Eva Jantzen, geboren 1914 in Magdeburg, studierte Kunstgeschichte und Archäologie an der Universität München. Sie lebt als freie Journalistin und Schriftstellerin in Hamburg und veröffentlichte unter anderem: «Ein alter Mann in Thüringen», «Zwölf Frauen und eine Dame. 13 Erzählungen» und «Ein Mann sucht sich selbst. Familiengeschichten». Merith Niehuss, geboren 1954 in Bielefeld, studierte Soziologie und Geschichte an der Universität München, promovierte 1982 und habilitierte sich 1993 für Neuere und Neueste Geschichte. Sie arbeitete als Akademische Rätin und Wissenschaftliche Angestellte am Institut für Neuere Geschichte in München mit den Forschungsschwerpunkten Parlamentarismus- und Sozialgeschichte vom deutschen Kaiserreich bis zur Bundesrepublik Deutschland. Sie veröffentlichte Bücher und Aufsätze hauptsächlich zu den Themen Arbeitergeschichte, Wahlen und Familiengeschichte.
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Das Klassenbuch
von Eva Jantzen, Merith Niehuss
Eva Jantzen, geboren 1914 in Magdeburg, studierte Kunstgeschichte und Archäologie an der Universität München. Sie lebt als freie Journalistin und Schriftstellerin in Hamburg und veröffentlichte unter anderem: «Ein alter Mann in Thüringen», «Zwölf Frauen und eine Dame. 13 Erzählungen» und «Ein Mann sucht sich selbst. Familiengeschichten». Merith Niehuss, geboren 1954 in Bielefeld, studierte Soziologie und Geschichte an der Universität München, promovierte 1982 und habilitierte sich 1993 für Neuere und Neueste Geschichte. Sie arbeitete als Akademische Rätin und Wissenschaftliche Angestellte am Institut für Neuere Geschichte in München mit den Forschungsschwerpunkten Parlamentarismus- und Sozialgeschichte vom deutschen Kaiserreich bis zur Bundesrepublik Deutschland. Sie veröffentlichte Bücher und Aufsätze hauptsächlich zu den Themen Arbeitergeschichte, Wahlen und Familiengeschichte.
Aktuelle Rezensionen(1)
Ich habe dieses Buch aus einer Bücherzelle mitgenommen, gekauft hätte ich es mir wahrscheinlich nicht.<br/>Es ist eine Quellensammlungen. Die einzelnen Tagebucheinträge werden wiedergegeben, ohne sie großartig in eine Rahmenhandlung einzubetten. Dabei wurde sicherlich gekürzt und weggelassen. Die Reihenfolge ist chronologisch, aber mit großen Lücken. <br/>Ich konnte mir die Personen schwer merken. Hier hätte man den Leser durchaus etwas mehr begleiten können. Denkbar wären ja Zeichnungen, Symbole oder ähnliches gewesen. Die einzelnen Schicksale sind dennoch interessant. <br/>Menschen dieser Generation lesen das Buch sicherlich unter einem anderen Gesichtspunkt und finden sich oder Bekannte darin wieder. Junge Leser, werden mit den geschichtlichen Hintergründen allein gelassen. Ob das über Zeiten hinweg funktioniert, bezweifle ich.<br/>Das Nachwort wiederum war sehr aufschlussreich und interessant. Kurz zusammen gefasst, erfährt man hier noch mal wichtige Aspekte der Geschichte.<br/>Vielleicht könnte man das Buch nochmal überarbeiten, auch aus dem Blickpunkt der heutigen Generation heraus. Die Quellenausgangslage ist jedenfalls einzigartig.