. In diesem wunderschön gestalteten Coffee Table-Book von Siobhan Ferguson finden Sie eine ganze Palette von Tipps für Ihren eigenen Ausflug nach Paris. Die zahlreichen Fotos machen Lust auf einen Café au Lait - vielleicht mit einem köstlichen Pain au Chocolat? Nach der Stärkung steht der persönlichen Suche nach den schönsten Orten in der Lichterstadt nichts mehr im Wege!

von Peter von Matt

Peter von Matt liebt die Schweiz, ein Land zwischen Idylle und Globalisierung, zwischen alpiner Tradition und Hightech-Tunnel. Reich an Bildern und Weisheit, mit Witz und kämpferischer Vehemenz wirft er aber auch einen kritischen Blick auf die Gesellschaft: Auf ihren schludrigen Umgang mit der Sprache oder die Abschottung gegen Einwanderer. Mit deutschen Literaten wie Friedrich Schiller oder Max Frisch im Blick liest er Politik und Landsleuten seiner Heimat die Leviten. Dieses Buch führt uns vor Augen, dass und warum die Beschäftigung mit Literatur mitten ins Herz des Bewusstseins eines jeden Staatsbürgers trifft.

von Orhan Pamuk

Im Frühjahr 2012 wurde es endlich eröffnet - Orhan Pamuks „Museum der Unschuld“. Ausgehend von seinem großen Liebesroman gleichen Titels, in dem Gegenstände aus der Alltagskultur der Türkei eine prominente Rolle spielen, wird Pamuks Sammlung nun dauerhaft in der Istanbuler Altstadt ausgestellt. Seine einzigartigen Objekte beschreibt Pamuk in diesem Buch: Durch alte Postkarten und Filmplakate, Hunderte von hinreißenden Fotografien und skurrile Gegenstände lässt der Literaturnobelpreisträger 2006 das geliebte Istanbul seiner Jugend aufleben, das in der brummenden Metropole von heute aufgegangen ist. Alle, die in die aufregende Stadt am Bosporus reisen, sollten dieses Vademecum dabeihaben: Schöner und hingebungsvoller kann eine Stadt nicht gezeigt werden.