Empfehlungen basierend auf "Das Krokodil"
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von Bernard Cornwell
1810. In den Hügeln von Buçaco trifft das 50.000 Mann starke portugiesisch-britische Heer auf den Feind Frankreich. Mittendrin: Richard Sharpe. Die drohende Invasion Portugals ist allerdings nicht dessen einzige Sorge. Während die Schlacht von Buçaco ihren blutigen Lauf nimmt, zwingt ein portugiesischer Schurke Sharpe zu einem wahnwitzigen Duell - und nur der Sieger wird überleben.
von Zora Neale Hurston
Ein einmaliger Zeitzeugenbericht: Die bisher unveröffentlichte Lebensgeschichte des letzten amerikanischen Sklaven„Barracoon“ erzählt die wahre Geschichte von Oluale Kossola, auch Cudjo Lewis genannt, der 1860 auf dem letzten Sklavenschiff nach Nordamerika verschleppt wurde. Die große afroamerikanische Autorin Zora Neale Hurston befragte 1927 den damals 86-Jährigen über sein Leben. In berührenden Worten schildert er seine Jugend im heutigen Benin, die Gefangennahme und Unterbringung in den sogenannten „Barracoons“, den Baracken, in die zu verkaufende Sklaven eingesperrt wurden, seine Zeit als Sklave in Alabama, seine Freilassung und seine anschließende Suche nach den eigenen Wurzeln und einer Identität in den rassistisch geprägten USA.
von James Baldwin
J. Baldwin gilt als einer der bedeutendsten US-amerikanischen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. Seine grossen Themen sind der Rassismus sowie die Fragen nach Identität und Gleichstellung unterschiedlicher ethnischer, sozialer, religiöser oder sexuell orientierter Gruppen. Der Essayband vereint Texte aus den Jahren 1948-1955. Fast immer wählt Baldwin einen persönlichen Zugang zu seinen Themen, egal, ob es um Alltagsphänomene, Kunst, Politik oder Geschichte geht. Dies macht die sprachlich sehr eleganten und geschliffenen Aufsätze sehr authentisch. Besonders eindringlich sind die Essays, die sich mit seiner eigenen Herkunft, Harlem und seinem Stiefvater beschäftigen; ebenso aber die Beschreibungen der Anfeindung und Ausgrenzung, die ihm in einem Dorf in der Schweiz widerfahren sind. Baldwins Texte sind nach über 60 Jahren von bemerkenswerter und erschreckender Aktualität. Die vorliegende Neuübersetzung durch M. Mandelkow ist die erste vollständige deutschsprachige Ausgabe von "Notes of a Native Son" (Original erstmals 1955 erschienen). Die Lektüre ist inspirierend, bereichernd - breit einsetzbar. (2)
von Dick Francis
Unter der Sonne Südafrikas muß der Filmschauspieler Edward Lincoln seinen Helden-Rollen plötzlich auch abseits der Kameras gerecht werden.
von Maryse Condé
Es sind Zeiten des Umbruchs: Der Islam dringt vor in Afrika, Missionare und Kolonisatoren kommen ins Land, der Sklavenhandel blüht. Maryse Condé hat die faszinierende Geschichte einer versunkenen Welt geschrieben. Sie erzählt von Händlern und Bauern, Eroberern und Sklaven – eine opulente Familiensaga in dramatischen Zeiten.
von C.L.R. James
Es war der einzige erfolgreiche Aufstand in der modernen Geschichte, in der versklavte Menschen aus eigener Kraft ihre Freiheit und Unabhängigkeit erkämpften. Die Revolution in der französischen Kolonie Saint Domingue von 1791 ist einmalig in der Geschichte und führte 1804 zur Unabhängigkeit Haitis. Das Buch »Die Schwarzen Jakobiner« gehört immer noch zu den einflussreichsten Darstellungen dieser Ereignisse. Mehr als 80 Jahre nach seiner Erstveröffentlichung 1938 ist »The Black Jacobins« weiterhin ein Standardwerk, das seither zahlreiche Neuauflagen und Übersetzungen erlebt hat. In seinem Buch klagt C. L. R. James die rassistische Struktur der Kolonialgesellschaft des damals französisch besetzten Haiti an. Er rekonstruiert die revolutionären Ereignisse und erzählt sie aus der Perspektive linker Geschichtsschreibung neu. Mit seinem Buch leistet er einen unschätzbaren Beitrag dazu, die Haitianische Revolution als Ereignis von welthistorischer Bedeutung zu begreifen. Lange vergriffen, erscheinen die »Schwarzen Jakobiner« nun in einer von J. S. Theodor durchgesehen und ergänzten Übersetzung.
von Richard Wright
In seiner Autobiografie berichtet Richard Wright von seiner Jugend, die geprägt war von Diskriminierung und Gewalt. Die Autobiografie schlechthin zum Thema Rassendiskriminierung.
von Patricia Shaw
Weites wildes Land - Der dramatische Roman des fünften Kontinents - bk31; Bastei Lübbe Verlag; Patricia Shaw; pocket_book; 1994
von Sorj Chalandon
»Ein erschütterndes Buch. Der beste Roman von Sorj Chalandon.« L'Express Tyrone Meehan ist zurückgekehrt, in das Cottage seines Vaters, im irischen Killybegs. Hier wartet er auf die Rache seiner Landsleute, auf seine Erschießung. Er hat sein Land verraten, die IRA, seine Familie. 2006 wurde er, ein ranghoher IRA-Kämpfer, als Spion des britischen Geheimdienstes enttarnt. Er hatte einst im Kampfgetümmel einen Gefährten erschossen. Seine Männer bemerkten dies nicht, kürten ihn sogar zum Helden. Der MI 5 aber kannte den wahren Sachverhalt – und erpresste Meehan. In Killybegs will er die Geschichte seines Lebens aufschreiben, weil weder Freunde noch Feinde wissen, wie er zum Verräter geworden ist.